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Gleitlager

41. Berechnungsgrundlagen
  • M. ten Bosch

Zusammenfassung

Die wichtigste Forderung, die man im Betrieb an ein Gleitlager stellt, ist, daß die in Wärme umgesetzte Reibungsarbeit ohne schädliche Erhöhung der Lagertemperatur abgeleitet werden kann. Durch die Lagerbelastung P entstehen auf den Gleitflächen Normaldrücke N, die von Stelle zu Stelle verschieden sind (Abb. 41.1). Ist p′ die Reibzahl, dann ist die Reibkraft μ ′ N und die Reibleistung für ein Flächenelement: ΔL R = μ′ N v, worin die Gleitgeschwindigkeit v = π d n/60 m/s ist. Die totale Reibleistung ist, wenn p über die ganze Fläche als unveränderlich angenommen wird: L R = μ′ v Σ N. Nun ist jedenfalls ΣN > P, da die Summe der Komponenten von N in der Richtung von P gleich P sein muß. Setzt man ΣN =αP, dann ist α > 1, und LR = αμ P v = μP v. (41.1) Da weder α noch μ ′ bekannt ist1, vereinigen wir beide zur Zapfenreibzahl μ. Die Reibungsarbeit wird in Wärme umgesetzt. Da 1 internationale kcal = 427 kgm = 1/860 kWh ist, wird: L R = μ P v/427 kcal/s = 8,45 μP v kcal/h. (41.2)

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1940

Authors and Affiliations

  • M. ten Bosch
    • 1
  1. 1.Eidgenössischen Technischen Hochschule ZürichSchweiz

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