Die Menghini-Methode

  • Heribert Thaler

Zusammenfassung

Die Menghini-Nadel (Abb. 2 und 3) ist einfach, ähnlich dem Modell von Schupfer [149]. Der Nadelschaft ist 8 cm lang, der Durchmesser der gebräuchlichen Modelle beträgt 1,2 und 1,4 mm. Für die Biopsie bei Säuglingen und Kleinkindern stehen auch Nadeln von 4 cm Länge zur Verfügung. Die Nadelspitze ist nur leicht, nach oben konvex, abgeschrägt. Empfehlenswert sind Nadeln mit besonders dünnem, selbstschneidendem Stahlmantel, da sie durch maximale lichte Weite möglichst breite Biopsiecylinder garantieren und die Notwendigkeit wegfällt, Kanülen von Zeit zu Zeit schleifen zu lassen*. Als besonderes konstruktives Detail enthält die Nadel in ihrer Basis einen flachen Stift, der das Kanülenlumen nicht völlig ausfüllt (Abb. 3). Er gestattet es, Flüssigkeit zu injizieren oder einen negativen Aspirationsdruck zu erzeugen, verhindert aber, daß der Punktionszylinder in die Spritze zurückgesaugt wird. Will man die Einstichtiefe regulieren, kann dies durch eine aufgesetzte, verstellbare Arretierung erfolgen.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin · Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Heribert Thaler
    • 1
  1. 1.Vorstand der IV. internen Abteilung des Wilhelminenspitals der Stadt WienUniversität WienÖsterreich

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