Zusammenfassung

Unter Beizenfarbstoffen im engeren Sinn versteht man solche Farbstoffe, welche auf vorher gebeizte Faser („auf Vorbeize“) gefärbt werden. Die Beize wird durch Behandlung der Faser mit Salzen meist dreiwertiger Metalle wie Aluminium, Chrom, Eisen oder des vierwertigen Zinns ausgeführt, wobei sich die Hydroxyde oder basische Salze auf ihr niederschlagen. Beim nachfolgenden Färben in der Lösung oder feinen Suspension eines geeigneten Farbstoffes bildet dieser ein unlösliches Metallsalz, welches fest auf der Faser haftet und gewöhnlich sehr echt ist, wenn es auch bisweilen den nachchromierten Färbungen etwas nachsteht. Die hierher gehörigen Metallfarbstoffverbindungen werden als Farblacke bezeichnet und gehören in die Klasse der Innerkomplexsalze, woraus sich ihre Beständigkeit erklärt.

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Literatur

  1. 1.
    Zur Konstitution der Lacke vgl, u. a. R. Scholl, Ber. 51, 1419; 52, 565.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1925

Authors and Affiliations

  • Paul Ruggli
    • 1
  1. 1.Universität BaselSchweiz

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