Prüfungen am Fertigstück

  • Wolfgang Weigel
Part of the Chemie und Technologie der Kunststoffe in Einzeldarstellungen book series (CTKE, volume 2)

Zusammenfassung

Viele Prüfungen, die am Normalstab vorgenommen werden, sind nicht ohne weiteres auf beliebig geformte Preßstücke übertragbar. So ist z. B. die Bestimmung der Wärmebeständigkeit nach Martens oder der Glutsicherheit nach Schramm an gewisse Probenformen gebunden. Aber auch mechanische Eigenschaften, wie z. B. die Schlagbiegefestigkeit, ist nur für den Normalstab festgelegt, wie bereits oben schon erläutert wurde. Um nun auch am fertigen Preßteil mechanische Prüfungen vornehmen zu können, wurde das sog. Dynstatgerät von Schob, Nitsche und Salewski entwickelt, das in Abb. 95 a bis c dargestellt ist1. Es gestattet die Verwendung von Proben in der Größe 10 mm X 15 mm X 4 mm. Das Gerät besteht im wesentlichen aus einem Pendel. Zur Bestimmung der Biegefestigkeit wird die Probe gedreht und hebt damit gleichzeitig das Pendel. Das Biegemoment hängt von dem beim Bruch der Probe erreichten Ausschlagswinkel ab und kann direkt abgelesen werden. Zur Ermittelung der Schlagbiegefestigkeit wird die Probe in die Einspannvorrichtung b (Abb. 95c) eingespannt und von dem fallenden Pendel abgeschlagen. Der Ausschlag des Pendels nach dem Bruch des Prüflings wird mittels eines Schleppzeigers in der üblichen Weise ermittelt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Weigel
    • 1
  1. 1.H. Römmler AG.SprembergDeutschland

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