Zytochemische Methoden in der Leukämiediagnostik

  • F. Schmalzl

Zusammenfassung

Die Anwendung zytochemischer Färbungen stellt den Untersucher oft vor das Problem der Haltbarkeit von Proben und Reagenzien, die einen bedeutenden Einfluß auf die Färbeergebnisse haben können. Grundsätzlich soll Blut ohne jeden Zusatz, am einfachsten aus der Fingerbeere, entnommen werden. Von den in der Hämatologie gebräuchlichen Antikoagulanzien hemmt insbesondere EDTA eine Reihe enzymatischer Reaktionen. Sofort nach der Blutentnahme fertigt man auf einwandfrei sauberen Objektträgern eine ausreichende Zahl von dünnen Blutausstrichen an, die rasch luftgetrocknet und dann kühl gehalten werden. (Über Anreicherung von Leukozyten s. unten.) Zum Postversand sollen nur Ausstriche, nicht jedoch Vollblut, gelangen. Einzelheiten finden sich fallweise bei den betreffenden Färbungen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1983

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  • F. Schmalzl

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