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Röntgenkontrastmittel

  • U. Speck
  • U. Hübner-Steiner
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Röntgenkontrastmittel sind gasförmige, flüssige oder feste Stoffe, die die Eigenschaft besitzen, Röntgenstrahlen mehr oder weniger als das umgebende Gewebe zu absorbieren. Sie können somit diagnostisch verwertbare Kontraste im Körper erzeugen. Die Absorption der Röntgenstrahlen ist abhängig von der Ordnungszahl der in den Kontrastmitteln vorhandenen Atome, von der Konzentration der Moleküle und von der durchstrahlten Schichtdicke. Einige Strukturen des Körpers wie die Knochen, die lufthaltige Lunge oder das Herz liefern bei Thoraxaufnahmen einen ausreichenden natürlichen Kontrast. Andere Organe, Hohlräume und Gewebestrukturen, die zu geringe Absorptionsunterschiede besitzen, können mit Hilfe von Kontrastmitteln sichtbar gemacht werden. Eingesetzt werden heutzutage hauptsächlich wasserlösliche iodhaltige Kontrastmittel für die Darstellung der verschiedenen Gefäßsysteme, Körperhöhlen und Organe sowie unlösliches Bariumsulfat für die Magen-Darm-Diagnostik.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • U. Speck
  • U. Hübner-Steiner

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