Hämoglobinbestimmung

  • Peter Rona
  • H. Kleinmann

Zusammenfassung

Die meist geübten Methoden zur Bestimmung des Hämoglobingehaltes gründen sich auf die kolorimetrische Messung der Lösung einer Blutprobe bzw. eines chemischen Umwandlungsprodukts derselben. Die Methoden setzen voraus, daß das Hb einen chemisch einheitlichen Körper darstellt, bei dem zwischen der Lichtextinktion und den chemischen Eigenschaften (Gasbindungsvermögen, Eisengehalt) eine konstante Beziehung besteht. Wegen der Schwierigkeit der Gewinnung reinen kristallisierten Hämoglobins sowie der begrenzten Haltbarkeit und der nach der Gassättigung wechselnden Farbnuance verdünnter Blutlösungen kommen Hämoglobinlösungen oder Blutverdünnungen als Testlösungen zum kolorimetrischen Vergleich nicht zur Anwendung. An ihrer Stelle wählt man künstliche Farblösungen oder konstantere Umwandlungsprodukte des Blutfarbstoffes als Bezugslösung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Sahli: Lehrbuch der klinischen Untersuchungsmethoden S. 658. Wien: Deuticke 1905. Fabrikant Büchi, Bern.Google Scholar
  2. Abderhalden: Handb. d. biol. Arbeitsmeth. IV/4, 1197 (1926)Google Scholar
  3. Van Slyke und Neill: J. of biol. Chem. 61, 523, (544) (1924).Google Scholar
  4. Vgl. Adair, Barcroft und Bock: J. Physiol. 55, 332 (1921).Google Scholar
  5. Vgl. Offringa: Biochem. Z. 28, 106 (1910).Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • Peter Rona
  • H. Kleinmann

There are no affiliations available

Personalised recommendations