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Zusätzliche Kriterien der Elektrophoreseauswertung

  • K. H. Höfle
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 66)

Zusammenfassung

Bei der üblichen Art der Elektrophoreseauswertung begnügt man sich im allgemeinen mit der Angabe der quantitativen Relativprozente der einzelnen Eiweißfraktionen. Damit sind aber für die Klinik die diagnostischen Möglichkeiten der Elektrophoreseuntersuchung bei weitem noch nicht erschöpft. Es bieten sich eine ganze Reihe von zusätzlichen Kriterien, die bei krankhaften Störungen Veränderungen erkennen lassen. Zuerst sei hier einmal auf die krankheitsbedingten Unterschiede im Bau und in der Ladung der Proteine eingegangen, die sich auf ihre Wanderungsgeschwindigkeit auswirken. Indirekt äußern sich diese auch in den Normabweichungen der mittleren Laufstrecken, ferner in den Fraktionsbreiten-Abständen der Fraktionen und in den Abständen der mittleren Laufstrecken von Nachbarfraktionen. All diese Charakteristica können sich mehr oder weniger stark verändern. Obwohl die elektrophoretische Trennung der Eiweißkörper auf ihrem unterschiedlichen Verhalten im Gleichstromfeld beruht — auf einer qualitativen Eigenschaft also — hat man das Kriterium der Wanderungsgeschwindigkeit bisher im allgemeinen für die klinische Beurteilung nicht herangezogen. Das liegt daran, daß die Messung der Wanderungsgeschwindigkeit der einzelnen Fraktionen im klinischen Labor einmal am apparativen, finanziellen und zeitlichen Aufwand scheiterte, und zum anderen die Bestimmung der absoluten

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1961

Authors and Affiliations

  • K. H. Höfle
    • 1
  1. 1.Medizinische Klinik der Stadt DarmstadtDarmstadtDeutschland

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