Advertisement

Stenosen und Verschlüsse der extrakraniellen A. carotis

  • Bernhard Widder

Zusammenfassung

Das sonographische Erscheinungsbild der normalen Gefäßwand setzt sich aus mehreren Schichten zusammen: Von innen nach außen folgt dem echoarmen Gefäßlumen eine schmale, echoreiche Lamelle, dann eine meist etwas breitere, echoarme Schicht, und schließlich ein nach außen hin oft unscharf begrenzter, echoreicher Saum (Abb. 100). Bei den genannten drei Schichten handelt es sich nicht, wie man zunächst annehmen könnte, um die drei Gefäßwandanteile Intima, Media und Adventitia, sondern um einen physikalisch bedingten Artefakt, der nach Terwey (1983) als „Grenzzonenreflex“ bezeichnet wird. Seine Breite beträgt normalerweise deutlich weniger als 1 mm. Er ist üblicherweise am besten an der schallkopffernen Wand der A. carotis communis zu beurteilen, da hier das Gefäß meist über einen längeren Streckenabschnitt senkrecht zum Schallstrahl verläuft. Bei schräg zum Schallstrahl stehenden Gefäßwänden ist er hingegen kaum sichtbar.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Bernhard Widder
    • 1
  1. 1.Neurologische Universitätsklinik UlmUlmDeutschland

Personalised recommendations