Betrachtungen zur Therapie spinaler Durchblutungsstörungen

  • W. Bartsch
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 72)

Zusammenfassung

Das einzige, aussichtsreiche Behandlungsverfahren bei spinalen Durchblutungsstörungen ist die medikamentöse Therapie. Ihr entscheidender Effekt liegt nicht in einer Beseitigung der organisch vasculären Ursachen, sondern in einer Kompensation der Folgeerscheinungen. Das hat einen wesentlichen Vorteil. Wenn die kompensative Wirkung im Vordergrund steht, dann ist es im einzelnen Fall gleichgültig, ob dem vasculären Leiden hauptsächlich organische Gefäßveränderungen im Sinne der Arteriosklerose, der Gefäßmißbildung, der Entzündung, der Thrombose, der Embolie oder aber funktionelle Gefäßstörungen zugrunde liegen. Abgesehen vielleicht von der Entzündung, sind die organischen Gefäßveränderungen therapeutisch direkt nicht beeinflußbar, während die funktionellen Störungsmechanismen auf jeden Fall medikamentös miterfaßt werden. Aus dieser allgemeinen, kompensativen Wirkungsweise erklärt sich die breite Indikation des Behandlungsverfahrens.

Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1967

Authors and Affiliations

  • W. Bartsch
    • 1
  1. 1.Division of Neurologyz. Z. University of Oregon Medical SchoolPortland 1USA

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