Advertisement

Serologische Methoden zur Spenderauswahl bei Organtransplantation

  • W. R. Mayr

Zusammenfassung

Die fundamentalen Arbeiten Medawars (1944, 1945) über Hauttransplantationen bei Kaninchen bewiesen, daß der Abstoßung von Transplantaten ein immunologisches Geschehen, eine Antigen-Antikörper-Reaktion, zugrunde liegt. Die eminente praktische Bedeutung dieser Erkenntnis führte zur intensiven Erforschung der daran beteiligten Antigene, die als Histokompatibilitäts- oder Transplantationsantigene bezeichnet werden, und zur Entwicklung zahlreicher Methoden, um einem Organempfänger den am besten passenden Spender zuzuordnen. Durch einige dieser Techniken (Lit. bei Mayr, 1970a), wie z.B. den „Dritten Mann“-Test, den Lymphocyten-Transfertest, den Hamstertest und die gemischte Lymphocytenkultur, werden nicht die Antigene bei Empfänger und Spender, sondern nur deren Kompatibilität bestimmt. Der direkte serologische Nachweis der Transplantationsantigene (Gewebstypisierung) kann aber auf relativ einfache Art durch den lymphocytotoxischen Test, die Komplementbindung an Thrombocyten oder die Leukoagglutination erfolgen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1972

Authors and Affiliations

  • W. R. Mayr
    • 1
  1. 1.Institut für Blutgruppenserologie (National Blood Group Reference Laboratory WHO)Universität WienÖsterreich

Personalised recommendations