Klinik der Dünndarmkrankheiten

  • H. Reinwein
Conference paper
Part of the Verhandlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin book series (VDGINNERE, volume 63)

Zusammenfassung

Die mit den Untersuchungen von Purkinjé, Corvisart, Kühne, Kossel, Emil Fischer, Kutscher u. a. beginnende und sich dann während und nach dem 1. Weltkriege durch die Forschungen von Freundlich, Höber, Michaelis und Rona schnell entwickelnde Ferment- und physikalische Chemie ließ zwar sehr bald die Bedeutung des Dünndarms für die Resorption der Nahrungsmittel erkennen, doch blieb die Klinik der Dünndarmkrankheiten trotz der Untersuchungen der Arbeitskreise von Nothnagel, Schmidt, v. Noorden, v. Bergmann, Gutzeit, Henning, Bohn und Feyrter sowie Porges und Adlersberg in Wien ein Stiefkind der inneren Medizin. Wenn man von den 1898 gehaltenen Vorträgen von Friedrich v. Müller und Brieger über „Autointoxikationen intestinalen Ursprungs“ absieht, wurde auf unseren Kongressen bisher niemals ein Referat über Dünndarmkrankheiten gehalten. Im neuesten Handbuch der inneren Medizin umfaßt das Kapitel Magen und Zwölffingerdarm 770 Seiten. Die Krankheiten des Darmes werden hingegen auf rund 270 Seiten besprochen.

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Copyright information

© Verlag von J. F. Bergmann 1957

Authors and Affiliations

  • H. Reinwein
    • 1
  1. 1.Medizinische Universitätsklinik KielDeutschland

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