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Zahnräder pp 83-90 | Cite as

Die Bearbeitung der Schneckengetriebe

  • A. Schiebel

Zusammenfassung

Eine einwandfreie Bearbeitung erzielt man beim Ausdrehen der Schnecke mit einem Schneidstahl, dessen geradliniges Schneidprofil dem normalen Zahnstangenzahn hinsichtlich Teilungsmodul \(\left( {{t \over \pi }} \right)\) und Eingriffswinkel αn = 150 nachgebildet ist (Abb. 97). Die Ebene des Schneidprofils wird unter dem mittleren Steigungswinkel ß m schräg zur Schneckenachse eingestellt, so daß das entstehende Lückenprofil der Schnecke im Normalschnitte mit dem Schneidprofil übereinstimmt. Die Verschiedenheit in den Steigungswinkeln ß a und ß i am äußeren und inneren Schneckenumfang verursacht ungleiche Winkellagen d der beiden Seitenrücken des Schneidstahles gegenüber den Schraubenflächen. Auf der einen Rückenseite verringert sich der Rückenwinkel δ a von außen nach innen auf den Betrag
$${\delta _i} = {\delta _a} - \left( {{\beta _i} - {\beta _a}} \right)$$
, während auf der Gegenseite die Ände rung im umgekehrten Sinne erfolgt. Da eine zu große Verschiedenheit in den Rückenwinkeln den Schnittvorgang ungünstig beeinflußt und eine über mäßige Verjüngung des Stahlquer schnittes am Fußende (Abb. 97) er fordert, so ist man genötigt, auf einem verhältnismäßig kleinen Unterschied in den Steigungswinkeln zu verbleiben, etwa in einer Größe von
$$\left( {{\beta _i} - {\beta _a}} \right) = {6^0} bis {7^0}$$
.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1923

Authors and Affiliations

  • A. Schiebel
    • 1
  1. 1.deutschen technischen HochschulePragTschechische Republik

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