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Bezug der Kiel-Klassifikation zu anderen neuen Lymphom-Klassifikationen und besonders zur „Working Formulation“

  • F. Rilke
  • K. Lennert

Zusammenfassung

Obwohl die wissenschaftlichen und prinzipiellen Voraussetzungen der Kiel-Klassifikation durch die Untersuchungen von Lennert u.Mitarb. während der fünfziger und sechziger Jahre geschaffen worden waren (s. Lennert 1978), wurde die Klassifikation in ihrer ursprünglichen Formulierung erst 1974 veröffentlicht (GéRard-Marchant et al. 1974). Etwa zur gleichen Zeit wurden andere Klassifikationen durch verschiedene Gruppen vorgeschlagen. Die Lukes- und Collins- Klassifikation (Lukes u. Collins 1974 a, b) inkorporierte ebenso wie die Kiel-Klassifikation viel von den neuen, auf der Immunologie begründeten Kenntnissen über die Biographie der lymphoiden Zellen, während die Schemata, die Dorfman (1974) und die „British National Lymphoma Investigation“ (Bennett et al. 1974) vorschlugen, rein deskriptive morphologische Begriffe für die Definition der einzelnen Entitäten gebrauchten. Das „blaue Buch“ der WHO über „Histological and Cytological Typing of Neoplastic Diseases of Haematopoietic and Lymphoid Tissues“ (Mathé et al. 1976) führte eine weitere Klassifikation ein.

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© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1981

Authors and Affiliations

  • F. Rilke
  • K. Lennert

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