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Ulcus-Therapie pp 251-251 | Cite as

Konsequenzen

  • J. R. Siewert
  • A. L. Blum
Conference paper
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Part of the Interdisziplinäre Gastroenterologie book series (GASTROENTEROLOG)

Zusammenfassung

In den vorangegangenen Kapiteln sind die Prinzipien einer operativen Therapie konsequent unter dem Gesichtspunkt des Wirkungsmechanismus und der Nebenwirkungen unabhängig von der zu behandelnden Läsion dargestellt worden. Bei der Abwägung der vorgetragenen Argumente fällt das Urteil zugunsten der Vagotomie aus. Ihr Wirkungsmechanismus ist gut untersucht. Im Vergleich zur Resektion sind der Mangel an Nebenwirkungen und das minimale Operationsrisiko überzeugend. In konsequenter Verfolgung dieses Vorteils kann die Pyloroplastik nicht ein Routinebestandteü der Vagotomie sein, zumal ihre generelle Notwendigkeit unbelegt ist. Sie ist ein eigenständiger chirurgischer Eingriff, der auch einer eigenen Indikation bedarf, die in der klinisch relevanten Pylorusstenose zu sehen ist. Die Vagotomie muß heute als etabliertes operatives Prinzip akzeptiert werden. Ihre operative Technik ist ebenso standardisiert wie die der Resektion. Es ist an der Zeit, daß die Vagotomie die Universität verläßt und allen Ulcus-Kranken zugute kommt. Inwieweit dieses operative Prinzip bei den verschiedenen Formen der Ulcuskrankheit erfolgreich angewandt werden kann, wird in den folgenden Kapiteln geprüft.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • J. R. Siewert
  • A. L. Blum

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