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Konstruktive Einzelheiten

  • Erwin Schulz

Zusammenfassung

Die Welle wird gegen das Gehäuse im allgemeinen durch Labyrinthstopfbüchsen, die auch im Dampfturbinenbau Verwendung finden, abgedichtet. Als Außenstopfbüchsen verwenden einige Firmen auch Kohlestopfbüchsen (s. Abb. 85). Bei giftigen Gasen oder sehr hohen Drücken sind jedoch Sperrflüssigkeiten zwecks vollkommener Abdichtung erforderlich. Wird das Gas von Wasser stark absorbiert, so wird Öl als Sperrflüssigkeit gewählt. Abb. 93 zeigt die Konstruktion einer Wasserstopfbüchse, Bauart Brown, Boveri. Die wasserberührten Teile der Stopfbüchse sind in rostbeständigem Material ausgeführt. Damit auch bei stillstehendem Gebläse vollständige Gasdichtigkeit gewährleistet ist, wird der Stopfbüchsenzylinder mit Hilfe des Hebels H gegen den Dichtungskamm geschraubt. Die Stopfbüchse muß vor der Inbetriebnahme des Gebläses in die Betriebsstellung zurückgedreht werden.
Abb. 93

BBC-Wasserstoffbüchse. a = Sperrwassereintritt; b = Sperrwasseraustritt; B = Verschiebbare Büchse; H = Hebel.

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© Julius Springer in Berlin 1931

Authors and Affiliations

  • Erwin Schulz
    • 1
  1. 1.BerlinDeutschland

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