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Der Glaukombegriff

  • W. Leydhecker
Part of the Kliniktaschenbücher book series (KTB)

Zusammenfassung

Glaukom ist ein Sammelbegriff für die ätiologisch verschiedensten Steigerungen des Augeninnendrucks, die sich schädlich ausgewirkt haben oder schädlich auswirken werden. Da die Tensionstoleranz individuell verschieden ist, kann man die künftige schädliche Auswirkung bei geringfügigen Drucksteigerungen unter 25 mm Hg nicht sicher voraussagen. Nur außerordentlich selten werden Druckwerte von 26 mm Hg oder mehr auf die Dauer ohne Schaden vertragen. Die Diagnose des Glaukoms wird man klinisch nicht erst nach dem Nachweis eines bereits eingetretenen, meist irreversiblen Schadens stellen dürfen. Man muß vielmehr bereits bei Druckwerten, die mit weit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu einem Schaden führen werden, von Glaukom sprechen. Das ist im allgemeinen bei 26 mm Hg oder mehr der Fall.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • W. Leydhecker
    • 1
  1. 1.Universitäts-Augenklinik im KopfklinikumWürzburgDeutschland

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