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Gallensteinkoliken

  • K. Giewekemeyer
  • E. John

Zusammenfassung

Bestimmte Nahrungsstoffe (individuell unterschiedliche Empfindlichkeit; besonders aber Genuß von denaturierten Fetten, Koffein, Eiern, Hülsenfrüchten, Schokolade, Eisspeisen, Käse, Milch, Nüssen und Alkohol) setzen aus den Dünndarmzellen Cholecystokinin frei, das eine Gallenblasenkontraktion hervorruft. Ebenso wirken sich auf die Gallenblase seelische Erschütterungen oder Infekte außerhalb der Gallenblase aus, insbesondere bei erhöhtem Vagotonus (nachts). Liegt eine Stenose (Stein, organisch, funktionell) vor, so kommt es zu einer Druckerhöhung in der Gallenblase oder im Ductus choledochus. Wird diese höher als 25–30 cm Wassersäule, treten Schmerzen auf, die sich bis zur typischen Gallenkolik steigern können.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • K. Giewekemeyer
  • E. John

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