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Neuroleptika

  • R. Horowski
Chapter
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die Neuroleptika leiten sich historisch von den Antihistaminika ab, deren sedierende und vegetativ dämpfende Wirkung auch an Geisteskranken untersucht wurde. Dies führte im Falle des Chlorpromazins 1952 zur Entdeckung ihrer spezifisch antipsychotischen Wirkung durch Delay u. Deniker. Diese klinische Beobachtung führte rasch zur Entwicklung tierexperimenteller Tests, zur Auffindung neuer Neuroleptika und zu ihrer breiten klinischen Anwendung in der Psychiatrie. Die Behandlung schizophrener Patienten wurde hierdurch revolutioniert; zum ersten Mal stand eine symptomspezifische, nicht nur allgemein sedierende Therapie zur Verfügung, und viele Patienten konnten aus der vorherigen „Verwahrung“ in großen psychiatrischen Anstalten zumindest in die ambulante Behandlung entlassen werden. Die Anwendung der Neuroleptika schließt jedoch die Durchführung anderer Rehabilitationsmaßnahmen keineswegs aus, sondern beide Verfahren ergänzen sich.

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Literatur

  1. Delay J. Deniker P (1952) Trentehuit cas de psychoses traitées par la cure prolongée et continue de 4560 RR Le Congrès des Al. et Neurol. de Langue Fr. In: Compte rendu du Congrès. Masson, ParisGoogle Scholar
  2. Riederer P, Laux G, Pöldinger W (Hrsg) (1995) Neuropsycho-pharmaka — Ein Therapie-Handbuch, Bd 4, Neuroleptika. Springer, Wien New YorkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • R. Horowski

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