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Anästhesie bei speziellen Operationen

  • Horst Lutz

Zusammenfassung

Das Ergebnis abdominalchirurgischer Eingriffe wird weitgehend von einer ausreichenden Splanchnikusdurchblutung bestimmt. Sie beansprucht etwa 25% des HZV und 25% des Blutvolumens. Einschränkungen der Splanchnikusdurchblutung können z.B. für Wundheilungsstörungen und Anastomoseinsuffizienzen verantwortlich sein. Als Ursachen einer Redukrion der Splanchnikusdurchblutung sind zu diskutieren der Abfall des HZV infolge Blutverlust oder Herzinsuffizienz, die Stimulation der α-Rezeptoren oder die Blockade der β-Rezeptoren. Des weiteren ist der Einfluß der im Rahmen der Anästhesie verwendeten Medikamente auf die intestinale kontraktile Motilität zu berücksichtigen. Opioide, sowie Spinal- und Periduralanästhesie steigern die kontrakrile Morilität, während Inhalationsnarkorika die Motilität des Intesrinums mindern. Bei allen abdominalchirurgischen Eingriffen bildet die optimale Muskelrelaxation eine wesentliche Voraussetzung des Operarionserfolges [52, 252, 341, 461].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1984

Authors and Affiliations

  • Horst Lutz
    • 1
  1. 1.Institut für Anästhesiologie und Reanimation am Klinikum MannheimUniversität HeidelbergMannheim 1Deutschland

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