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Die Kreatinphosphokinase im Serum (SCPK) beim akuten Myokardinfarkt und bei Lebererkrankungen

  • K. H. Göggel
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 68)

Zusammenfassung

Die klinische Diagnostik des akuten Myokardinfarktes und anderer Erkrankungen, besonders der der Leber, hat durch die Aktivitätsbestimmung verschiedener Enzyme im Serum eine entscheidende Bereicherung erfahren. Den meisten der bisher auf ihre diagnostische Brauchbarkeit hin untersuchten Serumenzymen haftet jedoch der Nachteil der Organunspezifität an. Eine gezieltere Diagnostik ging daher von der Bestimmung mehrerer Enzyme, eines „Enzymmusters“ aus. Diesen Nachteil vermochten die organspezifischen Enzyme, wie sie für die Leber in der Fructaldolase und Sorbitdehydrogenase bereits gefunden wurden, weitgehend zu beseitigen. Für die Muskulatur und damit auch das Myokard bot sich auf Grund der Organverteilung die Kreatinphosphokinase an. Nach eigenen Untersuchungen an der Maus weist die quergestreifte Muskulatur die höchsten Aktivitäten auf. Es folgen Zwerchfell, Myokard, Gehirn, Magenmuskulatur und Uterus. Nur sehr geringe Aktivitäten lassen sich in Niere, Lunge und Leber feststellen. Pankreas und Erythrocyten sind frei davon. Im Hinblick auf die Bestimmung im Serum bedeutet das Fehlen der CPK in den Erythrocyten einen großen Vorteil, da nicht auf absolute Hämolysefreiheit zu achten ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag GmbH Berlin Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • K. H. Göggel
    • 1
  1. 1.II. Medizinische Universitätsklinik6 Frankfurt a. MainDeutschland

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