Schiffbau- und Ausbesserungsanstalten

  • H. Proetel
Part of the Handbibliothek für Bauingenieure book series (BAUINGENIEUR)

Zusammenfassung

Hellinge, auch Helgen genannt, sind schräge Ebenen, auf denen Schiffe, erbaut werden und von denen man sie nach Fertigstellung des Rumpfes durch die Wirkung der Schwerkraft ins Wasser gleiten läßt. (Stapellauf.) Die vollständige Fertigstellung der Schiffe, insbesondere der innere Ausbau einschl. der Maschinen- und Kesselanlagen, erfolgt erst nach Ablauf von der Helling im Ausrüstungsbecken. Die Neigung der Hellinge beträgt 1: 8 bis 1: 20, und, zwar kann sie um so geringer sein, je größer die zu erbauenden Schiffe sind. Die Ablaufebene sollte in das Wasser hinein bis zu solcher Tiefe fortgesetzt werden, daß das Schiff sich durch Aufschwimmen von der Helling löst. Wegen der kostspieligen Ausführung und Instandhaltung des unter Wasser liegenden Teiles begnügt man sich aber meistens mit einer bis zu 2 oder 3 m unter Wasser reichenden Ablaufbahn; der Vordersteven springt dann plötzlich ab, und es ist für genügende Wassertiefe vor dem Ende der Helling Sorge zu tragen. Den unter Wasser liegenden Teil der Ablaufebene nennt man die Vorhelling, den über Wasser liegenden Teil die Stapelhelling.

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© Julius Springer in Berlin 1921

Authors and Affiliations

  • H. Proetel
    • 1
  1. 1.MagdeburgDeutschland

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