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Elektrostimulationsanalgesie (ESA)

  • Horst Lutz

Zusammenfassung

Die Renaissance der chinesischen Akupunkturanalgesie auch in der westlichen Medizin hat zu Versuchen geführt, durch Stimulation bestimmter Körperstellen mit elektrischem Strom die Schmerzleitung zu unterbrechen. Viele der heute prakrizierten Verfahren haben jedoch mit der ursprünglichen Akupunktur kaum noch Gemeinsamkeiten. In der Regel wird versucht, durch Plazierung von Metallnadeln an definierten Punkten des Körpers, insbesondere des Ohres, den Parienten während der Durchführung operativer Eingriffe weitgehend schmerzfrei zu halten. Der analgerische Effekt kann durch elektrische Stimularion der Nadeln verstärkt werden. Anstelle von Nadeln können auch Flächenelektroden verwendet werden. Ob als Erklärung für die analgetische Wirkung dieser Methode immer die Freisetzung körpereigener analgetischer Substanzen (z. B. Enkephaline) und ihre Affinität zu den Opioidrezeptoren des Organismus herangezogen werden kann, muß weiteren Untersuchungen vorbehalten weden.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Horst Lutz
    • 1
  1. 1.Institut für Anästhesiologie und Reanimation am Klinikum MannheimUniversität HeidelbergMannheim 1Deutschland

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