Advertisement

Zulassung und Aufsicht von Tele- und Mediendiensten

  • Axel Bysikiewicz

Zusammenfassung

Die digitale Revolution hat eine rasante Entwicklung mit nachhaltigen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben hervorgebracht1. Audiovisuelle Medien, Unterhaltungs- und Computertechnik sowie Telekommunikation wachsen zusammen. Unternehmen verschiedener Branchen reagieren zunehmend mit Fusionen auf die technischen Veränderungen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, um sich im kommenden Multimediamarkt rechtzeitig positionieren zu können2. Häufig macht auch das Schlagwort der „Konvergenz“ die Runde. Im allgemeinen ist darunter die Konvergenz der Netze und vermehrt die der Endgeräte zu verstehen, d.h. bisher getrennte Einheiten wachsen zusammen3. Eng verbunden ist damit die allgemeine Erwartung, daß die Multimedia-Branche beträchtliche wirtschaftliche Wachstumsmöglichkeiten bietet4. Diese Entwicklung konnte der Gesetzgeber nicht von Anfang an begleiten. Rechtsunsicherheiten bei den Unternehmern und auch bei den Anwendern waren die Folge5, da die Grenze zwischen Individual-und Massenkommunikation - bisher ein einigermaßen verläßliches Kriterium bei der Abgrenzung von Rundfunk und Telekommunikation und somit bei der Auswahl der anzuwendenden Gesetze - durchlässig geworden war6. Der Gesetzgeber reagierte mit einem gesetzlichen Rahmen für den Multimediasektor. Es besteht aber weiterhin die alte, von der Verfassung vorgegebene Trennung der Individual-von der Massenkommunikation, da sowohl der Bund als auch die Länder sich für diesen Sektor zuständig ansehen7.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2000

Authors and Affiliations

  • Axel Bysikiewicz
    • 1
  1. 1.DüsseldorfDeutschland

Personalised recommendations