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Pflanzliche Fossilien

  • O. Seitz
  • W. Gothan
Part of the Biologische Studienbücher book series (BIOLSTUD OBA, volume 8)

Zusammenfassung

Wenn hier die pflanzlichen Fossilien in einem gesonderten Teil behandelt werden, so ist der Grund hierfür zunächst jene neuerdings immer stärker sich geltend machende Differenzierung der Paläontologie in Paläozoologie und Paläobotanik, die es auch zweckmäßig erscheinen ließ, den gesamten, in diesem Buche behandelten Stoff in die Hand zweier Mitarbeiter zu legen. Vor allem war maßgebend, daß die pflanzlichen Fossilien innerhalb der Paläontologie durch die Art ihrer Erhaltungsweise tatsächlich eine Sonderstellung einnehmen, so daß eine Sonderbehandlung nicht nur gerechtfertigt, sondern praktisch ist, wenn auch manche Methoden der Präparation der pflanzlichen und tierischen Fossilien miteinander eng verwandt sind. Wie bekannt ist und auch aus den früheren Kapiteln hervorgeht, handelt es sich bei den nur fossil überlieferten Tierresten meist nur um die Erhaltung von Hart -teilen der Tierkörper, mögen diese nun externe (wie die Schalen der Muscheln, Gastropoden usw.) oder interne (wie die Knochen der Wirbeltiere) sein. Nur sehr selten findet man Spuren von Muskelfleisch, wie bei den im Eise eingefrorenen Mammuten, oder der Häute, wie bei den letztgenannten oder den im Erdwachs erhaltenen Tieren und dergleichen.

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Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1928

Authors and Affiliations

  • O. Seitz
    • 1
  • W. Gothan
    • 1
  1. 1.Preussischen Geologischen Landesanstalt BerlinDeutschland

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