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Härte und Festigkeitswerte

  • Wilhelm Späth

Zusammenfassung

Bekanntlich wurde von Hertz (59) die Härte eines Stoffes definiert durch den Normaldruck je Flächeneinheit, der im Mittelpunkt eines Kugeleindrucks aufgebracht werden muß, um gerade die E-Grenze zu überschreiten. Eine solche Bestimmung ist meßtechnisch nur für spröde Stoffe wie Glas durchführbar, da sich hier das tJberschreiten der E-Grenze durch einen Sprung anzeigt. Für zähe Stoffe versagt diese Methode, da die Festlegung einer E-Grenze so gut wie unmsöglich ist. Wenn schon beim üblichen statischen Belastungsversuch die Angabe einer solchen E-Grenze besondere Schwierigkeiten macht, so ist dies beim Kugeldruckversuch in erhöhtem Maß der Fall. Nur an einer eng begrenzten Stelle im Grunde des Eindrücks wird der zur Überschreitung der E-Grenze nötige Druck erreicht, während die übrigen Stellen des Eindrucks schwächer belastet werden und hier die E-Grenze demnach noch nicht überschritten wird, vgl. auch (170) und (171).

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© Julius Springer in Berlin 1940

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Späth
    • 1
  1. 1.Wuppertal-BarmenDeutschland

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