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Renale Raumforderung — Differentialdiagnosen

  • Stephan Roth
  • Axel Semjonow
  • Peter Rathert

Zusammenfassung

Seit der Einführung von Sonographie, Computertomographie und Kernspintomographie ist ein Wandel in der Diagnostik von Nierentumoren eingetreten. Die klassische Symptomtrias mit tastbarem Oberbauchtumor, Hämaturie und Flankenschmerz ist nur noch bei einem Bruchteil der Betroffenen der Erstbefund, der zur Diagnose eines Nierentumors führt. Häufiger wird der Nierentumor mit einem der oben genannten Verfahren entdeckt. Die invasiven angiographischen Verfahren sind nur im Ausnahmefall zu Diagnosestellung oder Operationsplanung erforderlich. In Zweifelsfällen kann die digitale Substraktionsangiographie nützlich sein. Das Ausscheidungsurogramm, evtl. ergänzt durch Schichtaufnahmen, liefert nach wie vor wertvolle Informationen über Konturunregelmäßigkeiten der Niere, Verdrängung oder Füllungsdefekte des Hohlsystems. Je nach Lokalisation der Raumforderung ist unter Umständen eine Verlagerung der Niere erkennbar. Darüber hinaus läßt sich die Funktionstüchtigkeit der gegenseitigen Niere abschätzen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Stephan Roth
    • 1
  • Axel Semjonow
    • 2
  • Peter Rathert
    • 2
  1. 1.Klinik und Poliklinik für UrologieWestfälische Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland
  2. 2.Klinik für Urologie und KinderurologieAkademisches Lehrkrankenhaus DürenDürenDeutschland

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