Nichtgeschichtete Preßstoffe

  • Wolfgang Weigel
Part of the Chemie und Technologie der Kunststoffe in Einzeldarstellungen book series (CTKE, volume 2)

Zusammenfassung

Die Kunstharze, die wir hier betrachten wollen, entstehen durch Kondensation. Zwei niedermolekulare Ausgangsstoffe vereinigen sich unter gleichzeitiger Abspaltung eines anderen Stoffs, im allgemeinen von Wasser. Dieser Vorgang erfolgt in mehreren Stufen. So bildet sich beispielsweise aus Phenol oder auch den drei isomeren Kresolen und Formaldehyd in Gegenwart eines alkalischen Katalysators zunächst ein harzartiger Körper, der schmelzbar und in organischen Lösungsmitteln löslich ist, das sog. Resol (Harz im A-Zustand). Bei fortschreitender Kondensation wandelt er sich in das quellbare, jedoch nicht mehr schmelzbare Resitol um (Harz im B-Zustand). Schließlich tritt bei weiterer Wärmezufuhr der Endzustand ein. Das Harz ist zu unlöslichem und unschmelzbarem Resit geworden (Harz im C-Zustand). Während bei der Resitolbildung eine scharfe Grenze vorhanden ist, erfolgt der Übergang zum Resit allmählich. Als Endprodukt haben wir einen festen, spröden Harzkörper, ähnlich dem Bernstein, vor uns.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1942

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Weigel
    • 1
  1. 1.H. Römmler AG.SprembergDeutschland

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