Klinische Pharmakologie

  • Hans-Joachim Obert

Zusammenfassung

Aus den Ovarzellen des chinesischen Hamsters (CHO) hergestelltes menschliches β-Interferon wirkt pharmakodynamisch gleich wie das natürliche β-Interferon, hergestellt durch Superinduktion in Zellkulturen normaler, diploider und endlicher Zellen des menschlichen Körpers. Aus der Sicht der klinischen Pharmakologie ist es gerechtfertigt, die beiden Substanzen als identisch zu betrachten. Von den beiden Substanzen sind aller Voraussicht nach auch identische klinische Wirkungen zu erwarten. Die s.c-Applikation und die i.m.-Applikation sind bei CHO-β-Interferon grundsätzlich als gleichwertig zu betrachten. Allerdings ist noch zu prüfen, ob bezüglich der Induktion von entzündlichen Prozessen im Körper die s.c.-Injektion der i.m.-Injektion vorzuziehen ist. Bei Patienten mit empfindlichen Hautreaktionen an der Injektionsstelle kann die Bevorzugung der i.m.-Applikation von CHO-β-Interferon Abhilfe schaffen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Hans-Joachim Obert
    • 1
  1. 1.LaupheimDeutschland

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