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Streßmanagement nach traumatischen Ereignissen

  • T. Appel-Schumacher

Zusammenfassung

Mitarbeiter von Rettungsdiensten und Katastrophenschutz sowie Polizisten und Feuerwehrleute werden bei Großschadensereignissen und Naturkatastrophen innerhalb kürzester Zeiträume hochgradigen Belastungen ausgesetzt. Früher wurde dieser Umstand von den betroffenen Berufsgruppen selbst als ein unvermeidbarer Aspekt der täglichen Arbeit hingenommen („Berufsrisiko“). In der Öffentlichkeit herrschte die Meinung vor, Angestellten von Ret-tungs- und Notfalldiensten falle es leicht, mit ihrem Berufsstreß umzugehen, da er „einfach zur Arbeit dazugehört“. Im Laufe der letzten 10 Jahre hat hier jedoch ein Umdenken stattgefunden; Gesundheit und Befindlichkeit des Rettungsdienstpersonals haben zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. So ist es heute nichts Ungewöhnliches mehr, daß in Rettungsdienstorganisationen und auf notfallmedizinischen Fachtagungen eine verstärkte Auseinandersetzung mit der Problematik der Streßbewältigung stattfindet.

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Weiterführende Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1997

Authors and Affiliations

  • T. Appel-Schumacher

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