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Überlagerung und Zeitfolge komplexer Töne und die Wahrnehmung von Musik

  • Juan G. Roederer
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Zusammenfassung

Im Laufe der Kapitel 2, 3 und 4 arbeiteten wir uns die Stufen der neuronalen Verarbeitung von akustischen Signalen allmählich hinauf, von den Wahrnehmungsmechanismen der primären Tonhöhe über Lautstärke, subjektive Tonhöhe und Klangfarbe bis zur Erkennung eines Musikinstruments. Auf der physikalischen Seite analysierten wir, wie die Klangeigenschaften, die zu diesen Empfindungen führen, in Musikinstrumenten erzeugt werden. Diese psychologischen Merkmale stellen notwendige, jedoch nicht hinreichende Bestandteile der Musik dar. Musik besteht aus Aufeinanderfolgen und Überlagerungen, die bestimmte Bedeutungen (Gestalten) vermitteln, die im Gehirn analysiert, gespeichert und untereinander verglichen werden können. Eine objektive Erforschung der Neuropsychologie dieser Prozesse höherer Ordnung ist praktisch noch nicht erfolgt. Der Leser wird wohl inzwischen bemerkt haben, wieviel Spekulation bei der Diskussion über die Wahrnehmung der Klangfarbe mit im Spiel war (Abschnitt 4.8). Wir stehen jedoch noch schlechter da, wenn es um die höheren psychologischen Merkmale geht, wie Konsonanz, Dissonanz, die Bedeutung der Tonart und schließlich der ganze Bereich der emotionalen Reaktionen auf Musik.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • Juan G. Roederer
    • 1
  1. 1.University of DenverDenverUSA

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