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Krankenakten

  • Hans-Dieter Lippert
  • Bernd-Rüdiger Kern

Zusammenfassung

Der Begriff der Krankenakten ist weit gespannt. Er umfaßt nicht nur das Krankenblatt, sondern auch die erhobenen Befunde einschließlich aller technischen Aufzeichnungen. Dabei handelt es sich nicht nur um Umstände, die der Patient dem Arzt oder dem nichtärztlichen Personal mitgeteilt hat, sondern auch um deren Notizen, die im Laufe der Behandlung aufgezeichnet wurden. Dazu gehören etwa die Krankengeschichte mit allen Anamneseformen, Untersuchungsbefunde, Arztbriefe, Operations- und Transfusionsberichte, Anästhesieprotokolle, Röntgenbilder, Blutproben, EKG, EEG, aus dem Körper des Patienten entfernte Fremdkörper, Audiogramme, Szintigramme, Patientenfotos, Tonbandaufnahmen, histologische Präparate, Sektionsprotokolle. Selbstverständlich fallen nicht für alle Patienten sämtliche hier aufgezählten Daten an; andererseits ist die Aufzählung aber auch nicht abschließend.

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Literatur

  1. Kern (1982) Röntgenbilder auf Mikrofilm, Krankenhaustechnik, Heft 3: S. 42-44Google Scholar
  2. Laufs (1989) Lexikon Medizin-Ethik-Recht, Spalte 614–622Google Scholar
  3. Rieger (1984) Lexikon des Arztrechts, Rdn. 1077 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Hans-Dieter Lippert
    • 1
  • Bernd-Rüdiger Kern
    • 2
  1. 1.BlausteinDeutschland
  2. 2.TübingenDeutschland

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