Advertisement

Lichtrezeptoren — Auge

  • Peter von Sengbusch

Zusammenfassung

Das Auge hat sich aus einer Ansammlung von Photorezeptoren auf der Epidermis einfach gebauter Tiere entwickelt. Bei manchen Tintenfischen, Schnecken und einigen Würmern sind die mit Sinneszellen (Sehzehen, Photorezeptoren) besetzten Epidermisbereiche eingestülpt. Wir haben es mit einer Struktur zu tun, die mit einer Lochkamera vergleichbar ist. Damit ist eine Voraussetzung geschaffen, um Strukturen der Umwelt auf der Netzhaut (Retina) abzubilden, während Rezeptoren, die nur in die Epidermis eingestreut sind, niemals Formen wahrnehmen können, sondem ahenfalls auf Helligkeitsunterschiede reagieren. Die evolutionäre Fortentwicklung der „Lochkamera” bestand in der Ausbildung einer Linse und eines Glaskörpers, einer gallertartigen Masse, die den Hohlraum erfüllt. Das Kameraauge war entstanden.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Autmm, H., Burkhardt, D.: Die spektrale Empfindlichkeit einzelner Sehzellen. Naturwissenschaften 47, 527 (1960).CrossRefGoogle Scholar
  2. Heller, J., Ostwald, R.J., Bock, D.: The osmotic behavior of rod photoreceptor outer segment discs. J. Cell. Biol. 48, 633 (1971)PubMedCrossRefGoogle Scholar
  3. Keidel, W.D.: Sinnesphysiologie. Heidelberger Taschenbücher, Bd. 97. Berlin-eidelberg-New York: Springer 1971.Google Scholar
  4. Stieve, H.: Zur Biophysüc des Sehvorgangs. Naturwissenschaften 62, 425 (1975).PubMedCrossRefGoogle Scholar
  5. Wald, G.: Eye and Camera. Sci. Am. August 1950.Google Scholar
  6. Wald, G.: The molecular basis of visual excitation. American Scientist, Januar 1954.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • Peter von Sengbusch
    • 1
  1. 1.Fakultät für BiologieUniversität BielefeldBielefeldDeutschland

Personalised recommendations