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Synaptische Übertragung

  • Robert F. Schmidt
Chapter
Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 96)

Zusammenfassung

Die Verbindungsstelle einer axonalen Endigung mit einer Nerven-, Muskel- oder Drüsenzelle hat Sherrington Synapse genannt (s. auch Kapitel 1, S. 3). An den Synapsen wird das fortgeleitete Aktionspotential auf die nächste Zelle übertragen. Ursprünglich wurde fälschlich geglaubt, daß das Axon immer fest mit der Zelle, an der es endigt, verbunden sei, so daß die fortgeleitete Erregung ohne Unterbrechung auf diese Zellen übertragen werde. Elektrophysiologische und histologische Untersuchungen haben aber gezeigt, daß diese Form der Synapse, die heute als elektrische Synapse bezeichnet wird, selten vorkommt. Insbesondere beim Säugetier, d. h. auch beim Menschen, ist ein anderer Typ von Synapsen viel häufiger. Bei ihr setzt die axonale Endigung bei Erregung einen chemischen Stoff frei, der dann an der benachbarten Zellmembran eine Erregung oder Hemmung bewirkt. Dieser Typ von Synapse wird chemische Synapse genannt. Aufbau und Arbeitsweise der erregenden und hemmenden chemischen Synapsen sollen in diesem Kapitel geschildert werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • Robert F. Schmidt
    • 1
  1. 1.Physiologisches InstitutUniversität KielKielDeutschland

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