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Die Herausbildung der Organe

  • O. Steche
Chapter
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Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 10)

Zusammenfassung

Bei unseren Hohltieren finden wir trotz bereits recht scharfer Sonderung der Einzeltypen die verschiedenen Zellarten noch verstreut durcheinander. Es war eine notwendige und folgerechte Entwicklung, daß mit zunehmender Größe und Leistung eine räumliche Sonderung der einzelnen Arbeitsgruppen unter den Zellen eintrat. An den für ihre Arbeit günstigsten Plätzen finden sich die spezialisierten Zellen in größerer Menge zusammen, sie ziehen ihrerseits wieder andere Zellen als Stütz- und Hilfsapparate in ihren Dienst, und so beginnt sich der Körper in das zu gliedern, was wir „Organe“ nennen, d. h. Werkzeuge des Gesamtlebewesens, wie es das griechische Wort Organon wörtlich übersetzt bedeutet. Die hierbei eingeschlagenen Wege sind ebenso verschieden, wie die Höhe der erreichten Gliederung, immerhin vermögen wir auch hierbei noch einigermaßen die Schritte der Umgestaltung zu verfolgen; darauf beruht das sogenannte „natürliche System“ der Organismen. Die Entwicklung des Tierreichs von den landläufig so genannten niederen zu den höheren Formen ist letzten Endes nichts anderes als die Herausbildung und Ausgestaltung immer neuer und leistungsfähigerer Organe. Es wäre eine sehr reizvolle Aufgabe, diesen allmählichen Werdegang der Tierwelt im einzelnen darzustellen, sie würde aber den Rahmen dieses Büchleins bei weitem überschreiten. Wir müssen uns also darauf beschränken, die wesentlichsten Züge in der Entwicklung der einzelnen Organsysteme kurz darzulegen.

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Notes

Copyright information

© Julius Springer in Berlin 1929

Authors and Affiliations

  • O. Steche
    • 1
  1. 1.LeipzigDeutschland

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