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Freistellungsanspruch

  • Hans-Dieter Lippert
  • Bernd-Rüdiger Kern

Zusammenfassung

Bei den Anspruchsgrundlagen → Geschäftsführung ohne Auftrag und → unerlaubter Handlung besteht die Möglichkeit, daß der Geschädigte den Handelnden unmittelbar aus dem schädigenden Ereignis auf Schadenersatz in Anspruch nehmen kann. In diesen Fällen wurde dem Arbeitnehmer bei Vorliegen gefahrgeneigter Tätigkeit bis zur groben Fahrlässigkeit ein Anspruch auf Freistellung vom Direktanspruch des Geschädigten gegen seinen Arbeitgeber zugestanden. Auch für diesen Anspruch war Voraussetzung, daß eine gefahrgeneigte Tätigkeit ausgeübt worden war, was von ärztlicher Tätigkeit allerdings nicht generell behauptet werden kann. Bei beamteten Ärzten richtet sich der Ersatzanspruch unmittelbar gegen den Dienstherrn, so daß eine Inanspruchnahme durch den Geschädigten regelmäßig ausscheiden wird. (Li)

Literatur

  1. S. Stichwort „Rückgriff“Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1991

Authors and Affiliations

  • Hans-Dieter Lippert
    • 1
  • Bernd-Rüdiger Kern
    • 2
  1. 1.BlausteinDeutschland
  2. 2.TübingenDeutschland

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