Biologie pp 263-338 | Cite as

Entwicklung

  • G. Czihak
  • H. Langer
  • H. Ziegler

Zusammenfassung

Ein Charakteristikum des Lebens ist der ständige Wandel der Organismen: Sie verändern sich laufend, denn sie entwickeln sich aus Sporen, Samen, Knospen oder Eiern über Embryonal- und Jugendstadien bis zum Stadium höchster Differenzierung. Das Genom wird dabei qualitativ kaum verändert, und es können in der Individualentwicklung nur jene Anlagen realisiert werden, die im Genotypus vererbt vorliegen. Ein und derselbe Genotyp ist also imstande, sehr verschiedene Phänotypen in einer gesetzmäßigen Abfolge hervorzubringen. Diesen für uns Menschen merkbar „schnell“ablaufenden Vorgang nennen wir Individualentwicklung, oft kurz Entwicklung (Ontogenie), zum Unterschied von der Stammesentwicklung (Phylogenie), die Veränderungen der Phänotypen infolge der Veränderung von Genotypen im Lauf der Erdgeschichte verfolgt. Diese „Entwicklung“ läuft im allgemeinen in so kleinen Schritten und so langsam ab, daß sie vom Menschen nur als Mutation oder Rassenbildung, nicht aber als „Stammesentwicklung“ wahrgenommen werden kann.

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Copyright information

© Springer Verlag Berlin · Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • G. Czihak
    • 1
  • H. Langer
    • 2
  • H. Ziegler
    • 3
  1. 1.Genetik und Entwicklungsbiologie der UniversitätSalzburgÖsterreich
  2. 2.Institut für Tierphysiologie, Abteilung für BiologieRuhr-UniversitätBochum-QuerenburgDeutschland
  3. 3.Institut für Botanik und MikrobiologieTechnischen UnversitätMünchen 2Deutschland

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