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Der konstruktive Aufbau der Schiffs-Ölmaschinen

  • Wm. Scholz
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Zusammenfassung

Nachdem durch die überaus eingehenden und grundlegenden, jahrelangen Studien der Augsburger Maschinenfabrik und der Firma Krupp die erste brauchbare Dieselmaschine dem Markte übergeben war, hätte man glauben sollen, daß alle Arbeiten auf dem Gebiete des Ölmaschinenbaus einer Vervollkommnung dieser Grundtype unter Berücksichtigung der laufend gemachten Betriebserfahrungen gegolten hätten. Ruheloser Erfindergeist aber dachte anders. Die Zahl der Ausführungsformen der im In- und Auslande den Dieselmaschinenbau aufnehmenden Firmen wurde Legion, ohne daß damit die Entwicklung der Verbrennungskraftmaschine sonderlich gewonnen hätte. Mit dem Ablauf der Diesel-patente im Jahre 1908 nahm die Zahl der den Ölmaschinenbau aufnehmenden Firmen noch erheblich zu. Besonders waren es die Werften und Schiffsmaschinenbauanstalten, die nicht in allen Fällen aus wirklich innerer Überzeugung, als vielmehr um den Wünschen der Reedereien entgegenzukommen, in die Herstellung von Großschiffsmotoren eintraten. Das Fehlen eines eigenen motortechnisch gebildeten Ingenieurstabes, ungenügende Prüfstandseinrichtungen und -erfahrungen haben dazu geführt, daß nicht allen in Bau genommenen, von den bekannten Bauarten teilweise gänzlich abweichenden Konstruktionen sofort ein voller Erfolg beschieden war.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1924

Authors and Affiliations

  • Wm. Scholz
    • 1
  1. 1.Deutschen WerftHamburgDeutschland

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