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Allgemeine Richtlinien der Krebschirurgie

Zusammenfassung

Krebsgeschwülste können durch Entfernung bzw. Zerstörung aller Krebszellen geheilt werden. Dies gelingt bei den meisten Organgeschwülsten vorrangig durch die operative Ausrottung der Krebsgeschwulst unter Mitnahme von angemessen breiten Randzonen gesunden Gewebes, damit die mikroskopisch feststellbaren Ausläufer der Krebszellen in die umgebenden Gewebsspalten mit entfernt werden. Radikaloperationen bei einer stattgefundenen Metastasierung in regional zugehörige Lymphknoten sind möglich, wenn dieses Lymphabflußgebiet ebenfalls exstirpiert wird, wobei die gleichzeitige Entfernung der zugehörigen Lymphbahnen angestrebt wird (en-bloc-Operationen). Fernabsiedlungen sind chirurgisch nur vereinzelt noch durch operative Metastasenentfernung heilbar, weil zu diesem Zeitpunkt meistens bereits zahllose Tochtergeschwülste der Radikalität solcher Eingriffe Grenzen setzen. Es sollte aber kein Zweifel bestehen, daß die Millionen Dauerheilungen von Krebserkrankungen, die sich bei rund 30% aller erfaßten Krebspatienten erzielen lassen, ganz überwiegend Operationen zu verdanken sind.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • G. Ott

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