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Synaptische Übertragung

  • Robert F. Schmidt
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Die Verbindungsstellen axonaler Endigungen einer Nervenfaser mit Nerven-, Muskel- oder Drüsenzellen werden Synapsen genannt. An den Synapsen wird das Aktionspotential bzw. die in ihm enthaltene Information auf die nachgeschaltete Zelle übertragen. Die Überleitung erfolgt gelegentlich direkt (elektrische Synapse), meist aber über die Freisetzung von Transmitter oder Überträgerstoffe (s. S. 7) genannten chemischen Substanzen (chemische Synapse). Aktivierung einer Synapse führt entweder zur Erregung oder zur Hemmung der nachgeschalteten Zelle. Es gibt also erregende und hemmende Synapsen. Synapsen haben Ventilfunktion, sind lernfähig (plastisch) und durch Pharmaka modifizierbar.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999

Authors and Affiliations

  • Robert F. Schmidt
    • 1
  1. 1.Physiologisches Institut der UniversitätWürzburgDeutschland

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