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Schwangerschaft und Nierenstauung

  • Stephan Roth
  • Axel Semjonow
  • Peter Rathert

Zusammenfassung

Eine Dilatation des oberen Harntraktes in der Gravidität wird prinzipiell als „physiologisch“ betrachtet. Sie ist häufig, verursacht nur selten Beschwerden und in aller Regel erfolgt eine schnelle postpartale Normalisierung. Die Dilatation beginnt
Abb. 30.1.

Kompressionsbedingte Nierenstauung. Meist kommt es zu einer rechtsseitigen, selten zu einer beidseitigen Nierenstauung durch die uterine Kompression der Ureteren auf Höhe der iliakalen Gefäßkreuzung. (Mod. nach Petri 1991).

Abb. 30.2.

Right-ovarian-vein-Syndrom. Eine massive Zunahme des venösen Blutflusses der Vv. ovaricae während der Schwangerschaft kann eine Kompression des Ureters mit renaler Abflußbehinderung auslösen. (Mod. nach Petri 1991).

frühestens ab der 20. Schwangerschaftswoche (SSW), häufig jedoch erst ab der 30. SSW In ca. 70% ist die rechte Seite, in ca. 25% beide Seiten und nur in etwa 5% isoliert die linke Seite betroffen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Stephan Roth
    • 1
  • Axel Semjonow
    • 2
  • Peter Rathert
    • 2
  1. 1.Klinik und Poliklinik für UrologieWestfälische Wilhelms-UniversitätMünsterDeutschland
  2. 2.Klinik für Urologie und KinderurologieAkademisches Lehrkrankenhaus DürenDürenDeutschland

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