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Atmung

  • A. A. Bühlmann
Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 101)

Zusammenfassung

Das Volumen zwischen maximaler In- und Exspiration, die Vitalkapazität, kann mit einem einfachen Spirometer gemessen werden. Das nach voller Exspiration in den Lungen verbleibende Gasvolumen, das Residualvolumen wird nur indirekt, z. B. mit einer Gasmischmethode oder körperplethysmo-graphisch erfaßt, die Summe beider Werte ergibt die Totalkapazität. Die Normalwerte sind in erster Linie von der Körpergröße, vom Alter und vom Geschlecht abhängig. Die Retraktionskraft der Lungen ist immer exspira-torisch, die des Thoraxskeletes bei tiefer Exspiration in-, bei tiefer Inspiration exspiratorisch gerichtet. Damit ergibt sich eine Ruhelage, die der Atemmittellage, der funktionellen Residualkapazität entspricht. Die Dehnbarkeit (Compliance) von Thorax und Lungen werden mit dem Quotienten d Vo-lumen/dP beschrieben. Die Compliance der Lungen nimmt bei tiefer Inspiration ab. Der Oberflächenfilm zwischen Gewebe und Alveolargasen beeinflußt die Oberflächenspannung in der Weise, daß die Volumen-Druck-Beziehung für die einzelne Alveole und damit für die ganze Lunge im Bereiche normaler Atemvolumina annähernd linear bleibt. Die Lungendehnbarkeit nimmt bei Kindern mit dem Wachstum und bei Erwachsenen mit dem Alter zu. Diese Abnahme der Retraktionskraft bewirkt eine Zunahme des Residualvolumens, das sich zwischen dem 20. und 60.

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© Springer-Verlag Berlin : Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • A. A. Bühlmann

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