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Pathologie der Scheidenwand

  • Ludwig Nürnberger
Part of the Handbuch der Gynäkologie book series (2385, volume 5 / 2)

Zusammenfassung

Eine übersichtliche und erschöpfende Darstellung der Lehre von der Kolpitis ist bei dem gegenwärtigen Stande unseres Wissens unmöglich. Sowohl die Ätiologie als auch die pathologische Anatomie und die Klinik harren noch einer, auch nur einigermaßen “befriedigenden, Erklärung.

Notes

  1. 1.
    Selbstverständlich ist nicht auszuschließen, daß der Fluor auch ohne die Einspritzungen verschwunden wäre. Da er aber schon seit 8 Wochen bestand, so ist der Erfolg immerhin auffallend.Google Scholar
  2. 2.
    Diese Angabe erschien im Hinblick auf die Untersuchungen E. F. Müllers auch nicht unberechtigt. Außerdem kann man daran erinnern, daß es Grumach (Münch. med. Wochenschr. 1927, S. 1093) gelang, durch suggestive Einspritzungen von Kochsalzlösung Warzen zu beseitigen.Google Scholar
  3. 3.
    v. Jaschke: Arch. f. Gyn. Bd. 125, S. 460.Google Scholar
  4. 4.
    Albrecht: Arch. f. Gyn. Bd. 125, S. 456.Google Scholar
  5. 1.
    Borst: Ziegl. Beitr. Bd. 63, 1916.Google Scholar
  6. 2.
    Fischer, B.: Verhandl. dtsch, pathol. Ges. Bd. 19, S. 5, 1923.Google Scholar
  7. 3.
    Unentschieden ist es heute noch, ob die Noxen durch das Epithel hindurch bis in die Tunica propria selbst gelangen müssen, oder ob nicht schon die Reizung der Nervenendigungen im Scheidenepithel genügt, um eine „entzündliche“ Reaktion am Blutgefäßbindegewebsapparat auszulösen.Google Scholar
  8. 1.
    Lubarsch: Dtsch. med. Wochenschr. 1919, S. 1.Google Scholar
  9. 2.
    Fischer, B.: Münch. med. Wochenschr. 1919, S. 985.Google Scholar
  10. 1.
    Veit, J.: Handb. d. Gynäkol. 2. Aufl. Bd. 3, S. 162.Google Scholar
  11. 2.
    Küstner, O.: Kurzes Lehrb. d. Gynäkol. 2. Aufl., S. 79.Google Scholar
  12. 3.
    Herxheimer: Grundriß d. pathol. Anat. 19. Aufl. Allg. Teil, S. 112.Google Scholar
  13. 4.
    Das Folgende ist entnommen aus Marchand in Marchand-Krehl Bd. 4, 1, S. 110f.Google Scholar
  14. 1.
    Kreibich: Die angioneurotische Entzündung. Wien 1905.Google Scholar
  15. 2.
    Heller und Schultz: Münch. med. Wochenschr. 1901, Nr. 41.Google Scholar
  16. 3.
    Doswald und Kreibich: Monatsschr. f. prakt. Dermatol. Bd. 43, Nr. 11, 1906.Google Scholar
  17. 4.
    Cassirer: Die vasomotorisch-toxischen Neurosen. Berlin 1912, S. 864.Google Scholar
  18. 5.
    Kreibich: Die angioneurotische Entzündung. Wien 1905.Google Scholar
  19. 1.
    „Realisationsfaktoren“ sind nach Roux Bedingungen eines Geschehens, die zwar notwendig sind, die aber die Art des Geschehens nicht bestimmen. „Determinationsfaktoren“ sind Bedingungen, die nicht nur notwendig sind, sondern die Art des Geschehens bestimmen.Google Scholar
  20. 1.
    S. 5: „Die Entzündungsbereitschaft stellt einen integrierenden Faktor bei jedem Entzündungsvorgang dar“.Google Scholar
  21. 1.
    Küstner: Lehrb. d. Gynäkol. 2. Aufl. S. 387.Google Scholar
  22. 2.
    Bumm: In Veit, Handb. d. Gynäkol. Bd. 2, S. 53.Google Scholar
  23. 1.
    Allerdings hatte Sänger schon im Jahre 1889 die Überzeugung ausgesprochen, daß eine gonorrhoische Kolpitis entstehe, „wenn das Epithel sehr zart ist und vorübergehend oder dauernd eine Verdünnung erfährt, welche das Eindringen der Gonokokken gestattet, so im Kindesalter, bei jugendlichen Personen, im Greisenalter, bei Schwangeren, ferner nach zahlreichen eigenen Beobachtungen bei vielen Erwachsenen mit zarter Haut, zarten Schleimhäuten (rothaarigen Personen)“.Google Scholar
  24. 2.
    Neuerdings hat man an der äußeren Haut gonorrhoische Follikulitiden ( Jesionek, Cronquist) und auch Geschwüre (Salomon, Thal mann) beobachtet (zit. nach Wagner in Halban-Seitz, S. 404). Liebe (Dtsch. med. Wochenschr. 1921, S. 1590) berichtete über einen Fall von bläschenförmigen gonorrhoischen Eruptionen bei einem Neugeborenen.Google Scholar
  25. 1.
    Porcelli: Zit. nach Wagner in Halban-Seitz, S. 393.Google Scholar
  26. 2.
    Lorentz: Münch. med. Wochenschr. 1919, Nr. 18 u. 1922, Nr. 49. Dermatol. Wochenschr. 1923, Nr. 39.Google Scholar
  27. 3.
    Lorentz setzte zu 100 ccm alkalischem Fleischwasserpeptonnutroseagar 2 ccm einer l%igen Milchsäurelösung hinzu, und er erhielt auf diesem Nährboden ein zehnfach kräftigeres Wachstum der Gonokokken als sonst.Google Scholar
  28. 4.
    Menge leitete daraus den Schluß ab, „daß der Einbruch des Gonokokkus in das Scheidenepithel auch durch die Lebensäußerungen der unter physiologischen Verhältnissen im Scheidensekrete vegetierenden pflanzlichen Mikroorganismen erschwert wird“.Google Scholar
  29. 1.
    Eppinger: Prager Zeitschr. f. Heilk. Bd. 3, 1882.Google Scholar
  30. Zit. nach Winckel, Lehrb. d. Frauenkrankh. 2. Aufl., 1890, S. 183.Google Scholar
  31. 1.
    Lancet 1912, I, S. 1685, Frommel 1914, S. 72.Google Scholar
  32. 1.
    Normalerweise entleert das Neugeborene in 24 Stunden 2–3 mal Stuhl. Am 3.–5. Tage beobachtet man aber nicht selten, daß 4–5, gelegentlich auch mehr Stuhlentleerungen erfolgen. Diese haben dann fast immer das Aussehen „dyspeptischer“ Stühle, sie sind schleimig, bröcklig und mehr oder weniger dünn. Dieser „Übergang skatarrh“ ist eine physiologische Erscheinung. Wenn er fehlt, und wenn nur spärliche, schleim-und wasserarme, dunkelgelbe oder braune Stühle erfolgen, dann handelt es sich meist um unterernährte Kinder (v. Reuß, S. 213). Die Ursache dieses Übergangskatarrhs ist noch nicht ganz klar. Höchstwahrscheinlich lösen die Ansiedlung der definitiven Darmflora oder der Übergang von der kolostralen zur Milchnahrung leichte Reizerscheinungen aus.Google Scholar
  33. 1.
    Menge: Arch. f. Gynäkol. Bd. 125, S. 301.Google Scholar
  34. 1.
    Nach Zweifel (Arch. f. Gynäkol. Bd. 12, S. 43) hat zuerst Déville (Arch, génér. de Méd. Bd. 5, p. 317, 4. Serie, 1844) auf die „Vaginite granuleuse“ aufmerksam gemacht.Google Scholar
  35. 2.
    Bumm: In Veit, Handb. d. Gynäkol. 2. Aufl., Bd. 2, S. 55.Google Scholar
  36. 1.
    Menge: Arch. f. Gynäkol. Bd. 125, S. 301.Google Scholar
  37. 2.
    Bumm: In Veit, Handb. d. Gynäkol. Bd. 2, S. 55.Google Scholar
  38. 3.
    „Doch findet man bei der chronischen Uterusgonorrhoe der Erwachsenen, besonders Schwangerer, recht häufig die sog. Colpitis granularis. Sie ist, wie auch von Bumm betont wird, wohl niemals der anatomische Ausdruck einer echten Scheidengonorrhoe, sondern ebenso wie das spitze Kondylom eine durch chemische Reizwirkung ausgelöste paragonorrhoische Gewebserscheinung“ (Menge).Google Scholar
  39. 4.
    v. Haller, Albrecht: Elementa physiol. corpor. human. Tom. 7, Pars 2, liber 28, p. 77. Bernae 1765. „In vagina primum maculae rotundae, lividae, incerta a causa frequenter reperiuntur, in ea nempe parte, quae levis est et utero propior“.Google Scholar
  40. 5.
    Neumann: Arch. f. Dermatol, u. Syphilis. Bd. 21, S. 633.Google Scholar
  41. 1.
    Mandi: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 5, S. 29f.Google Scholar
  42. 1.
    Neumann: Arch. f. Dermatol, u. Syphilis. Bd. 21, S. 627.Google Scholar
  43. 1.
    Menge: In Finger, Handb. f. Gynäkol. Bd. 2, S. 430.Google Scholar
  44. 1.
    Bumm: In Veit, Handb. d. Gynäkol. 2. Aufl. Bd. 2, S. 54.Google Scholar
  45. 2.
    Menge: In Finger, Handb. d. Gynäkol. Bd. 2, S. 430.Google Scholar
  46. 1.
    Bumm: In Veit, Handb. d. Gynäkol. Bd. 2, S. 55.Google Scholar
  47. 1.
    Menge: Arch. f. Gynäkol. Bd. 125, S. 315.Google Scholar
  48. 1.
    Diese leichte Ablösbarkeit der croupösen Membranen gilt allerdings nur für Schleimhäute, deren Epithel eine Basalmembran besitzt. An den Plattenepithel tragenden Teilen (also z. B. auch an der Epiglottis und den Stimmbändern) haften die Membranen fester, da sie wegen des Fehlens einer Basalmembran direkt dem Schleimhautbindegewebe aufliegen (Herxheimer, S. 145).Google Scholar
  49. 2.
    Lubarsch (in Aschoff, S. 597f.) unterscheidet neben der oberflächlichen „croupösen“ und der tiefen „verschorfenden“, diphtherischen Form noch als Zwischenform die „diphtheroide Entzündung“. „Hier sind größere Bezirke der serösen Haut oder Schleimhaut in die Nekrose mit einbezogen, also z. B. mehrere Epithelschichten, eventuell auch die oberste Bindegewebslage der serösen Haut oder Schleimhaut.“Google Scholar
  50. 3.
    Bei der diphtherischen Entzündung besteht das geronnene Exsudat nur zum Teil noch aus einem Maschenwerk feiner Fibrinfasern, in der Hauptsache bilden gröbere hyaline Balken und festere Schollen die Grundlage, in der Leukocyten, rote Blutkörperchen, abgestoßene und abgestorbene fixe Gewebszellen eingelagert sind (Lubarsch, S. 598).Google Scholar
  51. 1.
    Magid: Zentralbl. f. Gynäkol. 1926, S. 537.Google Scholar
  52. 1.
    Kaufmann: Lehrb. d. spez. Pathologie, 7./8. Aufl. S. 1319 u. 1321.Google Scholar
  53. 2.
    Haberda: Wien. klin. Wochenschr. 1897.Google Scholar
  54. 3.
    Über tödliche Vergiftungen nach Sublimatspülungen berichteten B. Fischer (1913, 1914), Schieck (Arch. f. klin. Med. Bd. 133), Sexton (Journ. of the Americ. med. assoc. Bd. 78, S. 1445), Begger, J. D. (München 1923).Google Scholar
  55. 4.
    Kaufmann: Lehrb. d. spez. Pathologie, 7./8. Aufl. S. 1319 u. 1321.Google Scholar
  56. 5.
    Die mit * bezeichneten Fälle wurden von Holtermann (Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 2133) zusammengestellt.Google Scholar
  57. 1.
    Die kleinste letale Dosis beträgt nach Poulsson 0,18 g resorbiertes Sublimat, nach Kionka genügt unter Umständen 0,1 g zur tödlichen Vergiftung.Google Scholar
  58. 1.
    Foerster: Zentralbl. f. Gynäkol. 1901, S. 287.Google Scholar
  59. 2.
    Farkas: Frommels Jahresber. 1893, S. 183.Google Scholar
  60. 3.
    Fabricius: Geburtsh.-gynäkol. Ges. in Wien. 20. Nov. 1906. Ref. Zentralbl. f. Gynäkol. 1907, S. 245.Google Scholar
  61. 4.
    v. Neugebauer: Frommeis Jahresber. 1907, Nr. 16, S. 148.Google Scholar
  62. 5.
    Chrobak: Zentralbl. f. Gynäkol. 1907, S. 247.Google Scholar
  63. 6.
    Tilt: On uterine and ovarian inflammation. London 1862, S. 260.Google Scholar
  64. 1.
    Labhardt: Halban-Seitz, Bd. III, S. 1277/78.Google Scholar
  65. 2.
    Nach Haberda: Zentralbl. f. Gynäkol. 1896, S. 1280.Google Scholar
  66. 3.
    Barnes: Clinical history of the med. and surg. diseases of women. 1873, p. 259, zit. nach Cohn-stein, S. 72.Google Scholar
  67. 4.
    Tissier: Gaz. des hôp. civ. et milit. 1869.Google Scholar
  68. 5.
    Orth: Charité-Ann. Bd. 37, S. 191, 1912; zit. nach Kaufmann, S. 1321.Google Scholar
  69. 1.
    Asch: Zentralbl. f. Gynäkol. 1907, S. 1205.Google Scholar
  70. 1.
    Waldeyer: Arch. f. Gynäkol. Bd. 3, S. 293.Google Scholar
  71. 2.
    Döderlein brachte in P. Zweifel, Vorlesungen über klinische Gynäkologie 1892, das Bild einer „Endometritis puerperalis diphtheritica“, um den ganz außerordentlich großen Reichtum von Streptokokken in den nekrotischen Schleimhautresten zu zeigen.Google Scholar
  72. 3.
    Lockyer: Transact, of the Obst. Soc. Vol. 43. p. 304. 1901.Google Scholar
  73. 1.
    Schottmüller in Bergmann und Staehelin, Handb. d. inn. Med. Bd. I, 2, S. 1010 und S. 1103.Google Scholar
  74. 2.
    Dobbert: S. bei Vag. dissecans, Bazzocchi und Zaccaria: Ann. di ost. e. gin. 1901, p. 460.Google Scholar
  75. 3.
    Martin, A.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1881, S. 617.Google Scholar
  76. 4.
    v. Rabenau: Zentralbl. f. Gynäkol. 1883, S. 108.Google Scholar
  77. 5.
    Curschmann: Der Unterleibstyphus, in Nothnagel, Handb. d. spez. Pathol, u. Therap. Bd. 3, 1; S. 183, 1902.Google Scholar
  78. 6.
    Liebermeister: In v. Ziemssen, Handb. d. spez. Pathol, und Therap. Bd. 2, S. 192.Google Scholar
  79. 1.
    Barsonkoff: La Gynécologie. T. III, p. 248.Google Scholar
  80. 2.
    Spencer, Herbert: Transact, of the ophth. soc. of the Kingdom. London, Vol. 41, p. 230.Google Scholar
  81. 3.
    Fraenkel, Ernst: Zentralbl. f. Gynäkol. 1907, S. 1206.Google Scholar
  82. 4.
    Klebs: Handb. d. pathol. Anat. Bd. 1, 2; S. 954.Google Scholar
  83. 5.
    Die echten Ruhrbacillen (Bacterium dysenteriae, Shiga-Kruse) sind plumpe gramnegative Stäbchen, die sich morphologisch und kulturell von den Typhusbacillen nur dadurch unterscheiden, daß sie unbeweglich sind. Die Pseudodysenteriebacillen unterscheiden sich von den echten Dysenteriebacillen dadurch, 1. daß sie durch Dysenterieserum nicht (oder ganz wenig) agglutiniert werden (umgekehrt werden die echten Dysenteriebacillen nicht durch Pseudodysenterieserum agglutiniert), 2. daß sie Mannit unter Säurebildung zersetzen (Rötung von Mannit-Lackmusbouillon), 3. daß sie Indol bilden. Die Para dysenteriebacillen sind beweglich, coliähnlich und sie lassen sich nur schwer von dem Bacterium coli unterscheiden.Google Scholar
  84. 6.
    Virchow: Lit. nach Klautsch entweder: Medizin. Reform. 1848, Sept. Nr. 12, oder Handb. d. spez. Pathol. Bd. 1.Google Scholar
  85. 7.
    Willigk: Prager Vierteljahrsschr. Bd. 10, 1853, zit. nach Klebs Bd. 1, 2, S. 955.Google Scholar
  86. 8.
    Rebaudi: Frommeis Jahresber. 1912, S. 105.Google Scholar
  87. 9.
    Rebaudi: Pathologica Genova 1912, Nr. 92.Google Scholar
  88. 1.
    v. Jaschke in Opitz, Handbuch der Frauenheilkunde, Bd. II, S. 739. Google Scholar
  89. 2.
    Veit, Handbuch der Gynäkologie, 2. Aufl. Bd. III, 1, S. 258.Google Scholar
  90. 1.
    Rübsamen: Zentralbl. f. Gynäkol. 1920, S. 274.Google Scholar
  91. 2.
    v. Ranke: Zur Ätiologie und pathol. Anatomie des nomatösen Brandes. Jahrb. f. Kinderheilk. Bd. 27, 3. 1888, S. 309.Google Scholar
  92. 3.
    Gindeß: Wratschebnaja Gaseta 1907 (?), Nr. 47; Ref. Frommel 1908, S. 130.Google Scholar
  93. 4.
    Kaufmann: Lehrb. d. spez. Path. 7./8. Aufl. S. 1321.Google Scholar
  94. 5.
    Schenk: Prager med. Wochenschr. 1902, Nr. 35.Google Scholar
  95. 6.
    Kaufmann: Lehrb. d. spez. Path. S. 1321.Google Scholar
  96. 1.
    Geipel: Zentralbl. f. Gynäkol. 1920, S. 274.Google Scholar
  97. 2.
    Scheffzek: Zentralbl. f. Gynäkol. 1910, S. 481.Google Scholar
  98. 1.
    Bumm: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 33, S. 127.Google Scholar
  99. 1.
    Im Darm ist die Ruhr im Beginn (und zuweilen auch im ganzen weiteren Verlauf) durch einen intensiven Katarrh (Hyperämie, ödematöse bis blutigseröse Durchtränkung und kleinzellige Infiltration) charakterisiert (vgl. Kaufmann, S. 609). Dieses „katarrhalische Stadium“ ist in der Scheide bisher allein nicht beobachtet worden, sondern immer zusammen mit dem nächsten Stadium, dem der oberflächlichen Nekrose (croupösen Membranbildung). Schon Eppinger (1882, S. 49) hat aber darauf hingewiesen, daß wohl auch die dysenterische Erkrankung der Scheide durch ein katarrhalisches Stadium eingeleitet wird, „auf das alsbald oberflächliche Schüppchenbildung“ folgt.Google Scholar
  100. 2.
    Jauchiger Zerfall (Gangrän) dysenterischer Schorfe ist in der Scheide — im Gegensatz zum Darm (Colitis dysenterica gangraenosa) — bisher anscheinend nicht beobachtet worden.Google Scholar
  101. 3.
    Geipel beobachtete bis zu 12 mm tiefe Geschwüre, in deren Grund die Muskulatur bloß lag.Google Scholar
  102. 1.
    Bumm: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 33, S. 128.Google Scholar
  103. 2.
    Die weißen Beläge auf der Serosa „septischer“ Uteri bestehen dagegen fast nur aus Fibrin. „Die Ausschwitzung von Fibrin am Peritoneum kann bei der Neigung dieser Haut, auf alle möglichen Reize mit fibrinöser Entzündung zu reagieren, nicht Wunder nehmen“ (Bumm).Google Scholar
  104. 1.
    Dabei ist nicht ausschließlich an kriminelle Eingriffe zur Schwangerschaftsunterbrechung zu denken. Auch unzweckmäßige „therapeutische“ Ätzungen und Einlagen können zu schweren Entzündungen der Scheide führen (siehe die Beobachtungen von Farkas, Fabricius, Engländer).Google Scholar
  105. 1.
    Blutige Durchfälle finden sich auch bei Hg-Vergiftung.Google Scholar
  106. 2.
    Stubowski: Dtsch. med. Wochenschr. 1923, S. 1486.Google Scholar
  107. 1.
    Schon aus den Beschreibungen von Trousseau (Clinique méd. de l’Hôtel Dieu de Paris 1861, p. 349) läßt sich mit der größten Wahrscheinlichkeit schließen, daß die Rachendiphtherie sich gelegentlich auf die Genitalien ausbreiten kann (Bumm: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 33, S. 135). Den experimentellen Wahrscheinlichkeitsbeweis für diese Möglichkeit erbrachte Letzerich. Dieser übertrug Material von diphtherischen Membranen auf die Scheide (und in die Konjunktiven) nichtgravider Kaninchen, und er konnte dann eine diphtherische Scheidenentzündung feststellen.Google Scholar
  108. 2.
    So berichtete Fitzgerald (1895) über folgende Beobachtung: Bei einer Erstgebärenden war im Anschluß an eine Zangenoperation ein kleiner Dammriß entstanden. Am folgenden Tage traten Übelsein., Halsschmerzen und Rötung des Rachens auf. Am 8. Tage 39,4 °. Auf der nicht verheilten Dammwunde fand sich eine schmutzig-weiße Membran. Am 6. Tage war nach dem Abfall der Nabelschnur eine gleiche Membran auf dem Nabel des Kindes sichtbar. Dieses hatte, ebenso wie die Mutter, eine Rachendiphtherie und es starb. Bei der Mutter trat in der 9. Woche p. p. eine Paraplegie (beider Beine?) auf, die 9 Wochen dauerte. Heilung. Eine bakteriologische Untersuchung wurde nicht gemacht.Google Scholar
  109. 1.
    Ehrhardt und Favre (Nouvelles arch, d’ obstétr. et de gynécol. 1890, zit. nach Bourret) berichteten 1890 über eine Epidemie (33 Fälle) von puerperaler Diphtherie, die sich an der Maternité in Paris ereignete. Nur bei zwei Kranken wurden die Membranen bakteriologisch untersucht und in diesen beiden Fällen wurden Löfflersche Diphtheriebacillen gefunden. In den übrigen Fällen wurde keine bakteriologische Untersuchung ausgeführt. Der Schluß, daß es sich um Diphtherie handelte, wurde nur per analogiam und aus dem epidemischen Charakter der Erkrankung gezogen [„L’analogie des productions membraneuses et la notion d’ épidémicité (tous les cas s’ étaient déclarés entre le 2 et le 21 mars) paraît aux auteurs un argument suffisant pour conclure à une identité d’ origine de tous les cas“ Bourret].Google Scholar
  110. 2.
    Cuthbertson: Journ. of the Americ. med. assoc. 19. Sept. 1908.Google Scholar
  111. 3.
    P. Davis [Transact, of the Philadelphia obstetr. soc. März 1900. (The Americ. gynaecol. a. ob-stetr. Journ. Vol. 16, p. 376, 1900)]: „Some month ago one of my clinical assistants was asked to see a young woman ill in a lodging-house. It was supposed, that the case was one of threatened early abortion. Upon examination it was found, that the patient was in the early month of pregnancy. There was reason to believe that attempts had been made to empty the uterus. There was upon the vaginal mucous membrane a foreign membrane, diphtheritic in character. The patient had the constitutional signs of septic infection. She was removed to the Municipal Hospital, when diphtheria of the vagina was diagnosticated. She went through her pregnancy, however, without interruption and was subsequently delivered of a living child. We sometimes see a diphtheritic membrane in the vagina in cases of septic infection, but diphtheria of the vagina from which the patient makes a recovery must be a rare occurence.Google Scholar
  112. 4.
    In dem viel zitierten Falle von Freymuth und Petruschky handelte es sich um eine Vulvitis mit Diphtheriebacillen.Google Scholar
  113. 1.
    Kaufmann: Lehrb. d. spez. Path. 7./8. Aufl. S. 1320.Google Scholar
  114. 2.
    Biberstein (Zentralbl. f. Gynäkol. 1921, S. 1582) machte in der Diskussion dazu folgende Bemerkung: „Wenn der zur Diskussion stehende Fall eine Diphtherie der Scheide ist, bietet er in der Tat sehr auffällige Besonderheiten, d. i. der foudroyante infauste Verlauf und der histologische Befund; dieser widerspricht geradezu den bisher bei der Hautdiphtherie — und Parallelen sind hier anzunehmen — erhobenen Befunden insofern, als im vorliegenden Falle die verdächtigen Stäbchen gerade in den tiefen Schichten zu finden gewesen sein sollen, während andere Untersucher sicherer Fälle (in dem hier besprochenen sind kulturell nie Bacillen nachgewiesen worden) die Diphtheriebacillen dort vermißt und nur in den oberen Schichten gefunden haben (Marschalko, Deutschländer)“.Google Scholar
  115. 1.
    Die Kranke, über die Bumm berichtete, fühlte sich dagegen beim Auftreten des Fiebers nicht wohl, und sie klagte besonders über Kopfschmerz. Zu den Kopfschmerzen gesellte sich am 6. Wochenbettstage auch Somnolenz.Google Scholar
  116. 1.
    Weiß: Prag. med. Wochenschr. 1878, Nr. 21.Google Scholar
  117. 2.
    Forßner: Acta med. scandinav. Bd. 59, S. 690, 1923.CrossRefGoogle Scholar
  118. 1.
    Göppert: In v. Bergmann — Stähelin, Handb. d. inn. Med. Bd. 1, S. 306.Google Scholar
  119. 2.
    Biberstein: Zentralbl. f. Gynäkol. 1921, S. 1583.Google Scholar
  120. 3.
    Joulin: Gaz. des hop. civ. et milit. 1861, Nr. 40.Google Scholar
  121. 4.
    Zeitschr. d. Gesellsch. Wien. Ärzte. Bd. 2, S. 182, 1861.Google Scholar
  122. 1.
    Nach Eisenlohr, Nagashima u. a. soll schon Huguier (Mém. de la soc. de Chirurgie de Paris. Bd. 1, p. 326ff., 1847) das gleiche Krankheitsbild gekannt haben. Diese Ansicht hat unseres Erachtens aber wenig Wahrscheinlichkeit für sich. Huguier teilte die „Kystes muqueux follicullaires des parois du Vagin“ in zwei Gruppen ein, in die „Kystes folliculaires superficiels“ und in die „Kystes muqueux folliculaires profonds“. Von diesen beiden Formen kommen, der ganzen Beschreibung nach, nur die „Kystes folliculaires superficiels“ für einen Vergleich mit der Colpitis emphysematosa in Betracht. Nach Huguier (S. 328) schwankt die Größe dieser Gebilde zwischen der eines großen Hanfkorns und der einer Haselnuß, im allgemeinen sind sie erbsengroß („Leur volume varie depuis celui d’un gros grain de chènevis jusqu’ à celui d’une noisette. Je ne leur ai jamais vu dépasser cette dimension; leur volume ordinaire est celui d’un gros pois“). Die Cysten sind teils durchsichtig, farblos und kristallhell, teils sind sie weißlich, perlgrau, braun, braungelb, graugrün (S. 328) „… les uns sont clairs, incolores, transparents comme du cristal“; „… les autres sont blanchâtres, d’un gris perle, bruns, d’un brun jaunâtre, ou d’un vert glauque“). Häufig verschwinden die Cysten spontan („La rupture et la guérison spontanée, ou sous l’influence de simples froissements, sont beaucoup plus fréquentes dans les Kystes folliculaires superficiels que dans les autres“). Alle diese Angaben lassen sich auf die cystischen Gebilde bei der Colpitis cystica übertragen. Wenn Huguier dann aber schreibt, daß die Cysten meist nur in der Einzahl oder höchstens bis zu dreien vorhanden sind („Le plus souvent ils sont uniques: il n’est pas rare cependant d’en trouver deux ou trois sur la même personne“) und daß sie stets eine fadenziehende, dicke und viscöse Flüssigkeit enthalten („ Quelle que soit la couleur du liquide qu’ils renferment, ce liquide est toujours filant, épais et visqueux, quelquefois même pultacé“), dann schließt das zwar nicht aus, daß es sich um Cysten einer Colpitis cystica gehandelt hat, es geht daraus aber hervor, daß Huguier das Charakteristische des ganzen Prozesses, die Vielheit der Cysten und ihren Gasgehalt nicht erkannt hat. Es läßt sich deshalb auch nicht entscheiden, ob er überhaupt einen Fall von Colpitis emphysematosa beobachtet hat.Google Scholar
  123. 1.
    Kaltenbach: Arch. f. Gynäkol. Bd. 5, S. 144.Google Scholar
  124. 2.
    Breisky: Korrespondenzb], f. Schweizer Arzte. Bd. 5, S. 430, 1875.Google Scholar
  125. 3.
    Breisky: Arch. f. Gynäkol. Bd. 11, S. 354, Fußnote und S. 355, Fußnote.Google Scholar
  126. 4.
    Lambl: Arch. f. Gynäkol. Bd. 11, S. 355, Fußnote.Google Scholar
  127. 5.
    Eppinger: 6 Fälle. Von diesen 6 Fällen wurde Fall 1 im Jahre 1873 veröffentlicht, Fall 2 ist identisch mit dem einen Fall von Chénevière [Eppinger (1880, S. 377)].Google Scholar
  128. 6.
    Henry Gervis, M. D.: Case of cystic degeneration of the Cervix uteri (London Obst. Transact. Vol. 26, 144, 1884]: „The following case, which was recently under notice at St. Thomas’s, presented a uterine condition of sufficient rarity to make it, I think, deserving of a short record. N. J. aet. 45, was admitted into Adelaide Ward, Juli 4 th, 1883. She had nine children, the youngest aged 5. The catamenia had ceased between three and four years ago. In the spring of this year she had noticed that the abdomen began to enlarge, and lately she had had some occasional dyspnoea. She consulted a medical man, who, under the impression there was some abdominal tumour, advised her entering the hospital. Examination of the abdomen, however, led to the conclusion that the enlargement was due to fat, chiefly in the abdominal wall possibly to some extent also in the omentum. On examining the uterus in the course of the investigation, the cervix gave the finger the impression of being studded with numerous distended follicles, and on using the speculum, the entire vaginal aspect of the cervix was seen occupied with close-set, tense, glistening vesicles, varying in size from a millet to a hemp-seed. There was no accompanying congestion, no endo-cervicitis, no leucorrhoea, no tenderness. The woman had in fact no uterine symptoms, whatever, and the examination was made in the first place simply with reference to the abdominal enlargement. On puncturing these little retention-cysts, as one believed them to be, to our surprise nothing but air escaped from any of them; they simply collapsed with an audible noise. I did not on this occasion open them all, but left some purposely for further observation. In the course of a week I again examined the cervix with the speculum. The vesicles which had been punctured were not discoverable, but those left unpunctured continued unchanged. These were now similarly treated, and with corresponding results. On a third examination at the end of another week the cervix looked perfectly healthy, showing only some slight cicatricial traces of the punctures. The uterus itself, I should add, was otherwise normal in bulk, position and mobility. As regards the pathology of the case, I can only speak suggestively. The cysts appeared too distinct and firm to represent, as I venture to think, any form of submucous emphysema, even if such a, condition were possible. I can only suppose them to represent follicles, which had become distended in the usual way and from which the fluid contents had somehow been absorbed. But why, after such absorption, the vesicles had not collapsed but continued firm and tense is difficult to understand. The case in my experience is unique, and therefore of interest, although its importance is probably slight“. G. E. Herman (Lancet. 1891, p. 1253) will die Beobachtung von Gervis nicht zur Vaginitis emphysematosa gerechnet wissen, da sich die gashaltigen Cysten nur an der Portio und nicht auch in der Scheide fanden.Google Scholar
  129. 1.
    Kümmel, Virch. Arch. 1888, S. 407.Google Scholar
  130. 2.
    Kleinwächter: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 16, S. 45 (Fall 9).Google Scholar
  131. 3.
    Nach G. E. Herman (1891) wurde bis zum Jahre 1891 in England kein Fall von Colpitis emphysematosa beobachtet oder wenigstens veröffentlicht.Google Scholar
  132. 4.
    In dem Falle von H. E. Wright läßt sich nicht mit Sicherheit entscheiden, ob es sich, wie der Autor annimmt, um „Emphysematous vaginitis“ handelte. Die betreffende Mitteilung von Wright (Lancet 1892 Bd. 2, p. 87f.,) lautet: „Dr. Herman in The Lancet of June 6th, 1891 describes a case of what he calls emphysematous vaginitis, and he remarks upon the rarity of this disease in England within the past few weeks. I have had a case in my practice here which seems to be closely allied to Dr. Herman’s especially to those cases which he quotes from German literature. Although I did not verify the presence of gas in the vesicles, it is quite possible it may have existed in some of them, as I did not pay particular attention to the point. The following are notes of the case: Mrs …, aged twenty-seven, had been under my care for endocervicitis and erosion of the os uteri for nearly three months. On Sept. 2nd she came to me to have the last application of nitrate of silver made to the cervix, and on passing Ferguson’s speculum I noticed the vagina was studded with white spots, some of the size of a hempseed, others that of a small pea. The spots were milky white and about a third of an inch apart. A close examination showed them to be vesicles, and in adjusting the speculum some of the vesicles were ruptured and a watery, opaque fluid exuded. The ruptured vesicles left small pits in the mucous membrane. The cervix was quite free from the vesicles, which were most abundant in the upper two-thirds of the vagina, the lower third and the vulva being unaffected. I had never seen such a condition of the vagina before and I have a large practice in diseases of women. The milk-white spots suggested the oidium albicans, but closer examination clearly showed the spots to be true vesicles. The patient and her husband were surprised when I informed them of the condition of the vagina, which apparently had given rise to no special symptoms. I applied the nitrate of silver as usual to the cervix and left the vagina alone. Three days after this the husband came to me and said that his wife complained of an irritating watery discharge from the vagina and some burning of the passage and itching of the vulva. I prescribed without again seeing the patient, some borax and glycerine, to be used in warm water as an injection two or three times a day. I heard nothing more of my patient for about ten days, when her husband came to consult me about himself. He said, „I have got the same complaint which my wife has just had. It came on a few days after I had connexion with her, which was the day before she came to you“. I had advised him not to have intercourse with his wife until the vagina should have regained its healthy condition. On examining the husband, I found the whole surface of the glans penis excoriated in small spots or patches; there were no vesicles, but the condition of the glans was very suggestive. I must mention that the irritation and soreness of the penis had existed for one week prior to this visit. There was slight redness of the orifice of the urethra and occasionally some slight burning in passing urine. There was no discharge, either water or pus. I prescribed a lead lotion and in a few days he was quite well. I regret that I did not examine some of the vesicles for the oidium albicans, as their milky whiteness and rapid disappearance after using a lotion of borax and glycerine convince me that I might have been successful in my search“.Google Scholar
  133. 1.
    Schröder: Dtsch. Arch. f. klin. Med. Bd. 13, S. 539.Google Scholar
  134. 2.
    Eppinger: Zeitschr. f. Heilk. Bd. 1, 1880.Google Scholar
  135. 3.
    Nowicki: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 198, S. 143.Google Scholar
  136. 4.
    Nach Chénevière in Gruppen von 4–10.Google Scholar
  137. 5.
    Breisky: S. Chénevière, Arch. f. Gynäkol. Bd. 11, S. 352.Google Scholar
  138. 1.
    Veit: Handb. d. Gynäkol. Bd. 3, 1; S. 198.Google Scholar
  139. 2.
    Breisky: Arch. f. Gynäkol. Bd. 11, S. 352.Google Scholar
  140. 3.
    Den Nachweis des Trimethylamins im Scheidensekret führte Zweifel in folgender Weise: Zweifel war es in seinen drei Fällen aufgefallen, daß das Scheidensekret einen Geruch verbreitete, der ihm „dem eigentümlichen Gerüche der Häringslake zu entsprechen“ schien. Dieser Geruch schwand vollkommen nach dem Eingießen von Wasser oder von verdünnter Salzsäure in die Scheide. Die Untersuchung der chemischen Reaktion des Scheidensekretes, mit Curcumapapier ergab in dem einen Falle eine leichte Braunfärbung, die aber beim Trocknen wieder abblaßte. „Dies deutete auf ein alkalisch reagierendes Gas hin und der Geruch der Häringslake machte es wahrscheinlich“, daß es sich hier wie dort um „die gleiche gasförmige Verbindung“ handelte, „nämlich das Trimethylamin“. Den eigentlichen chemischen Nachweis des Trimethylamins suchte Zweifel durch die Darstellung von kristallisierbaren Doppelverbindungen zu erbringen. „Mit einer ganz verdünnten Lösung von Salzsäure wurde durch Eingießen in ein Fergussonsches Speculum die Scheidenwand überall bespült, die so gewonnene Flüssigkeit eingeengt und mit Natronlauge der Destillation unterworfen. Das Destillat wurde in einem Liebigschen Apparate zur Kohlensäureabsorption in verdünnter Schwefelsäure aufgefangen, dieser Lösung frisch gefälltes Aluminiumoxyd hinzugesetzt, abfiltriert und zur Krystallisation hingestellt. Das Aluminiumoxydhydrat war durch Ausfällen des käuflichen Alauns mit Ammoniak und vollständiges Auswaschen mit heißem Wasser hergestellt worden. Es entstanden in der Schale genau dieselben Krystalle, wie in einer Controll-probe, bei welcher chemisch reines Trimethylamin ganz gleich behandelt wurde.“Google Scholar
  141. 1.
    v. Preuschen: Zentralbl. f. med. Wissenschaften. 1874, S. 773.Google Scholar
  142. 1.
    Siehe dazu S. 332 f.Google Scholar
  143. 2.
    Breisky: Zit. nach Chénevière, Arch. f. Gynäkol. Bd. 11, S. 352.Google Scholar
  144. 1.
    So nahm z. B. Näcke (S. 467) an, „daß die Luft sich aus dem serösen Inhalt der Follikelcysten bilde“. Eppinger (1880, S. 415) erklärte das Vorhandensein von Flüssigkeit in den Cysten dadurch, daß bei der Resorption des gasförmigen Inhaltes „förmlich ex vacuo“ Gewebsflüssigkeit in die Cysten eintritt. In diesem Sinne läßt sich auch die Angabe Schmollings verwerten, daß er bei den gleichen Graviden anfangs gashaltige, später flüssigkeitshaltige Cysten fand. Lindenthal führte die Anwesenheit von Blutkörperchen und Serum auf das Einreißen von Gefäßen zurück, die man oft in den Septen zwischen zwei Hohlräumen beobachtet.Google Scholar
  145. 1.
    In dieser Bindegewebsschicht, die sich zwischen dem Epithel und dem Cystenhohlraum befindet, können auch Blutgefäße verlaufen. Diese Tatsache erklärt die schon von K. Schröder (1874) gemachte Beobachtung, daß manche Bläschen nach dem Anstechen ziemlich stark bluten.Google Scholar
  146. 2.
    Das Epithel erscheint dann von seiner Unterlage abgehoben, und zwischen ihm und der Tunica propria findet man unregelmäßige Hohlräume. Diese sind oft nur durch ein dünnes bindegewebiges Septum von einem benachbarten Hohlraum getrennt, oft sind sie auch durch zarte Bindegewebsstränge gleichsam in Fächer geteilt [Lindentbai (1897, S. 39)].Google Scholar
  147. 1.
    Schon Eppinger (1880, S. 394) hatte Gebilde beobachtet, die ihm den Eindruck von Riesenzellen machten. Er nahm aber an, daß es sich „um zusammengebackene“ und gequollene Epithelien handelte. Chiari erbrachte dann (1885) den Beweis, daß es sich tatsächlich um Riesenzellen handelt, und er konnte diesen Beweis auch an den Präparaten erbringen, von denen Eppinger seine Schnitte angefertigt hatte.Google Scholar
  148. 1.
    Lindenthal (1897, S. 39 und 40) sah in seinem ersten Falle auch kleine Abscesse in der Submucosa. In diesen fanden sich zahlreiche Streptokokken.Google Scholar
  149. 1.
    Aichel: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 33, S. 398.Google Scholar
  150. 2.
    Aichel: Zentralbl. f. Gynäkol. 1913, S. 465.Google Scholar
  151. 3.
    Nowicki: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 198.Google Scholar
  152. 1.
    Auf diese Tatsache hatte Eppinger (1878, S. 408) schon im Jahre 1878, also kurz nach Erscheinen der Arbeit v. Preuschens hingewiesen. Eppinger hatte sehr eingehende Untersuchungen über die Anatomie der menschlichen Scheide gemacht und nie Drüsen gefunden. Allein bis zum Jahre 1873 hatte er bei 65 weiblichen Personen verschiedenen Alters zahlreiche mikroskopische Schnitte untersucht, und er war dabei zu dem Schlusse gekommen, daß die Vagina keine Drüsen besitzt.Google Scholar
  153. 1.
    Schmolling suchte sich auch den verschiedenen Inhalt der Cysten zu erklären: „Der Cysten-inhalt bleibt unverändert ein dem Serum ähnlicher, wenn ursprünglich keine Luftbläschen bei der Entstehung mit eingeschlossen waren; er wird zum größten Teil aus Luft und nur zum geringsten aus Flüssigkeit bestehen, wenn eine Zersetzung mit Gasentwicklung durch retinierte Luft in den Cysten erfolgt, und nur wenig Flüssigkeit übrig geblieben ist; es wird nur Luft in den prall gespannten Bläschen sein und dann natürlich beim Anstechen mit deutlichem Geräusch entweichen, wenn die geringe Flüssigkeit verschwunden ist“. Gegen die Ansicht von Schmolling hat Eisenlohr folgendes eingewendet: 1. Gegen die Annahme, daß aus dem flüssigen Inhalt der Cysten Gas entstehe, spricht eine Beobachtung, die Schmolling selbst machte. Dieser machte nämlich in seinem Fall 2 die Feststellung, daß aus Gascysten flüssigkeitsgefüllte Cysten wurden. 2. Es gibt Fälle, in denen sich keine Epithelwucherungen und doch sehr zahlreiche Cysten finden. 3. Die Hypothese Schmollings kann das Vorkommen von Cysten in der Muskulatur nicht erklären. 4. Es ist sehr unwahrscheinlich, daß Epithelzellen in der kurzen Zeit, in der gewöhnlich das Scheiden-Emphysem verläuft, spurlos verschwinden.Google Scholar
  154. 2.
    Klebs: Handb. d. path. Anat. Bd. 1, 2, S. 966.Google Scholar
  155. 3.
    Spiegelberg: Lehrb. d. Geburtsh. 1878, S. 304.Google Scholar
  156. 1.
    „Die Auskleidung der Gascysten mit denselben Riesenzellen, welche man in den Lymphcapillaren ähnlichen Spalträumen der Mucosa vaginae fand, die mit der zunehmenden Größe der Gascysten abnehmende Zahl der Riesenzellen in ihnen, die Anordnung der Gascysten entlang den Blutgefäßen, neben welchen ja die sie umspinnenden Lymphbahnen zu suchen sind, das constante gleichzeitige Vorkommen von lymph-follikelartigen Anhäufungen lymphoider Zellen, das übrigens in anderen Fällen bereits auch klinisch von Breisky constatiert wurde, und das Vorhandensein mit lymphoiden Zellen angefüllter, als Lymphcapillaren zu deutender Gänge in der Mucosa sprechen entschieden dafür, daß die Gascysten in pathologisch präformierten Lymphräumen des Gewebes sich bildeten. Ich möchte diese pathologisch präformierten Räume als Lymphcapillaren ansprechen, die mit gewucherten und zum Teil zu Riesenzellen umgewandelten Endothelien erfüllt zu den späteren Gascysten werden“. H. Chiari: Zeitschr. f. Heilk. Bd. 6, S. 97, 1885.Google Scholar
  157. 1.
    Der Kombination von Stauungserscheinungen und Ödem der Scheidenwand bei der Colpitis emphysematosa schreibt Nagashima eine große Bedeutung zu, da in allen seinen Fällen schwere Herzveränderungen mit Kreislaufstörungen bestanden. „Teils waren diese Herzerkrankungen die eigentliche Todeskrankheit, teils bildeten sie als sekundäre Erscheinungen die letzte Todesursache. Jedenfalls ist ein Zusammenhang zwischen Stauung und dem Auftreten der Colpitis emphysematosa nicht zu leugnen. Vielleicht könnte man daran denken, daß bei der Stauung infolge der Zirkulationsstörung eine chemische Änderung des Gewebssaftes zustande kommt, die die Entwicklung von pathogenen Bakterien begünstigt“ (Nagashima).Google Scholar
  158. 1.
    Löwenstein: Centralbl. f. med. Wissensch. 1871, Nr. 25.Google Scholar
  159. 2.
    Aus diesem Hinweis auf Löwenstein geht hervor, daß Näcke mit „Follikeln“ Lymphknötchen und nicht etwa Drüsenfollikel meinte.Google Scholar
  160. 3.
    Im Original nicht gesperrt gedruckt.Google Scholar
  161. 4.
    Nur Kleinwächter (Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 16, S. 46f.) nahm an, daß vereiterte LymphfolJikel die Entstehung von Gascysten veranlassen oder doch begünstigen, da er bei einer Graviden auch kleine gelbe Cystchen mit gelbem, eitrigem Inhalt beobachtet hatte. Angaben über die histologische Untersuchung dieser gelben Cysten fehlen. Auch Pie ring, der endothelausgekleidete und riesenzellenhaltige Cystchen in lymphfollikelähnlichen Gebilden fand, nahm an, daß die Cysten im lymphatischen Apparat und speziell in den Lymphbahnen der Follikel entstehen.Google Scholar
  162. 5.
    „Löwenstein (Die Lymphfollikel der Schleimhaut der Vagina. Zentralbl. f. med. Wissensch. 1871, Nr. 25) schildert das häufige Vorkommen von Lymphfollikeln in der Vaginalschleimhaut und betont, daß dieselben in ihren wesentlichen Charakteren mit den solitären Drüsen des Dünndarmes übereinstimmen, weswegen sie mit vollem Rechte als identische Gebilde betrachtet werden können. Weiter hebt er hervor, daß noch eine andere Ähnlichkeit der Vaginalschleimhaut mit der des Dünndarmes existiere, indem auch sie in ihren Lücken und Maschen mit zahlreichen lymphoiden Elementen erfüllt ist. v. Winckel (Die Pathologie der weiblichen Sexualorgane. Leipzig 1878, cit. bei Ruge, Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 4, S. 133) sagt, daß es verständlich sei, daß in der Vagina bei chronischem Catarrh die adenoide Substanz sich ganz gewaltig vermehren könne, indem sie normalerweise adenoide Follikel ähnlich den Solitärfollikeln des Darmes enthalte. Solche Entzündungen soll man Colpitis follicularis nennen. Den wirklichen Follikeln (autorum) recht ähnliche Gebilde schildern Ruge und Eppinger bei ihrer Colpitis granulans resp. Colpitis miliaris et herpetiformis. Und in neuester Zeit schreibt Toldt „Nicht selten beobachtet man circumscripte, follikelähnliche Einlagerungen adenoiden Gewebes in der Vagina, jedoch in äußerst schwankender Zahl und Verbreitung. Während sie manchen Personen völlig zu fehlen scheinen, findet man sie in der Regel ganz vereinzelt in den verschiedensten Bezirken der Schleimhaut verteilt“ [zit. nach Chiari (1885, S. 99)].Google Scholar
  163. 1.
    Chiari: Wien. med. Jahrb. 1881.Google Scholar
  164. 2.
    Bei der Pneumatosis intestini.Google Scholar
  165. 1.
    Jacobs: Zit. nach Nowicki, Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 198, S. 165.Google Scholar
  166. 1.
    Näcke (Arch. f. Gynäkol. Bd. 9, S. 461) suchte experimentell Luftcysten in der Scheide zu erzeugen. Er injizierte bei Kaninchen mittels einer Pravazschen Spritze Luft in die Scheidenschleimhaut. Dabei konnte aber nie ein dem Emphysema vaginae ähnliches Bild, sondern höchstens eine einzige Luftblase erzeugt werden. Diese kollabierte nach dem Herausziehen der Kanüle sofort wieder.Google Scholar
  167. 1.
    Kaufmann: Lehrb. d. spez. path. Anat., 7./8. Aufl. Bd. 2, S. 1557.Google Scholar
  168. 2.
    Klebs: Handb. d. path. Anat. Bd. 1, Abt. 2, S. 967.Google Scholar
  169. 3.
    In den Schnitten fanden sich Bakterien in großer Menge teils in Capillaren, teils im Bindegewebe.Google Scholar
  170. 1.
    Camargo: Thèse de Genève. 1891 (zit. nach Lindenthal).Google Scholar
  171. 2.
    Außerdem konnte Lindenthal auch teils in den Blasen, teils im Gewebe selbst, reichlich Streptokokken nachweisen. In den Kulturen gingen die Streptokokken nicht an. Lindenthal nahm deshalb an, daß die anaeroben Stäbchen „die Lebensfähigkeit der Streptokokken beeinträchtigt hatten“.Google Scholar
  172. 1.
    Im Original nicht gesperrt gedruckt.Google Scholar
  173. 2.
    „Nachdem wir heute wissen, daß bei den Schaumorganen und bei der Colpohyperplasia cystica dieselben Bakterien als Erreger wirken, und nachdem wir nachgewiesen haben, daß die Schaumorgane nach dem Tode entstehen, so muß theoretisch dieselbe Möglichkeit auch für die Gascysten in der Scheide zugegeben werden“ [Hitschmann und Lindenthal (1901, S. 173)].Google Scholar
  174. 3.
    Die in vielen Fällen vorhandene Rundzelleninfiltration lassen Hitschmann und Lindenthal (1901, S. 180) außer Betracht, da diese „nicht durch die Anaeroben, sondern durch die häufig in der Scheide gefundenen Kokken bedingt ist oder auch, wenn diese fehlen, ein zu häufiger Befund in der Scheide der geschlechtsreifen Frau“ ist.Google Scholar
  175. 4.
    Lindenthal: Zur Ätiologie der sogenannten Colpohyperplasia cystica. Wien. klin. Wochenschr. 1897, S. 42.Google Scholar
  176. 1.
    Da die Reinzüchtung der Stäbchen nicht gelang, wurden gashaltige Stücke der Scheidenschleimhaut der Meerschweinchen subcutan implantiert. „Dies hatte zur Folge, daß sich um die Implantationsstelle ein leichtes, subcutanes Emphysem entwickelte; es entleerte sich auch aus den Stichkanälen schaumiges Sekret; die Tiere waren dadurch einige Zeit scheinbar etwas leidend, doch erholten sie sich nach 3—4 Tagen vollständig und blieben am Leben.“Google Scholar
  177. 1.
    Siehe Chénevière: Arch. f. Gynäkol. Bd. 11, S. 355.Google Scholar
  178. 2.
    Nach Nowicki (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 198, S. 145) machten vor ihm auch Jacobs (Sbornik lékârsky 1888) und Obrzut (Dziemik V. Zjazdu lek. i przyr. polskich. Nr. 5, 1888), auf das Vorkommen von Colp. cyst, bei Zirkulationstörungen aufmerksam.Google Scholar
  179. 1.
    Kleinhans: Prager med. Wochenschr. 1913, S. 455.Google Scholar
  180. 2.
    Auf Seite 381 bezeichnet Eppinger (1880) die Pat. als 17 Jahre alt, später bezeichnet er sie aber wiederholt (S. 397, 398) als 15jährig.Google Scholar
  181. 3.
    Über den Verlauf der Colpitis emphysematosa bei Nichtgraviden liegen anscheinend noch keine näheren Beobachtungen vor. Goldberg berichtet, daß er die Erkrankung bei einer Nichtgraviden „über 2 Jahre lang“ beobachtet habe.Google Scholar
  182. 4.
    Chénevière: Arch. f. Gynäkol. Bd. 11, S. 352.Google Scholar
  183. 1.
    Aichel: Zentralbl. f. Gynäkol. 1913, S. 465.Google Scholar
  184. 2.
    Matthews Duncan: Clinical Lectures 4. ed. p. 181.Google Scholar
  185. 1.
    Zweifel: Arch. f. Gynäkol. Bd. 31, S. 367.Google Scholar
  186. 2.
    Vetula = die Greisin von vetulus, ziemlich alt (Diminutivum von vetus, alt).Google Scholar
  187. 3.
    Das Bild der Colpitis senilis kann auch schon bei ganz jungen Frauen auftreten, wenn ihnen die Eierstöcke entfernt wurden (Vital Aza).Google Scholar
  188. 1.
    Außer der vollkommenen Obliteration findet man bei alten Frauen sehr häufig auch Stenosen des oberen Scheidendrittels. Diese können in drei verschiedenen Hauptformen auftreten: 1. als zylindrische, 2. als trichterförmige, 3. als ringförmige Stenosen. Über ihre formale und kausale Genese ist noch nichts bekannt. Praktisch können sie, ebenso wie die Obliteration, große Bedeutung gewinnen, wenn sich hinter ihnen ein Carcinom der Portio, der Cervix oder des Corpus uteri entwickelt. Dieses kann dann lange verborgen bleiben, und außerdem ist auch das Einlegen von Radium sehr erschwert. Auch bei Blutungen aus dem Carcinom kann die Behandlung auf sehr große Schwierigkeiten stoßen.Google Scholar
  189. 1.
    Novak (Arch. f. Gynäkol. Bd. 125, S. 451) hat darauf hingewiesen, daß sich die gleichen Veränderungen der elastischen Fasern auch in der senil-atrophischen Haut finden. „Es handelt sich bei dieser scheinbaren Vermehrung des elastischen Gewebes nicht um eine hochwertige Elastica, sondern um ein minderwertiges Gewebe, welches ein ähnliches Verhalten gegenüber Farbstoffen besitzt wie die echte Elastica und von den Histologen als Elazin bezeichnet wird“.Google Scholar
  190. 1.
    Die Ursache der chronisch-entzündlichen Veränderungen sieht Herzog vor allem in „konstitutionellen Faktoren, wie das auch bei den Ekzemen der Haut der Fall ist, mit denen die vorliegende Scheidenveränderung histologisch und klinisch nahe Verwandtschaft zeigt. Und in diesem Sinne werden auch das Lebensalter an und für sich mit seinen mehr oder weniger allgemeinen Gewebsveränderungen und nicht zuletzt die lokale Konstitution der Genitalien bzw. der Scheide eine Rolle spielen. Bei der letzteren kommt wiederum die innersekretorische Abhängigkeit von den Eierstöcken in Betracht, die ja im höheren Alter infolge des funktionellen Ausfalles der Ovarien verständlich, vielleicht aber auch bei den Frühfällen der Erkrankung im Spiele ist“.Google Scholar
  191. 1.
    Über die Berechtigung von Trichomonas-Colpitis zu sprechen s. S. 358 ff.Google Scholar
  192. 2.
    Donné: Récherches microscopiques sur la nature du mucus. Paris 1837. Über die Etymologie des Wortes Trichomonas („trico-monas“ Donné, S. 21) schreibt Donné (S. 27): „Je les ai nommés trico-monas, suivant l’avis de M. Dujardin qui leur trouve de l’analogie par leur appendice flagelliforme avec les monas, et par leurs cils avec Jes tricodes; ils diffèrent des uns et des autres par la réunion de ces deux organes, et aussi par l’aspect de leur corps et leur manière d’être; ils forment vraiment une espèce particulière d’infusoires qui mérite le nom de vaginale, puisque c’est seulement dans le vagin qu’ils ont été jusqu’à présent rencontrés“.Google Scholar
  193. 3.
    R. Hertwig teilt die Protozoen in folgender Weise ein: I. Klasse: Rhizopoden (Wurzelfüßler), II. Klasse: Flagellaten (Geißelinfusorien). Diese besitzen eine oder mehrere Geißeln zur Fortbewegung und Nahrungsaufnahme. 1. Ordnung Autoflagellaten: Trichomonas vaginalis, 2. Ordnung: Dinoflagellaten, 3. Ordnung: Cystoflagellaten. III. Klasse: Ciliaten (Infusorien), IV. Klasse: Sporozoen.Google Scholar
  194. 1.
    Die nachfolgende Beschreibung ist der Arbeit von Schmid und Kamniker entnommen.Google Scholar
  195. 1.
    Über die Färbemethoden s. S. 357.Google Scholar
  196. 1.
    Hoehne: Zentralbl. f. Gynäkol. 1916, S. 13.Google Scholar
  197. 2.
    Flaskamp: Arch. f. Gynäkol. Bd. 125, S. 424.Google Scholar
  198. 1.
    Littauer: Zentralbl. f. Gynäkol. 1923, S. 32.Google Scholar
  199. 2.
    Über die Fixierung machen Schmid und Kamniker keine Angaben.Google Scholar
  200. 1.
    Schröder und Loeser untersuchten alle „nur irgend auf Kolpitis verdächtigen Poliklinik-Patientinnen“.Google Scholar
  201. 2.
    Unter den 147 Patientinnen von O. Meyer befanden sich 18 Gravide. Bei 12 von diesen (= 75%) wurden Trichomonaden gefunden.Google Scholar
  202. 3.
    Donné (1837, S. 21): „on ne le trouve jamais dans le mucus vaginal pur; le mélange de la matière purulente est nécessaire à son existence“.Google Scholar
  203. 4.
    Scanzoni: Beiträge zur Geburtskunde und Gynäkologie. Bd. 2, S. 137. Würzburg 1855.Google Scholar
  204. 5.
    Allerdings betonte Hoehne (S. 11) selbst ausdrücklich, daß er nur den indirekten Beweis führen könne. „Ein direkter Beweis für die pathogene Bedeutung der Trichomonas vaginalis läßt sich aber zur Zeit noch nicht erbringen, weil wir mit unseren jetzigen Hilfsmitteln noch nicht imstande sind, die Trichomonaden in Reinkultur zu züchten“, und weil „Übertragungsversuche auf die gesunden Schleimhäute von Versuchstieren bisher fehlgeschlagen sind“.Google Scholar
  205. 1.
    Hoehne: Sitzungsbericht der Frühjahrsversammlung des Ärztevereins des Regierungsbezirkes Stralsund vom 29. Mai 1921 (zit. nach Stephan).Google Scholar
  206. 2.
    Stephan: Zentralbl. f. Gynäkol. 1921, S. 1566.Google Scholar
  207. 1.
    Flaskamp: Arch. f. Gynäkol. Bd. 125, S. 424.Google Scholar
  208. 1.
    Oidium albicans gilt heute als identisch mit Soor (s. S. 377).Google Scholar
  209. 1.
    Unter „relativer Pathogenität“ versteht Flaskamp „die Überwucherung der Scheidenflora durch Trichomonaden“, „insbesondere, wenn Faktoren, die durch den Mutterboden bedingt, z. B. Sinken des Säuretiters durch Erkrankung der Scheide, mitsprechen“.Google Scholar
  210. 2.
    Liss: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 31, 1923.Google Scholar
  211. 3.
    Gragert: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 37.Google Scholar
  212. 1.
    Gragert: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 38.Google Scholar
  213. 2.
    Schmid und Kamniker: Arch. f. Gynäkol. Bd. 127, S. 377.Google Scholar
  214. 1.
    Natr. carbonic. 20: Glycerin 200. Borax 20: Glycerin 200, also 10%ig, — oder auch 20%ig.Google Scholar
  215. 1.
    Wille: Med. Klinik. 1912, Nr. 5.Google Scholar
  216. 2.
    Zentralbl. f. Gynäkol. 1929, S. 2083.Google Scholar
  217. 1.
    Farre: Arch. of Med. Bd. 2, S. 71. 1858.Google Scholar
  218. 2.
    Smith, Tyler: The Pathol. and Treatment of Leucorrh. p. 57, 66, 153. sq. 1885.Google Scholar
  219. 3.
    Beigel: Die Krankheiten des weiblichen Geschlechtes. Bd. 2, S. 362.Google Scholar
  220. 4.
    Leopold: Arch. f. Gynäkol. Bd. 10, S. 294.Google Scholar
  221. 5.
    Hoggan, G. und F. E.: Arch. f. Gynäkol. Bd. 10, S. 302.Google Scholar
  222. 6.
    Williams, J.: Transact. of the Obst. Soc. of London. Vol. 19, p. 138.Google Scholar
  223. 1.
    Guyenot: Ann. de Gynéc.Tome 3, Mai 1875.Google Scholar
  224. 2.
    Hewitt, Graily: Diagnose, Pathologie und Therapie der Frauenkrankheiten. S. 54. 1869.Google Scholar
  225. 1.
    Zitiert nach Charlotte Riebes: Über einen Fall von Pseudodiphtherie der Vagina. S. 10. Inaug.-Diss. München 1911.Google Scholar
  226. 2.
    In einem von Bauer (Dtsch. med. Wochenschr. 1907, S. 1154) beobachteten Fall von Scheidengangrän mußte die Frage offen bleiben, ob die Lues oder das Quecksilber ätiologisch verantwortlich zu machen war.Google Scholar
  227. 1.
    Hamernik: Prager Vierteljahrsschr. Bd. 10, S. 1. 1853. Zit. nach Klebs S. 956.Google Scholar
  228. 2.
    Obré: Brit. med. Journ. 16. Mai 1857. Zit. nach Klebs S. 955.Google Scholar
  229. 3.
    Klebs: Handb. d. pathol. Anat. Bd. 1, 2, S. 955.Google Scholar
  230. 4.
    Eichter: Schmidts Jahrb. Suppl. Bd. 5, S. 114.Google Scholar
  231. 5.
    Den von Kehrer zusammengestellten Fällen müssen noch einige Fälle von Ranke (Zur Ätiologie und pathologischen Anatomie des nomatösen Brandes. Jahresber. f. Kinderheilk. Bd. 27, 3, S. 309. 1888) hinzugefügt werden. Vgl. auch Menge in Menge — Krönig S. 135.Google Scholar
  232. 6.
    Marconnet: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 34.Google Scholar
  233. 7.
    Minkewitsch: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 41. 1867.Google Scholar
  234. 1.
    Wiegandt: Petersburger med. Wochenschr. 1876, Nr. 37. Zit. nach v. Lingen.Google Scholar
  235. 2.
    Syromjatnikoff: Arch. f. Gynäkol. Bd. 18, S. 158.Google Scholar
  236. 3.
    Chanutin: Bolnitschn. gaset. 1891, Nr. 32—34. Zit. nach v. Lingen: Arch. f. Gynäkol. Bd. 59, S. 598.Google Scholar
  237. 4.
    Weber: Ann. de Gyn. 1897, Februar; (nach Veit, Shurnal akusch. 1896, Nr. 12). Zit. nach v. Lingen: Arch. f. Gynäkol. Bd. 59, S. 598.Google Scholar
  238. 1.
    Bizzozero: Ann. de Gyn. 1875, p. 235. Zit. nach v. Lingen: Arch. f. Gynäkol. Bd. 59, S. 599.Google Scholar
  239. 2.
    Hermann: Jahresber. d. Leistungen u. Fortschritte d. ges. Med. Bd. 2, S. 712. 1887.Google Scholar
  240. 3.
    Liebermeister: Ziemssens Handb. d. spez. Pathol. u. Therapie. Bd. 2.Google Scholar
  241. 4.
    v. Lingen: Arch. f. Gynäkol. Bd. 59, S. 603.Google Scholar
  242. 1.
    Kleinhans: Zit. nach Frommeis Jahresber. 1903, S. 291 u. 294.Google Scholar
  243. 2.
    Kretschmar: Über spontane Scheidengangrän (Paravaginitis phlegmonosa dissecans) und ihre Ätiologie. Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 33, S. 393.Google Scholar
  244. 3.
    Herxheimer: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 104, H. 1.Google Scholar
  245. 1.
    Haußmann übertrug Penicillium glaucum, Aspergillus glaucus, Microsporon furfur, Botrytis cinerea, Mucor mucedo, Mucor stolonifer in die Scheide. Nach spätestens 48 Stunden waren die Pilze nicht mehr im Scheidensekret nachzuweisen.Google Scholar
  246. 2.
    Nürnberger: In Halban — Seitz. Bd. V, 1, S. 230ff.Google Scholar
  247. 1.
    Als „Hefen“ (Hefepilze, Sproßpilze) werden diejenigen Fadenpilze bezeichnet, die sich normalerweise durch Sprossung fortpflanzen.Google Scholar
  248. 2.
    Der Unterschied zwischen Conidien und Sporen besteht darin, daß die Conidien äußerlich von dem Vegetationskörper des Pilzes (dem Mycel) abgegliedert werden dadurch, daß ein Pilzfaden (Hyphe) in mehrere Stücke zerschnürt wird. Die Sporen entstehen dagegen im Innern des Vegetationskörpers. Die Conidien sind also Ektosporen, die Sporen im eigentlichen Sinne sind Endosporen.Google Scholar
  249. 1.
    Kulturversuche mit diesem Eiter ergaben im Reagensglas wieder die Umwandlung der Mycelfäden in Conidien.Google Scholar
  250. 2.
    Epstein konnte zeigen, daß sich die Soorpilze nie primär an den Brüsten finden, sondern daß sie dorthin erst sekundär von dem infizierten kindlichen Mund aus übertragen wurden.Google Scholar
  251. 3.
    Guidi: „Mughetto-micologia e metastasi del mughetto“. Firenze 1896. (zit. nach Epstein, S. 130).Google Scholar
  252. 4.
    Escherich: Die Darmbakterien. Stuttgart 1896.Google Scholar
  253. 5.
    Als „latenten Soormikrobismus“ bezeichnete A. Epstein (1880) das Vorkommen von Soor-pilzen in der Mundhöhle ganz gesunder Kinder. E. Epstein fand ihn bei mehr als der Hälfte (52,8%) aller gesunden Kinder im Alter von 6 Tagen bis 6 Wochen.Google Scholar
  254. 6.
    Salomon: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 86, S. 298, Tab. 1, Fall 2.Google Scholar
  255. 1.
    A. Vogel (Henle und Pfeuffers Zeitschr. f. rationeUe Med. Bd. 8, S. 317f., 1857) hat bei soor-kranken Kindern an den Genitalien die gleichen Pilze gefunden wie im Mund. Haußmann (S. 105) führte dies auf Verschleppung durch die Wärterinnen oder auf Übertragung durch den Stuhlgang zurück.Google Scholar
  256. 2.
    Die Untersuchungen wurden in der Weise ausgeführt, daß Mund und Rachen mit einem Diphtherie-wattebäuschchen ausgewischt wurden. Mit den Bäuschchen wurden Bierwürzeagarplatten bestrichen, und diese wurden in den Brutschrank gebracht.Google Scholar
  257. 1.
    Die Bierwürze bezieht man aus Brauereien. Sie entsteht dadurch, daß das zerkleinerte („geschrotete“) Malz mit Wasser gemischt und einer bestimmten Temperatur ausgesetzt wird. Dabei bilden sich verschiedene, in Wasser lösliche Stoffe: Maltose, Isomaltose, Dextrin, Eiweißkörper, Säuren, Salze, Fett). Mit Bierwürze versetzter Agar oder Gelatine ist ein sauerer Nährboden, auf dem besonders die Schimmelpilze und die Hefe gut gedeihen.Google Scholar
  258. 1.
    Labhardt: Halban-Seitz, III, S. 1275.Google Scholar
  259. 2.
    Veit: Handb. d. Gynäkol. Bd. 3, 1; S. 181.Google Scholar
  260. 3.
    Veit: Handb. d. Gynäkol. Bd. 3, 1; S. 166.Google Scholar
  261. 1.
    Winckel: Lehrb. d. Frauenkrankh. S. 192.Google Scholar
  262. 2.
    Veit: Handb. d. Gynäkol. Bd. 3, 1; S. 166 u. S. 181.Google Scholar
  263. 3.
    Veit: Handb. d. Gynäkol. Bd. 3, 1; S. 166.Google Scholar
  264. 1.
    Virchow: Handbuch d. Pathologie u. Therapie. Bd. 1, S. 358. Erlangen 1854.Google Scholar
  265. 2.
    E. Wagner: Jahrb. f. Kinderheilk. N.F. 1868 S. 50, (zit. nach Haußmann).Google Scholar
  266. 3.
    Heller: Tagebl. d. 62. Vers. dtsch. Naturforsch. u. Ärzte. 1889, S. 342. Dtsch. Arch. f. klin. Med. Bd. 55, S. 123, 1895 (zit. nach Plaut).Google Scholar
  267. 4.
    Parrot: Arch. d. physiol. T. 2, 1869 (zit. nach Plaut).Google Scholar
  268. 5.
    Vogel: Allg. Zeitung f. Chirurg. 1842—1847 (zit. nach Plaut aus Kehrer).Google Scholar
  269. 6.
    Buhl: Centralbl. f. d. med. Wissensch. 1868. Berlin, Nr. 1, S. 3 (zit. nach Haußmmnn).Google Scholar
  270. 7.
    v. Winckel, Lehrbuch der Frauenkrankh. S. 192.Google Scholar
  271. 1.
    Friedreich: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 30, S. 476.Google Scholar
  272. 2.
    Zenker fand als erster Soormetastasen im Gehirn eines alten heruntergekommenen Mannes, der an Rachensoor gelitten hatte.Google Scholar
  273. 3.
    Ribbert: 12 Tage altes Kind. Außer Soor des Rachens, der Mandeln, des Oesophagus und des Larynx in beiden Hemisphären miliare Abscesse, die vereinzelte Soorfäden enthielten.Google Scholar
  274. 4.
    Schmorl: 10jähriges, an Typhus gestorbenes Mädchen mit Rachensoor. Soormetastasen in einer Niere und in der Milz.Google Scholar
  275. 5.
    Pineau: Soorhaltiger Gehirnabsceß im linken Schläfenlappen bei einer 37jährigen luischen Patientin, die an fötider Bronchitis, Lungentuberkulose und Jacksonscher Epilepsie gelitten hatte.Google Scholar
  276. 6.
    Guidi: 6 Fälle von Soormetastasen bei Säuglingen.Google Scholar
  277. 7.
    Heubner: 16 Monate altes Kind mit Soor der Tonsillen und mit Nierenmetastasen.Google Scholar
  278. 1.
    v. Winckel: Lehrbuch d. Frauenkrankh. S. 194.Google Scholar
  279. 2.
    Es empfiehlt sich auch, die Patientin darauf aufmerksam zu machen, daß sie nach Beendigung der Behandlung bei der Entfernung des Pyoktanins vorsichtig sind.Google Scholar
  280. 3.
    van Leeuwenhoek: Arcana naturae detecta, Delphis Batavorum 1695, p. 42–46.Google Scholar
  281. 4.
    Buehlmann: J. Müllers Arch. f. Anat. u. Physiol. Berlin 1840, S. 442–445.Google Scholar
  282. 5.
    Robin: Histoire naturelle des végétaux parasites, Paris 1853.Google Scholar
  283. 6.
    Scanzoni: Beitr. z. Geburtsk. Bd. 2, S. 128f., 1854.Google Scholar
  284. 1.
    Mayer, L.: Monatsschr. f. Geburtsk. Bd. 20, S. 2f., 1862.Google Scholar
  285. 2.
    Martin, E.: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 11, S. 460, 1856.Google Scholar
  286. 3.
    v. Winckel: Berlin, klin. Wochenschr. 1866, Nr. 23. — Die Pathologie und Therapie des Wochenbettes. 2. Aufl., S. 208. Berlin 1869.Google Scholar
  287. 4.
    Leptothrix (λεπóς dünn, fein, ἡ ϑϱíξ das Haar): lange, steife, wenig gekrümmte, unverzweigte Fäden (Abb. 134). Cladothrix (ὁ ϰλáϴος, der junge Trieb, das Reis): Fäden mit unechter, falscher Verzweigung. Biese entsteht dadurch, daß einzelne Zellen als begeißelte Schwärmer aus der umhüllenden Scheide austreten, sich an älteren Fäden festsetzen und dort zu neuen Fäden auswachsen (Abb. 135). Streptothrix (στϱεπτóς, gedreht, gewunden): feine, gewundene Fäden mit reichlicher, echter Verzweigung. Vielfach werden Pilze als „Streptothrix“ bezeichnet, die nichts anderes als Strahlenpilze sind [Lieske (1921)].Google Scholar
  288. 1.
    Neumann: Wien. med. Wochenschr. 1895; S. 643, 684, 727, 774, 830.Google Scholar
  289. 2.
    Fournier: Soc. de dermat. et syph. 1895, S. 10 (zit. nach Schröder und Kuhlmann).Google Scholar
  290. 3.
    Martineau: Zit. nach Winternitz in Finger, Handbuch d. Geschlechtskrankheiten. Bd. 3.Google Scholar
  291. 4.
    Klink: Rev. des sciences med. 15. Avril 1878; zit. nach v. Winckel, Handb. d. Geburtsh. Bd. 2, 1, S. 609 und 611.Google Scholar
  292. 5.
    Mauriac: Zit. nach Winternitz, l. c.Google Scholar
  293. 6.
    Glück: Wien. med. Presse. 1888, S. 2 (zit. nach Schröder und Kuhlmann).Google Scholar
  294. 1.
    Rille: Dtsch. med. Wochenschr. 1904, S. 624.Google Scholar
  295. 2.
    Schönfeld: Zit. nach Winternitz, l. c.Google Scholar
  296. 3.
    Bockhardt: Monatsschr. f. prakt. Dermatol. Bd. 4, S. 12, 1885.Google Scholar
  297. 4.
    Winternitz: In Finger, Handbuch der Geschlechtskrankheiten. Bd. 3.Google Scholar
  298. 5.
    Chaleix — Vivie: Bull. méd. St. Vincent de Paul. Bordeaux 1900.Google Scholar
  299. 6.
    Littauer: Zentralbl. f. Gynäkol. 1907, S. 1088.Google Scholar
  300. 7.
    Oppenheim: Atlas der venerischen Affektion der Portio vaginalis uteri und der Vagina. Wien und Leipzig 1908.Google Scholar
  301. 8.
    Glasstein: Medicina Nr. 18 (Russisch), zit. nach Schröder und Kuhlmann (Angabe des Jahrganges fehlt).Google Scholar
  302. 9.
    Wolff und Mulzer: Bd. 1, S. 257.Google Scholar
  303. 10.
    Wolff und Mulzer: Bd. 1, S. 257.Google Scholar
  304. 1.
    Zit. nach Ehrmann 1912, S. 963.Google Scholar
  305. 2.
    Zit. nach Winternitz (S. 1935).Google Scholar
  306. 1.
    Neißer: Zit. nach Meyer, Dtsch. med. Wochenschr. 1913, Nr. 4.Google Scholar
  307. 2.
    Nach Engel — Reimers (Die Geschlechtskrankheiten. Hamburg, Lucas Gräfe und Sillem 1908, S. 33) zeigt die Frühsyphilis in typischen Fällen folgenden VerlaufGoogle Scholar
  308. 1.
    „Die Rezidivexantheme pflegen denselben Charakter beizubehalten, den das Erstlingsexanthem gezeigt hat, derart, daß nach einem makulösen Erstlingsexanthem eine Rezidivroseola zu folgen pflegt, aber nicht ein papulöses oder pustulöses Rezidivexanthem“ [Matzenauer (1925, S. 527)].Google Scholar
  309. 2.
    Fournier: Traité, Fasz. Bd. 2.Google Scholar
  310. 1.
    Billoir: Zit. nach Winternitz (S. 1929).Google Scholar
  311. 2.
    Micucci: Zit. nach Winternitz (S. 1929).Google Scholar
  312. 1.
    Zit. nach Winternitz, S. 1934.Google Scholar
  313. 1.
    Birch — Hirschfeld: Lehrbuch der pathologischen Anatomie. Leipzig 1877, S. 1161, AnmerkungGoogle Scholar
  314. 2.
    Lebert: Zit. bei Heitzmann, S. 228.Google Scholar
  315. 3.
    Rode: Zit. bei Neumann.Google Scholar
  316. 4.
    Mraček: Zit. bei Neumann.Google Scholar
  317. 1.
    Die folgenden Ausführungen sind — soweit nichts anderes angegeben ist — entnommen aus Oppenheim, S. 36.Google Scholar
  318. 1.
    Im Literaturverzeichnis von Tomasczewski findet sich nur „Debauge, Traitement du chancre simple et des bubons chancreux par la cautérisation au chlorure de zinc. Thèse de Paris 1858“.Google Scholar
  319. 2.
    Auch Schröder und Kuhlmann (S. 159) erwähnen die Tabelle von Tomasczewski. Sie schreiben: „Danach fanden sich unter 266 Fällen von Ulcera mollia 65 = 31,5% an den Genitalien, wovon 7 mal ( = 3,4%) die Vagina befallen war“. Es scheint, daß sich hier einige Druckfehler eingeschlichen haben. Nach Tomasczewski handelt es sich nicht um 266, sondern nur um 206 (in Wirklichkeit 208) Fälle. Zählt man in der Tabelle die Fälle von „Fourchette …“ bis „Vagin en arrière des caroncules“ zusammen, dann erhält man 165 (nicht 65 Fälle). Rechnet man die nächste Rubrik „Col utérin“ (1 Fall) hinzu, dann ergibt sich, daß von 208 Fällen das Ulcus molle 166 mal am Genitale saß. Unter diesen 166 Fällen war 7 mal ( = 4,2%) die Scheide hinter den Carunculae myrtiformes befallen.Google Scholar
  320. 1.
    Vor völliger Zerstörung des Ulcus molle durch die Mischinfektion kann die Überimpfung noch ein positives Resultat ergeben (Frei, S. 8).Google Scholar
  321. 1.
    Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß es sich um eine Jodoformvergiftung handelte, da es in der Krankengeschichte beim Auftreten von Anurie und Benommenheit heißt: „Wegen der Möglichkeit einer Jodoformintoxikation wird abends der Jodoformgazetampon durch einen solchen von Watte ersetzt“.Google Scholar
  322. 1.
    Delbanco: Arch. f. Dermatol. u. Syphilis. Bd. 129, S. 247f.Google Scholar
  323. 1.
    Kyrie: Bd. 2, S. 135.Google Scholar
  324. 1.
    Bruck: Arch. f. Dermatol. u. Syphilis. Bd. 129, S. 171.Google Scholar
  325. 1.
    Isoform darf man nicht zu lange benützen, da sonst eine Verätzung des Wundgrundes eintritt (Schäffer).Google Scholar
  326. 1.
    Die chemischen, thermischen usw. Traumen der Scheide wurden schon bei den Entzündungen der Scheide erwähnt.Google Scholar
  327. 1.
    Warmann: Zbl. Gynäk. 1897, 736.Google Scholar
  328. 1.
    Sampler: Kef. Schmidts Jb. 1871, zit. nach Kermauner (1908).Google Scholar
  329. 2.
    Fehling: Arch. Gynäk. 6, 103.Google Scholar
  330. 3.
    Rokitansky: Lehrbuch der pathologischen Anatomie, 3. Aufl., Bd. 3, S. 515.Google Scholar
  331. 4.
    Grenser: Mschr. Geburtsk. 9, 73 (1857).Google Scholar
  332. 5.
    Grapow: Zbl. Gynäk. 1896, 106.Google Scholar
  333. 1.
    Bordmann: Zit. nach. Neugebauer 1899, S. 229.Google Scholar
  334. 1.
    O. Küstner in Veits Handbuch, 2. Aufl., Bd. 1, S. 197.Google Scholar
  335. 1.
    Die Angabe, daß die Niederschläge aus Tripelphosphat bestehen können, findet sich schon bei Winckel (Lehrbuch der Frauenkrankheiten, Leipzig 1886, S. 211), und sie wurde von hier anscheinend auch in die neueren Lehrbücher übernommen. Angaben über die nähere chemische Zusammensetzung fehlen.Google Scholar
  336. 1.
    J. Dieffenbach, Inaug.-Diss. Berlin 1890. — Neugebauer, Die Fremdkörper des Uterus. Leipzig 1897 und Arch. f. Gynäkol. Bd. 43. — Odefey, Inaug.-Diss. Kiel 1902. — Albertin, Province méd. 1905. Nr. 11. — W. Otto, Inaug.-Diss. Köln 1919/20.Google Scholar
  337. 1.
    Rodericus a Castro: De universa mulierum medicina novo et antehac a nemine tentato ordine opus absolutissimum. Hamburg 1662, Pars II, lib. II, cap. XXXIII, p. 336: „Ascarides ii, ut plurimum sunt et in pudendo aut uteri collo, recto intestino non absimili frequenter versantur, aut etiam ex intestino in vulvam irrepunt.“Google Scholar
  338. 2.
    Scharf: Miscellaneorum medico-physicorum sive ephemeridum germanicarum annus nonus. Norimbergae 1693. Observatio VII, p. 44.Google Scholar
  339. 3.
    Lentilius: Miscellaneorum etc. 1712. Appendix fol. 201.Google Scholar
  340. 4.
    Davaine: Traité des entozoaires et des maladies vermineuses de l’homme et des animaux domestiques. Paris 1860, p. 756f.Google Scholar
  341. 5.
    Vix (1860) hat in der Scheide Geisteskranker Oxyureneier mit mehr oder weniger weit entwickelten Embryonen nachgewiesen.Google Scholar
  342. 1.
    Marro: Arch. Sci. med. 25 (1901), zit. nach Tschamer.Google Scholar
  343. 1.
    Chiari: Prag. med. Wschr. 1902, Nr 19. Die gleiche Beobachtung wurde später eingehend von Kolb [Zbl. Bakter., Orig. 36, 197 (1902)] veröffentlicht.Google Scholar
  344. 2.
    Schneider: Zbl. Bakter., Orig. 36, 1907 (1902).Google Scholar
  345. 3.
    Strada: Arch. Sci. med. 31, No 21 (1907), zit. nach Tschamer.Google Scholar
  346. 4.
    Schröder: Zbl. Gynäk. 1923, 135.Google Scholar
  347. 5.
    Wagener: (Dtsch. Arch. f. klin. Med. 81; Virchows Arch. 182 [1905]), Edens: (Zbl. Bakter. 1906, 4) haben darauf hingewiesen, daß sich die Oxyuren in die Darmschleimhaut einbohren können.Google Scholar
  348. 1.
    „Nur selten wird der Arzt von der Patientin die Angabe erhalten, daß sie auch an Würmern leide. Wertvoll genug ist es schon, wenn man durch Befragen die Antwort erhält, sie habe früher einmal Würmer bemerkt oder auch gelegentlich einen kleinen Wurm im Stuhl beobachtet“ (Löwenstein).Google Scholar
  349. 1.
    Ochsenius: Münch. med. Wschr. 1921, 778.Google Scholar
  350. 2.
    Nach der alten Leuckart schen Lehre kommt die Oxyuriasisinfektion dadurch zustande, daß die embryonenhaltigen Eier durch den Mund aufgenommen werden und in den Magen gelangen. Hier verlassen die Embryonen unter der Einwirkung des Magensaftes die Eischale, und sie entwickeln sich im Darm zu geschlechtsreifen Würmern. Goebel (Monatsschr. f. Kinderheilk. Bd. 22, 1921 — Ergebn. d. inn. Med. und Kinderheilk. Bd. 22, S. 106, 1922) hat nun den experimentellen Nachweis erbracht, daß auch ohne Magenpassage aus den im Darm abgelegten Oxyureneiern direkt geschlechtsreife Würmer hervorgehen können. „Sicher spielt für die Erhaltung der Parasiten im Darmkanal die fortwährende Reinfektion mit Eiern durch den Mund eine große Rolle, aber notwendig scheint sie nicht zu sein“ (Goebel). Würde die Oxyuriasis nur durch die Aufnahme von Eiern erfolgen, dann müßten die Verhütung der Reinfektion und die Einlaufbehandlung allein zur Heilung führen können, da dann die Zuwanderung von den oberen Darmabschnitten von selbst ein Ende finden müßte, wenn keine neuen Eier durch den Mund in den Magen gelangen. Wenn sich aber die Oxyuren im Darm durch an Ort und Stelle abgelegte Eier erhalten, aus denen sich neue geschlechtsreife Individuen entwickeln, dann ist die Anwendung von wurmtötenden oder wurmtreibenden Mitteln eine dringende Notwendigkeit.Google Scholar
  351. 3.
    Oxymors ist Alumin. acetico-benzoicum. Das Mittel, dem ein Laxans beigegeben wird, dient per os zur Abtötung der Parasiten, namentlich im Dünndarm, während die mit dem Klysma verabfolgte Dosis die Dickdarmparasiten unschädlich macht und herausschwemmt. Diese etwa 8 Tage dauernde Kur wird in Zwischenräumen von 14 Tagen bis 4 Wochen je nach der Menge der zutage geförderten Parasiten mehrmals wiederholt.Google Scholar
  352. 1.
    Nacken: Zbl. Gynäk. 1920, 346.Google Scholar
  353. 2.
    Hofstätter: Wien. klin. Wschr. 1927, 878.Google Scholar
  354. 3.
    Nach Haußmann (S. 11) berichtete im Jahre 1844 ein Wundarzt Bergmann (Zeitschrift vom Verein für Heilkunde in Preußen, Berlin 1844, S. 175), daß er aus der Scheide einer Frau neun Schmeiß-fliegenlarven (Musca vomitoria) entfernte. Diese hatten sich nach seiner Angabe an der hinteren Scheidenwand festgefressen und sehr heftiges Jucken an den äußeren Genitalien hervorgerufen.Google Scholar
  355. 4.
    Da sich am übrigen Körper der Frau Zeichen von Krätze fanden, so nahm Haußmann an, daß die Krätzemilben durch den Geschlechtsverkehr in die Scheide gelangten. Haußmann betonte auch, daß ein derartiger Befund unter Umständen forensische Bedeutung gewinnen könne.Google Scholar
  356. 5.
    Gaifami: Policlinico Sez.prat. 1916, fasc. 25, 787; zit. nach Rossi.Google Scholar
  357. 6.
    Giambalvo: Morgagni, 63, No 35, 555. (1921); zit. nach Rossi.Google Scholar
  358. 1.
    Nach Rossi: Zbl. Gynäk. 1924, 983.Google Scholar
  359. 2.
    Garrulus, geschwätzig.Google Scholar
  360. 3.
    Marion Sims: Klinik der Gebärmutterchirurgie usw. Deutsch herausgegeben von Hermann Beigel, Erlangen 1870, S. 14f.Google Scholar
  361. 1.
    Eine Ausnahme machen die traumatisch entstandenen Geschwüre.Google Scholar
  362. 1.
    Ätiologisch, also ihrer kausalen Entstehung nach, lassen sich die Scheidengeschwüre etwa in folgender Weise einteilenGoogle Scholar
  363. 1.
    Veit (Handb. d. Gynäkol. Bd. 3, 2. Aufl., S. 180, 1) erwähnt bei der Besprechung des Ulcus rotundum simplex nur kurz, daß er zweimal „etwas Ahnliches“ gesehen habe, „beide Male handelte es sich um einen rein zufälligen Nebenbefund bei anderweitigen Genitalerkrankungen“. Anatomisch untersuchte Veit nur den einen Fall; „hier bestand nebenbei senile Entzündung der Scheide“.Google Scholar
  364. 2.
    In der Literatur findet man vielfach (z. B. bei Beuttner, Schröder und Kuhlmann) die Angabe, daß auch Braithwaite (1892) zwei Fälle von rundem Scheidengeschwür beschrieben habe. Aus der Arbeit von Braithwaite läßt sich aber nicht mit Sicherheit entnehmen, daß es sich wirklich um runde Scheidengeschwüre handelte. Braithwaite schilderte den Befund, den er in seinem ersten Falle in der Scheide einer 55jährigen Frau erhob, folgendermaßen: „I found an extensive and slowly spreading ulceration. This gradually extended almost round the whole lower part of the vagina. At first it consisted of four or five narrow ulcers occupying the bottom of the folds of the swollen and red mucous surface. The lower edge of each of these reached exactly to the lower margin of the true vagina, and they extended upwards to not quite half the length of the vagina on its posterior surface. These ulcers gradually coalesced, leaving, however, little tongues of undestroyed mucous membrane marking their original number. The edges were not excavated, but clear cut to the full depth of the ulceration. The mucous membrane appeared to be entirely destroyed and the tissues beneath laid bare. The surface was dry in appearance, the slight semi-purulent secretion upon it being hardly visible except by close inspection. The colour was a deep bluish — red …. There was not the least thickening of the edges of the ulceration or any up-growth whatever; either in the surface or in any neighbouring part. Having thus destroyed the lower half of the vagina except the anterior wall, the disease then remained perfectly stationary for about four months“. Noch viel weniger laßen sich die zweite und eine weitere Beobachtung von Braithwaite als Ulcus rotundum deuten. Es handelte sich um eine 66jährige Frau, bei der das ganze Scheidengewölbe und die hintere Muttermundslippe in eine große Geschwürsfläche verwandelt waren. Nach der Exstirpation erfolgte Heilung. Man könnte hier eher an das „corroding ulcer“ von Clarke (Ulcus phagedaenicum, s. S. 458) denken. Bei einer weiteren 51jährigen Patientin war eine unregelmäßige Geschwürsfläche vorhanden, die von der vorderen Muttermundslippe bis zur Harnröhrenmündung reichte. Braithwaite reihte die von ihm beobachteten Geschwüre in keine der bis dahin beschriebenen Geschwürsformen ein.Google Scholar
  365. 1.
    Nur Schröder und Kuhlmann hatten den Eindruck, daß in der unmittelbaren Umgebung des Greschwürs eine leichte Verdickung vorhanden war.Google Scholar
  366. 2.
    Dicht neben dem Geschwür fand sich noch eine kaum sichtbare lineare Narbe.Google Scholar
  367. 1.
    Die auffallende Lokalisation der Geschwüre erklärte Beuttner in folgender Weise: Einmal ergießt sich das „Uterussecret“ vornehmlich über die hintere Scheidenwand, ferner ist der Uterus so gelegen, daß seine rechte Seitenkante mehr nach vorn gelegen ist, und daß infolgedessen, wenigstens beim Liegen, die linke Seitenkante tiefer tritt. „Ist nun das Uterussecret irgendwie pathologisch so verändert, daß es eine corrodierende Beschaffenheit angenommen hat (freie Säure), so könnte man annehmen, daß gemäß der anatomischen Lage des Uterus das Secret hauptsächlich der linken Uteruswand resp. Cervicalwand sich entlang ergießt und so immer dasselbe Vaginalgewebe in Mitleidenschaft zieht, das infolge entfernter oder näher wirkender Ursachen (Verstopfung bzw. Undurchgängigkeit kleiner Arterien) in seiner Vitalität schon so sehr geschwächt ist, daß es die corrodierende Wirkung des Secretes nicht zu paralysieren resp. zu neutralisieren vermag“. Gegen die Ansicht von Beuttner spricht die Tatsache, daß Vautrin ein Ulcus rotundum an der hinteren Scheidenwand links von der Mittellinie bei einer Frau beobachtete, der 10 Jahre vorher der Uterus exstirpiert worden war.Google Scholar
  368. 1.
    Schon Klebs (Handb. d. pathol. Anat. Bd. I, S. 875, 1876) hatte die Ansicht ausgesprochen, daß das Ulcus corrodens von Clarke (Ulcus phagedaenicum) „nur von einer Corrosion seitens des veränderten Secrets, vielleicht unter Zuhilfenahme einer localen Zirculationsstörung, abgeleitet werden“ kann.Google Scholar
  369. 1.
    Vautrin spricht von einer „installation silencieuse“ des Ulcus rotundum.Google Scholar
  370. 1.
    Nach Fasbender (1897, S. 242, Fußnote 5) findet sich der Ausdruck ἢν ἀφϑήσῃ τὰ αἰδοῖα gleichlautend an folgenden vier Stellen: de nat. muliebr. Ed. Kühn II, S. 586 und 591: de mul. morb. I, Edit. Kühn II, S. 750; de mul. morb. II, Ed. Kühn II, S. 878.Google Scholar
  371. 2.
    Fraenkel, Eugen: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 113.Google Scholar
  372. 1.
    Chmelar: Ref. Zentralbl. f. Gynäkol. 1921, S. 1674.Google Scholar
  373. 2.
    Nach Neumann (1892, S. 133) hatte dieses Hautexanthem „am meisten Ähnlichkeit“ mit einem Erythema multiforme.Google Scholar
  374. 1.
    Clarke, Charles Mansfield: Observations on those Diseases of Females which are attended by discharges. London 1821, Part. II p. 185.Google Scholar
  375. 1.
    Klebs: Handbuch d. pathol. Anat. Bd. 1, 2. Abt., S. 873. Berlin 1876.Google Scholar
  376. 2.
    Foerster: Handbuch, S. 318.Google Scholar
  377. 1.
    Obré: Brit. med. journ. 16. Mai 1857.Google Scholar
  378. 2.
    Hamernik: Prager Vierteljahrsschrift. Bd. 10, 1, 1853.Google Scholar
  379. 3.
    Auch Zahn selbst (1884) hatte sich über das Verhältnis des „Ulcus rotundum simplex“ der Scheide zu der von Clarke (1821) beschriebenen Geschwürsbildung nicht ganz klar ausgesprochen. Er begann seine Arbeit mit dem Satze: „Im Uterus wurde von Clarke eine Art von Geschwür beobachtet, welches mit dem einfachen runden Magengeschwür große Ähnlichkeit hat, sich jedoch durch seinen raschen, destruierenden Verlauf einigermaßen von ihm unterscheidet und deshalb auch Ulcus phagedaenicum s. corrodens genannt wurde“. Einige Zeilen weiter schrieb Zahn: „Kleb s meint“ die Ulcera phagedaenica „könnten von einer Corrosion seitens des veränderten Secrets, vielleicht unter Zuhilfenahme einer localen Circulationsstörung abgeleitet werden. Daß letzterer Umstand das Zustandekommen solcher Geschwüre bedingen kann, scheint mir folgender Fall, zwar nicht für den Uterus, wohl aber für die Scheide, zu beweisen“. Man kann also diese Zeilen von Zahn auch in der Weise deuten, daß er ein dem Clarkeschen Geschwür des Uterus ähnliches Geschwür der Scheide vor sich zu haben glaubte.Google Scholar
  380. 1.
    Müller, Joh.: Über den feineren Bau der Geschwülste. S. 60; zit. nach Virchow, Die krankhaften Geschwülste. Bd. III, 1, S. 108.Google Scholar
  381. 2.
    Rokitansky: Handbuch der pathologischen Anatomie. Bd. 1, S. 251, 256; Bd. 3, 538. Wien 1842.Google Scholar
  382. 3.
    Bayle, G. L.: Journ. de méd. chirurg. pharm. An. XI, Tome 5, p. 62. — Cruveilhier: Essai sur l’anat. pathol. Tome 1, p. 383, Paris 1816, zit. nach Virchow 1. c, III, 1, S. 108.Google Scholar
  383. 4.
    Virchow: Die krankhaften Geschwülste. Bd. 1, S. 292. Berlin 1863.Google Scholar
  384. 5.
    Vogel, Jul.: Icones histol. pathol. Lips. 1843, Taf. IV, Fig. 5, 6B, 7–8, Tab. 23, Fig. 10–11, zit. nach Virchow 1. c, Bd. III, 1, S. 15.Google Scholar
  385. 6.
    Virchow: in Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 6, S. 553, 1854.Google Scholar
  386. 7.
    Verneuil: Quelques propositions sur les fibromes ou tumeurs formées par les éléments du tissu cellulaire, avec des remarques sur la nomenclature des tumeurs. Gaz. méd. de Paris 1856, Nr. 5, p. 59, Nr. 7, p. 95, zit. nach Virchow 1. c, Bd. 1, p. 290.Google Scholar
  387. 1.
    Müller, R.: Arch. f. Gynäko1. Bd. 102, S. 517.Google Scholar
  388. 2.
    Traetzl: Allg. Wien. med. Zeitung. 1863, Nr. 30, zit. nach Kleinwächter 1882, S. 345.Google Scholar
  389. 3.
    Tschanischin: Zit. in Veit, Handbuch d. Gynäkol. 1. Aufl. Bd. 1, S. 351.Google Scholar
  390. 4.
    Fenomenow: Ref. Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 19, S. 291.Google Scholar
  391. 5.
    Gener: Zentralbl. f. Gynäkol. 1894, S. 392.Google Scholar
  392. 6.
    Seihorst: Zit. nach Schrage, Inaug.-Diss. 1903.Google Scholar
  393. 7.
    Gabszewicz: Ref. Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 22, S. 836.Google Scholar
  394. 8.
    Cykowski: Ref. Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 22, S. 853.Google Scholar
  395. 1.
    Rosenberger: Ref. Zentralbl. f. Gynäkol. 1905, S. 1589.Google Scholar
  396. 2.
    Amann: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 33, S. 243, 7a u. 7b.Google Scholar
  397. 3.
    Rivett: Proc. of the roy. soc. of med. Vol. 16, Nr. 9. Sect. of obstetr. and gynecol. 1923, p. 81.Google Scholar
  398. 4.
    Princetau: Zit. bei Lerda, Zeitsehr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 74, S. 853.Google Scholar
  399. 5.
    Braun, G.: Zit. bei Müller, Arch. f. Gynäkol. Bd. 102, S. 522.Google Scholar
  400. 6.
    Dieser Fall wurde von Mc. Farland als Sarkom in seine Liste aufgenommen, Jacobée rechnete ihn dagegen zu den Fibromen der Scheide. Er bezeichnet die Beobachtung von Potherat als „Tumeur fibreuse“ und gibt folgenden histologischen Befund: „Abondant tissu conjonctif adulte fibrillaire infiltré d’une grande quantité d’éléments embryonnaires, disséminés partout, mais plus abondants au fur et à mésure que l’on se rapproche de la surface libre de la tumeur“.Google Scholar
  401. 7.
    Fabricius demonstrierte am 17. Dezember 1907 in der geburtsh.-gynäkol. Ges. in Wien (Ref. Zentralbl. f. Gynäkol. 1908, S. 1191f.) ein „Myofibroma vagina“. Im Anschluß daran erwähnte er, daß er noch weitere drei Fälle beobachtet habe. In dem einen „handelte es sich um ein ungefähr hühnereigroßes cystisches gestieltes Fibrom der Scheide“, in den beiden anderen Fällen um ein „Myofibrom“ und „ein gefäßreiches Myom“ der Scheide.Google Scholar
  402. 8.
    Jacobée: Thèse de Paris. 1908, p. 59.Google Scholar
  403. 9.
    Gemmel — Murray: Journ. obstetr. a. gynecol. of the Brit. Emp. 1909, Nr. 4.Google Scholar
  404. 10.
    Über die Identität der beiden Fälle siehe Durand-Wever, S. 7.Google Scholar
  405. 11.
    Diese Beobachtung wird in der Literatur (z. B. von Jamamoto u. a.) fälschlicherweise Füth zugeschrieben. Vgl. dazu aber Zentralbl. f. Gynäkol. 1905, S. 1328 u. 1396.Google Scholar
  406. 1.
    Gelegentlich können sie aber auch trotz ihres Stieles in der Scheide liegen bleiben (Jacobée-Dartigues).Google Scholar
  407. 1.
    In der Beobachtung von Wilson (2½jähriges Kind) trat bei einer Urinentleerung der orangengroße Tumor plötzlich aus der Scheide heraus.Google Scholar
  408. 2.
    In diesem Falle muß es allerdings dahingestellt bleiben, inwieweit die Rückenschmerzen durch die Geschwulst selbst oder durch die gleichzeitig vorhandene Retroflexio uteri verursacht wurden. Nach der Entfernung der Geschwulst ließen die Rückenschmerzen sofort nach. Bei einer Nachuntersuchung 4 Wochen später lag der Uterus in Anteflexio.Google Scholar
  409. 3.
    In dem Falle von Boldt war der ständige Harndrang das einzige Symptom der Neubildung.Google Scholar
  410. 4.
    „La miction est difficile et se fait par à — coups“ Cadenat.Google Scholar
  411. 5.
    Über Ausfluß, der als „Fremdkörperwirkung“ des Tumors auf die Scheidenwand zu deuten gewesen wäre, liegen bisher noch keine Beobachtungen vor.Google Scholar
  412. 1.
    Borst: Bd. 1, S. 126.Google Scholar
  413. 2.
    Thomas: Brit. med. journ. 1897. Bd. 2, p. 1088CrossRefGoogle Scholar
  414. 3.
    Kaufmann: Spezielle pathol. Anatomie. 7./8. Aufl., Bd. 2, S. 1323.Google Scholar
  415. 4.
    „Dr. Warrington of the Pathologic Laboratory, examined the specimen and pronounced it to consist of myxomatous and mucous tissue“.Google Scholar
  416. 1.
    Pelletan: Clinique chirurgicale. Tome 1, p. 203 und 206, Paris 1810, zit. nach Breisky, Die Krankheiten der Vagina in Billroth-Luecke, Handbuch der Frauenkrankheiten. 2. Aufl. Bd. 3, S. 740f.Google Scholar
  417. 2.
    Rollin: Les tumeurs solides et primitives du vagin. Thèse de Paris 1905.Google Scholar
  418. 3.
    Vielleicht handelt es sich um eine Stelle in Fleetwood Churchill: Traité pratique des maladies des femmes hors l’état de grossesse 1874, p. 164 (zit. nach Rollin). Rollin schreibt wenigstens (p. 16): „Fleetwood Churchill reproduit deux exemples de polypes du vagin, dont l’un lui a été fourni par M. Clintock“. Leider war uns die Arbeit von Fleetwood Churchill nicht im Original zugängig.Google Scholar
  419. 4.
    Vielleicht gehören hierher aber auch das „Ulcus varicosum“ von Schröder und Kuhlmann und das „Ulcus auf teleangiectatischer Grundlage“ von Unger (s. S. 457).Google Scholar
  420. 5.
    Waldstein: Arch. f. Gynäkol. Bd. 58, S. 436.Google Scholar
  421. 1.
    Seitz, A.: Arch. f. Gynäkol. Bd. 126, S. 489.Google Scholar
  422. 1.
    Mit dieser Beobachtung setzt sich Potei in folgender Weise auseinander: „Supposons que ces fibres striées soient plus nombreuses, et que le tissu connectif subisse la dégénérescence muqueuse, nous aurons le cas observé par M. Kaschewarowa“. „La tumeur observée par Mme Kaschewarowa n’est donc pas autre chose qu’un rhabdomyome myomateux“.Google Scholar
  423. 2.
    Lerda: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 74.Google Scholar
  424. 1.
    Curling: Transact. of the path. soc. of London. Vol. 1, p. 301; zit. nach Virchow, Die krankhaften Geschwülste. Bd. 3, 1. Hälfte, S. 221.Google Scholar
  425. 2.
    Virchow: Die krankhaften Geschwülste. Bd. III, 1, S. 221.Google Scholar
  426. 3.
    Zit. nach v. Scanzoni: Lehrbuch der Krankheiten der weiblichen Sexualorgane. 4. Aufl., Bd. 2, S. 259, 1867.Google Scholar
  427. 4.
    Ulrich: Zit. bei Virchow, Die krankhaften Geschwülste. Bd. III, 1, S. 221.Google Scholar
  428. 5.
    Virchow: Die krankhaften Geschwülste. Bd. III, 1, S. 220.Google Scholar
  429. 6.
    Beigel: Die Krankheiten des weiblichen Geschlechts. Bd. 2, S. 590, 1875.Google Scholar
  430. 7.
    Neugebauer: Prager Vierteljahresschr. Bd. 2, S. 59, 1877; zit. nach Kiwisch 1882, S. 352.Google Scholar
  431. 8.
    Dahlmann: Arch. f. Gynäkol. Bd. 15, S. 127.Google Scholar
  432. 9.
    Kleinwächter: Fall 51, l.c., S. 357.Google Scholar
  433. 10.
    Ein dritter Fall ist nicht zu verwerten. In diesem Falle fand sich in der hinteren Scheidenwand nahe der Portio ein kirschgroßer, praller, rundlicher Tumor, über den sich sowohl der Mastdarm, als auch die Scheidenwand leicht verschieben ließ. Alle näheren Angaben fehlen.Google Scholar
  434. 11.
    In dem Falle 1 von Straß mann (1891) handelte es sich um eine 41jährige, seit 18 Jahren steril verheiratete Frau, die seit einigen Monaten zeitweise an stechenden Empfindungen zwischen Scheide und After litt. „Neben der Vagina auf der rechten Seite im Septum rectovaginale“ fanden sich unter der Scheidenschleimhaut dicht beieinander zwei harte, kaum linsengroße Gebilde. Diese ließen sich nach Spaltung der Schleimhaut leicht und ohne Blutung aus dem Gewebe herausheben. Die Untersuchung ergab, „daß es sich um koncentrische Kalkansammlungen handelte“. Da größere Gefäße und Varizen fehlten, nimmt Straßmannan, daß es sich nicht um Venensteine, sondern um „verkalkte Fibroide der Scheide“ handelte.Google Scholar
  435. 12.
    Olenin (zit. nach Frommeis Jahresbericht 1891, S. 788): Bei einer 32jährigen Bäuerin wurden in mehreren Sitzungen 16 zum Teil gestielte, zum Teil flach aufsitzende myomatöse Geschwülste aus der Scheide entfernt. Von den Geschwülsten war eine faustgroß, zwei waren hühnereigroß, die übrigen waren kleiner. Die Tumoren waren hart, zum Teil gelappt, die Schnittfläche war weiß. Die mikroskopische Untersuchung ergab: Myoma laevi-cellulare proliferans. * In den mit * gekennzeichneten Fällen waren nur der Titel, aber weder das Original noch ein näheres Referat zugängig.Google Scholar
  436. 13.
    Murphy: Journ. of the Americ. med. assoc. Febr. 1896.Google Scholar
  437. 14.
    Bidone: Rassegna d’Ostetr. e Gynecol. Juli 1896, p. 410.Google Scholar
  438. 15.
    Fritsch erwähnt in seinem Lehrbuch „Die Krankheiten der Frauen“ 1896, S. 73, daß er einige Male Vaginalmyome, die von anderen als Vorfälle gedeutet wurden und mit Pessarien behandelt wurden, leicht aus ihrem Bett enukleieren konnte.Google Scholar
  439. 16.
    In einem dritten Falle von Baury fand sich in der Scheidenwand eine nußgroße Geschwulst. Diese wurde aber nicht entfernt.Google Scholar
  440. 17.
    Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Fälle von Krönig und Grund mann identisch sind, da die Patientin, über die Grund mann berichtet, von Krönig operiert wurde.Google Scholar
  441. 1.
    Cristalli: Arch. di ostetr. e ginecol. Anno 10, p. 82, 1903.Google Scholar
  442. 2.
    Brewis: Edinburgh ostetr. soc. 29. 2. 1904.Google Scholar
  443. 3.
    Cordaro: Rass. d’obstetr. e ginecol. April 1904, ref. Zentralbl. f. Gynäkol. 1905, p. 722.Google Scholar
  444. 4.
    Duncan: Brit. gynecol. soc. March. 1904.Google Scholar
  445. 5.
    Routier: Bull. et. mém. de la soc. de chirurg. de Paris 1906, S. 830.Google Scholar
  446. 6.
    Swanton: Lancet. 1907, Bd. 2, S. 162.Google Scholar
  447. 7.
    Taylor (The Lancet 1907, Bd. 2, S. 163) bemerkte in der Diskussion zu dem Vortrage von Swanton, daß er viermal ähnliche Tumoren gesehen habe, darunter ein rezidivierendes Myom.Google Scholar
  448. 8.
    Cameron: Brit. med. journ. 1907, 24. Aug.Google Scholar
  449. 9.
    Schmermund berichtet über 4 Fälle. In seinem Falle 2 fehlen aber Angaben über die histologische Untersuchung. Infolgedessen wurde der Fall nicht mitgerechnet.Google Scholar
  450. 1.
    Fabricius (1907, Fall 3) beschrieb einen mannskopfgroßen Rezidivtumor nach Exstirpation eines apfelgroßen Myoms.Google Scholar
  451. 2.
    Auch Weir beschrieb ein gut kokosnußgroßes (the size of a large cocoanut) „Fibromyom“ der Scheide. Da aber alle Angaben über eine mikroskopische Untersuchung fehlen, so wurde diese Beobachtung hier nicht mit berücksichtigt.Google Scholar
  452. 1.
    Gusserow: Vgl. R. Meyer in Veit, Handbuch d. Gynäkol. 2. Aufl. Bd. 1, S. 431.Google Scholar
  453. 1.
    Virchow (1885), Demarquay — Mussoud, Lebert, Rochelt, Kleinwächter, Herman, Gaye (Fall 2), Rocheblave-Tédenat (Fall 2, 3 und 5), Breisky, Ernst Fraenkel, Hastenpflug (Fall 2), Donald, Greene, Wernitz, Godfrey, Lawrence, Machenhauer, Münchmeyer, Potei (Fall 2), Poirier, Fabricius (1907), Halban, Jacobée, Schestopal, Desfosses, Ahlström (1911), Lerda, Klein, Schmermund (Fall 1), Tuberowsky (3 Fälle), Frank, Stein, Kohler.Google Scholar
  454. 2.
    v. Scanzoni (1856), Porro, Rocheblave-Tédenat (Fall 1 und 4), Meinert, Merkel, Cykowski, Piccagnoni, Verga.Google Scholar
  455. 1.
    Die naheliegende Vermutung, daß zahlreiche kavernöse Hohlräume thrombosiert waren, findet in der histologischen Beschreibung von Verga keine Bestätigung.Google Scholar
  456. 1.
    Taylor: Lancet. Bd. 2, p. 163, 1907.Google Scholar
  457. 1.
    Vorn: Curling, Demarquay — Mussoud, Lebert, Beigel, Porro, Neugebauer, Dahl-mann, Rochelt, Herman, Rocheblave — Tédenat (3 Fälle), Brabury, Byford, Breisky, Hasten-pflug (Fall 2 und 3), Stumpf, Hofmokl, Straßmann, Greene, Lejars, Wernitz, Hume, Schramm, Godfrey, Popoff, Baury (2 Fälle), Emmert, Oliver, Coe, Maury, Phillips (2 Fälle), Lawrence, Krönig, Grundmann, Kerr, Münchmeyer, Potei (Fall 1), Matthaei, Halban, Fabricius (1909), Jamamoto, Desfosses, Ahlström (1911), Dicke, Lerda, Klein, Ahlström (1915), Giesecke, Werner (2 Fälle), Schmermund (3 Fälle), Verga, Tuberowsky (Fall 3), Ellen Fischer, A. Stein.Google Scholar
  458. 2.
    Hinten: Virchow (1855), Kleinwächter (1882), Rocheblave — Tédenat (Fall 3), E. Fraenkel, Hastenpflug (Fall 1), Meinert, Donald, Boutin, Knauer, Littauer, Machenhauer, Smith, Poirier, Straßmann (1906), Jacobée, Ursu, Tuberowsky (Fall 1 und 2) Kohler.Google Scholar
  459. 3.
    Links: Virchow (1867), Gaye (Fall 1), Elischer, Barbour, Fabricius (1907), Piccagnoni.Google Scholar
  460. 4.
    Rechts: v. Scanzoni (1856), Gaye (Fall 2), Potei (Fall 2), Schestopal.Google Scholar
  461. 5.
    In der Literatur findet sich mehrfach die Angabe, daß die Geschwulst 3 cm oder 5 cm vom Scheideneingang entfernt saß. Nach Waldeyer (Das Becken, S. 542) beträgt bei Erwachsenen die Länge der vorderen Scheidenwand 6,5–7,5 cm, die Länge der hinteren Scheidenwand 8–8,5 cm. Es wurden deshalb alle Tumoren, die bis zu 3 cm vom Scheideneingang entfernt waren, zur unteren Hälfte, alle übrigen zur oberen Hälfte gerechnet.Google Scholar
  462. 1.
    Nähere Angaben macht Rocheblave nicht. Jacobée (l.c. S. 30) bezeichnete die Beobachtung von Rocheblave — Tédenat als „Rhabdomyom“ und er fügte hinzu: „D’ailleurs la striation des fibres musculaires lisses, loin d’être exceptionelle dans la région génitale serait un phénomène constant au cours de la grossesse. „Chez la femme“, dit Ranvier, „et les femelles de chien et lapin, les fibres utérines présentent à la fin de la grossesse une striation évidente, bien qu’elle soit loin d’être aussi nette que sur les muscles striés ordinaires“. Auch Nehrkorn fand im puerperalen Uterus Herde quergestreifter Muskulatur. Über die Herkunft dieser quergestreiften Muskelfasern gehen die Ansichten auseinander. Marchand (Verhandl. d. dtsch. pathol. Ges. 1899), v. Franqué (Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 40. S. 183) u. a. nehmen an, daß quergestreifte Muskelfasern durch Metaplasie aus glatten Muskelfasern hervorgehen können. Borst (Bd. 1, S. 226f,), R. Meyer (Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. IX, 2, S. 638f.) haben darauf hingewiesen, daß ein derartiger Übergang von glatter in quergestreifte Muskulatur bis heute noch nicht einwandfrei festgestellt wurde. R. Meyer (ib.) hat außerdem betont, daß im graviden und puerperalen Uterus eine Abstammung der queren aus glatten Muskelfasern besonders leicht vorgetäuscht werden kann, „da man in der Gravidität nicht selten die glatten Muskelfasern stark vergrößert, insbesondere verbreitert und zuweilen sogar eine Längsauffaserung findet“. Es handelt sich nach R. Meyer „hierbei um chronische Metritiden“.Google Scholar
  463. 2.
    v. Hoor (1926) beschrieb ein rezidivierendes „Fibromyom“ der Scheide, in dem er „typische quergestreifte Muskelzellen“ fand. Aus der Beschreibung von v. Hoor geht aber nicht mit Sicherheit hervor, ob es sich wirklich um ein Myom und nicht vielleicht doch um ein Sarkom handelte.Google Scholar
  464. 1.
    Sehr anschaulich schildert Verga in seinem Falle das Verhalten der Myommuskulatur: „Oltrepassato il peduncolo ed entrati nella vera formazione nodulare la struttura regolare, generalmente a fasci paralleli fin qui mantenuta si perde completamente: si ha un intreccio irregolare, senza scopo, un groviglio di manipoli, di fasci di fibrocellule muscolari liscie, decorrenti ora diritte ora ondulate ora con aspetto vorticoso, risultando alle volte i fasci di poche strie di fibrocellule, altre volte di molte di esse e assai stipate. V’è complessivamente per questi elementi una irregolarità assoluta, la mancanza completa della tendenza di formare qualcosa di definito, si ha con evidenza l’impressione tumultuosa ed irregolare del neoplasma“.Google Scholar
  465. 1.
    “......il nodo si è formato a spese esclusive della tonaca muscolo — connettivale o tonaca media della vagina. Si vedono infatti gli elementi di tale tonaca, normali, nel tratto di vagina ai lati del nodo neoplastico stirparsi ancora maggiormente nel pedunculo e poi improvvisamente proliferare e sollevare ….“.Google Scholar
  466. 2.
    Meyer, R.: in Veit, Handb. d. Gyn. Bd. 1, S. 443.Google Scholar
  467. 3.
    Dabei „handelt es sich nicht um eine fibröse Entartung der Muskelzellen selbst, sondern nur um sekundäre Atrophie der Myomzellen, bedingt durch mangelhafte Ernährung, insbesondere auch durch den Druck des fibrösen Gewebes. Die ohnehin spärliche Blutversorgung wird durch die fibröse Induration noch erschwert und führt auch zu weiteren Entartungen des Stromas und Parenchyms“ (R, Meyer 1. c., S. 443).Google Scholar
  468. 1.
    Nach Rollin (Thèse de Paris 1905, p. 23) scheinen auch Paquet (Bull. méd. du Nord, 1882, p. 65) und Dubar (Statistique de l’Hôpit. de la Charité de Lille) ähnliche Fälle beobachtet zu haben. Der von Rollin erwähnte Fall von Dubar dürfte wohl mit dem oben erwähnten Falle von Potel-Dubar identisch sein.Google Scholar
  469. 2.
    Banzet, M.: „Fibromes de la partie sus-aponévrotique du vagin“. Presse méd., mercredi 24. Okt. 1923, Nr. 85, p. 892.Google Scholar
  470. 1.
    Lejars: Leçons de chirurgie 1895.Google Scholar
  471. 2.
    Cadenat, F. M.: „De même Lejars ayant observé une tumeur dont l’ablation avait laissé l’urètre dénudé sur toute sa longueur consacre une étude à ce qu’il nomme les corps fibreux de l’urètre“. Gynécol. et obstétr. Tome 3, Nr. 1, p. 25, 1921.Google Scholar
  472. 1.
    Rollin (Thèse de Paris 1905, p. 21): „Topographiquement les fibromes restent des tumeurs vaginales, juxta-ou sous-uréthrales, qu’on peut désigner sous le nom d’uréthro-vaginales“.Google Scholar
  473. 2.
    Seitz, L.: Münch. med. Wochonschr. 1911, S. 1281.Google Scholar
  474. 3.
    Seitz: Arch. f. Gynäkol. Bd. 115, S. 1).Google Scholar
  475. 4.
    In diesem Falle fand sich auch ein „Fibromyom“ „des Eierstocks“.Google Scholar
  476. 1.
    Cykowski: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 22, S. 835.Google Scholar
  477. 1.
    Hier fühlt man mit der Sonde „a cul-de-sac behind the internal orifice of the urethra“.Google Scholar
  478. 1.
    Kiwisch: Bd. 2, S. 545.Google Scholar
  479. 2.
    A mann: Münchener gynäkologische Gesellschaft 13. Januar 1908; ref. Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 28, S. 601.Google Scholar
  480. 3.
    Masson, Surgery, Gynaecology and Obstetrics Vol. 43. p. 648. 1926.Google Scholar
  481. 4.
    Selbstverständlich kann man von der Prognose eines Scheidenmyoms erst dann sprechen, wenn man weiß, daß es sich auch wirklich um ein Myom handelt, d. h., wenn der Tumor exstirpiert und sorgfältig mikroskopisch untersucht wurde. Es ist nicht angängig, einen Scheidentumor einfach auf Grund seines makroskopischen Aussehens als „Myom“ anzusprechen. Hinter einem anscheinend sicheren Myom kann sich ein Sarkom verbergen.Google Scholar
  482. 1.
    In Amerika hat Mc Farland in einer ausgezeichneten zusammenfassenden Arbeit die Scheidensarkome in anderer Weise getrennt. Er unterscheidet die traubigen Sarkome („Cases of the Grape — like Form of Sarcoma of the Vagina or Sarcoma Botryoides Vaginae“) und die nichttraubigen Sarkome. In jeder dieser beiden Gruppen erscheinen dann sowohl Sarkome von Kindern als auch von Erwachsenen.Google Scholar
  483. 2.
    Browne: Zit. nach Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 10, S. 248. Dieser Fall ist wohl identisch mit Brown [1900 (Baltimore Gynaecological Soc. 1900)] in der Tabelle von Mc Farland.Google Scholar
  484. 3.
    In der Literatur werden die Veröffentlichungen von Rosenbach (1908) und von Starke (1910) als zwei verschiedene Fälle behandelt. Ein Vergleich der beiden Krankengeschichten zeigt aber, daß es sich um die gleiche Beobachtung handelt.Google Scholar
  485. 4.
    Esch: Arch. f. Gynäkol. Bd. 132, S. 351.Google Scholar
  486. 1.
    Guersant: Journ. f. Kinderheilk. 1850, Nr. 14, S. 148.Google Scholar
  487. 2.
    Pick: Arch. f. Gynäkol. Bd. 46, S. 216.Google Scholar
  488. 3.
    Williams: Journ. of. obstetr. a. gynecol. of the Brit. Empire. Vol. 1, p. 400, 1902.CrossRefGoogle Scholar
  489. 4.
    „Vol. 3, 1862, p. 156“, zit. nach Williams.Google Scholar
  490. 1.
    L. Pick, Arch. f. Gynäkol. Bd. 46, S. 195ff.Google Scholar
  491. 1.
    Von ὁ ßοτϱύς die Traube.Google Scholar
  492. 2.
    Schon vor Pfannenstiel hatte aber Sänger (1880) betont, daß die einzelnen kleinen Polypen in seinem Falle von primärem Scheidensarkom bei einem Kinde wie „Weinbeeren“ oder wie „Hydatiden-blasen“ aussahen. Hauser (1882) verglich das von ihm beschriebene polypöse Sarkom direkt mit einer „Traube“. Kolisko (1889, S. 202) kam auf Grund der bis dahin beobachteten Fälle zu der Ansicht, daß das Scheidensarkom der Kinder im Beginn einen beerenartigen Polypen bildet, der „später durch Lappung der Oberfläche „traubig“ aussieht“. Gleichwohl gab er aber seiner Arbeit die Überschrift „Das polypöse Sarkom der Vagina im Kindesalter“. Erst Pfannenstiel verwendete die traubige Wuchsform als Unter-scheidungs-und Einteilungsprinzip.Google Scholar
  493. 1.
    In manchen Fällen wird die Traubenform auch nur dadurch vorgetäuscht, daß mehrere, voneinander unabhängige Polypen, büschelförmig aus dem Scheideneingang hervorragen.Google Scholar
  494. 1.
    Hauser: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u Physiol. Bd. 88, S. 172.Google Scholar
  495. 1.
    Knoop beschreibt allerdings nur das Rezidiv. „Da er aber anfangs sagt, daß die Schnitte des Primärtumors die gleichen Bilder boten wie das Rezidiv, so ist doch anzunehmen, daß auch im Primärtumor die fragliche Zellschicht bestand“ (Welling).Google Scholar
  496. 1.
    Borst: Bd. 1, S. 225.Google Scholar
  497. 2.
    Auch Kolisko, Hauser, Sweet — Mönckeberg und Wrede hatten in der Basis ihrer Tumoren quergestreifte Muskulatur gefunden.Google Scholar
  498. 1.
    Knoop nimmt mit Wilms und Kehrer (Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 23) an, daß „ein in die Scheidenwand verlagertes embryonales Keimgewebe in Wucherung“ gerät, „um später dann alle möglichen Differenzierungen einzugehen“, darunter auch die Umwandlung in glatte Muskulatur.Google Scholar
  499. 2.
    Borst: Bd. 1, S. 227, 1903; S. 167, 1924.Google Scholar
  500. 3.
    Pick (1894, S. 224) sprach geradezu von einer „seltsamen Immunität des Rectums und des periproctalen Gewebes“.Google Scholar
  501. 1.
    Auch Kolisko hatte für den „latenten Keim“ ein reelles makroskopisches Substrat im Auge (Pick, S. 243). In dem Falle von Demme war schon bei der Geburt eine erbsengroße Geschwulst bemerkt worden. Diese Neubildung blieb über 5 Jahre unverändert und gutartig, und dann erst verwandelte sie sich plötzlich in einen sarkomatösen Polypen. Kolisko denkt nun daran, daß „in allen Fällen ein ähnliches Verhalten stattgefunden hätte“, und daß die Neubildungen anfänglich übersehen und erst bei stärkerem Wachstum entdeckt worden seien. Kolisko machte dabei auf die Analogie mit den angeborenen „Naevi“ aufmerksam, die oft erst nach Jahrzehnten sarkomatös degenerieren. Demgegenüber betonte aber Pick, daß nicht jedes Hautsarkom aus einem makroskopischen Naevus hervorgeht, und daß infolgedessen auch nicht jedes primäre Vaginalsarkom beim Kind aus einer vielleicht übersehenen, aber makroskopisch vorgebildeten Geschwulst hervorzugehen braucht. Umgekehrt braucht auch nicht jeder gutartige Polyp sarkomatös zu entarten.Google Scholar
  502. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. IX, 2, S. 637.Google Scholar
  503. 1.
    Unter „Nephroblastem“ versteht R. Meyer (l.c., S. 646) „alle Arten der drei Nierenblasteme“.Google Scholar
  504. 1.
    Schuchardt: Verhandl. d. dtsch. Ges. f. Gynäkol. Bd. 5, S. 243, 1888.Google Scholar
  505. 2.
    Kehrer: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 23, S. 762.Google Scholar
  506. 1.
    Soweit als möglich, wurde hier das Alter angeführt, in dem die Kinder in ärztliche Behandlung kamen, da der Zeitpunkt des ersten Auftretens der Symptome und des Todes nicht immer angegeben ist.Google Scholar
  507. 1.
    Eine Erweiterung der Ureteren und des Nierenbeckens kann auch entstehen, wenn die Ureter-mündungen sarkomatös infiltriert sind, oder wenn sie durch sarkomatöse Blasenpolypen verlegt werden [Pick (1894)].Google Scholar
  508. 1.
    Das Rectum bleibt dagegen auffallenderweise so gut wie immer verschont.Google Scholar
  509. 2.
    S. S. 521.Google Scholar
  510. 1.
    Bei der histologischen Untersuchung ist besonders auch auf das Vorkommen einer „subepithelialen Zellschicht“ zu achten. Diese soll—nach Beckmann (1913)—schon in frühen Stadien die Unterscheidung eines Sarkoms von einem gutartigen Schleimhautpolypen gestatten.Google Scholar
  511. 2.
    v. Reuß: In Halban — Seitz, Bd. VIII, 2 S. 746, hier auch Literatur.Google Scholar
  512. 1.
    In dem Falle von Holländer exstirpierte Israel den Uterus und die Scheide auf parasakralem Wege.Google Scholar
  513. 1.
    Welling erinnert an die Beobachtung von Reusch (Zentralbl. f. Gynäkol. 1916, Nr. 2). In diesem Falle fand sich bei einem 16 jährigen Mädchen ein gemischtzelliges Sarkom, das der hinteren Cervix-und der linken Scheiden wand breit aufsaß. Die Neubildung wurde mit der Schere und mit dem scharfen Löffel so weit als möglich entfernt. Dann wurden 50 mg Radium für 24 Stunden in die Cervix eingelegt. Schon nach 14 Tagen zeigten Uterus und Portio wieder einen vollkommen normalen Befund. Auch drei Monate später war der Genitalbefund noch durchaus normal. Freilich kann man auch in diesem Falle noch von keiner Dauerheilung sprechen.Google Scholar
  514. 2.
    In einer Beobachtung von Peyräche (s. S. 502) handelt es sich vielleicht um ein sekundäres Scheidensarkom bei einem primären Sarkom der Urethra.Google Scholar
  515. 3.
    Ahlfeld: Arch. f. Gynäkol. Bd. 16, S. 139.Google Scholar
  516. 4.
    Smith: Americ. journ. of obstetr. a. gynecol. 1883, ref. Arch. f. Kinderheilk. Bd. 16, S. 188 und Journ. of. obstetr. April 1893, zit. nach Pick, Arch. f. Gynäkol. Bd. 46, S. 209 u. 211.Google Scholar
  517. 1.
    Pick: Arch. f. Gynäkol. Bd. 46, S. 195ff., 1894.Google Scholar
  518. 1.
    Mann: Americ. of obstetr. Bd. 8, p. 541, zit. nach. McFarland.Google Scholar
  519. 2.
    Es ist nicht ausgeschlossen, daß es sich in diesem Falle von „Angiosarkom“ um ein Chorionepitheliom handelte, da die Neubildung 3½—4 Monate nach Ausräumung einer Blasenmole entstand.Google Scholar
  520. 3.
    In der sehr gründlichen und ausführlichen Zusammenstellung der bis zum Jahre 1911 veröffentlichten Scheidensarkome von Mc Farland (Americ. journ. of the med. sciences. Vol. 141, p. 581) erscheint die Beobachtung von Wirtz zweimal, nämlich als Wirtz (1891) und als Wirt (1892).Google Scholar
  521. 4.
    In der Tabelle von McFarland findet sich Morris zweimal, nämlich 1. Morris 1900, 2. Morris 1908, „Practitioner II, S. 393, 1908“. Nach Wilson (1902) erschien die Arbeit von C. A. Morris aber in „Practitioner Vol. 2, p. 593, 1898“. Es scheint deshalb McFarland ein Versehen unterlaufen zu sein. Veit, Handbuch d. Gynäkol. 2. Aufl., Bd. III, 1, S. 305 zit.: „Morris, Am. Pract. 1898. Dec., and Lond. obstetr. Fr.“ — dies muß natürlich heißen Tr., Verf. — „Vol. 42, p. 144“. Nach Veit handelt es sich also in den beiden Literaturstellen Morris (1898) und Morris (1900) um die gleiche Beobachtung. Uns selbst war „Practitioner 1908“ leider nicht zugängig. Der in unserer Zusammenstellung angeführte Fall „Morris (1900)“ bezieht sich auf Charles Morris, Transact, of the obstetr. soc. of London. For the year 1900, Vol. 40, 2, p. 144.Google Scholar
  522. 5.
    Zit. nach McFarland. Dieser gibt als Literaturstelle an: Brit. med. journ. 1899. Bd. 2, S. 1281. Wir selbst konnten an dieser Stelle und überhaupt in dem betreffenden Bande eine Beobachtung von Savage-Smallwood nicht finden.Google Scholar
  523. 6.
    Bland: Journ. of the Americ. med. assoc. Aug. 1912.Google Scholar
  524. 7.
    Brooke: Journ. of the Americ. med. assoc. Vol. 59, Nr. 7.Google Scholar
  525. 8.
    Tracy: In Frommels Jahresber. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 1914 wird der Autor fälschlich „Trya“ genannt.Google Scholar
  526. 9.
    Vireuque: Des tumeurs malignes primitives du vagin. Arch. mens, d’obstétr. et de gynécol. Bd. 2.Google Scholar
  527. 10.
    „Peritheliom“, s. S. 535.Google Scholar
  528. 1.
    v. Szathmáry berichtete über eine 60jährige Frau, die sich seit 20 Jahren in der Menopause befand. 8 Monate vor Aufnahme der Kranken in die Klinik war zuerst seröser Ausfluß, dann „eine ständig anhaltende tropfenweise Blutung“ aufgetreten. Den Untersuchungsbefund schilderte v. Szathmáry in folgender Weise: „Die Scheide ist mittelweit, ihre Wände sind entzündet; im hinteren Drittel sind die vorderen und hinteren Wände miteinander leicht trennbar verwachsen. Die getrennten Flächen sind an mehr oder minder großen Gebieten — bis zur Linsengröße — epithellos, leicht blutend, doch sind auffällige, die Oberfläche überragende Gewebsteile nicht zu sehen“. Die „blutenden, kaum auffallenden kleinen Epitheldefekte“ wurden mit dem scharfen Löffel „gründlich“ abgekratzt. Bei der mikroskopischen Untersuchung der „so gewonnenen kleinen Stecknadelkopf-hirsekorngroßen Gewebsstückchen“ zeigte sich, daß das Gewebe „aus größtenteils runden, stellenweise jedoch ovalen, die Lymphocyten an Größe etwas überragenden Zellen“ bestand. Die Zellen waren „gleichgroß, nur hie und da“ waren „von den normalen abweichende polymorphe Zellen sichtbar, die an mehreren Stellen lebhafte Kernteilung“ aufwiesen „und den Kriterien der Malignität in jeder Beziehung“ entsprachen. Es muß dahingestellt bleiben, ob es sich in diesem Falle wirklich um ein Sarkom und nicht vielmehr um eine Colpitis senilis handelte. Jedenfalls kann man bei Colpitis senilis genau die gleichen histologischen Befunde erheben, wie v. Szathmáry an den kleinen abgekratzten Gewebsstückchen in seinem Falle. Eine Probeexcision aus der Scheide wurde nicht gemacht.Google Scholar
  529. 2.
    v. Rosthorn: Zur Kenntnis des primären Sarkoms der Portio vaginalis und der Vagina. Wien. klin. Wochenschr. 1889, S. 729.Google Scholar
  530. 3.
    Ferrari, P.: Sala chirurg. d’osp. magg. di Bergamo. 1891, p. 179, zit. nach Frommels Jahresber. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 1892, S. 623.Google Scholar
  531. 4.
    Veit: Handb. d. Gynäkol. 1. Aufl. Bd. 1, S. 362.Google Scholar
  532. 1.
    Kaschewarowa — Rudnewa, Spiegelberg (Fall 1), Baiardi, Steinthal, Menzel, Herzfeld, Wirtz, Alglave und Milian, Gow, Meadows, Simmons, Neumann, Münz, Kehrer, Hartmann, Gatti, Klien, Senn, Rubeska, Horn (2 Fälle), Edebohls, Morestin, Jung (Fall 1 und2), Schwartz, Hoestermann, Macnaughton-Jones, Lossen (Fall 1), Rollin, Eggel, Graefe, Tracy (2 Fälle), Piccagnoni.Google Scholar
  533. 1.
    In seinem zweiten Falle bezeichnet Spiegelberg die Neubildung als „medulläres kleinzelliges Sarkom“. Es findet sich aber keine Angabe darüber, ob es sich um ein Rund-oder Spindelzellensarkom handelte.Google Scholar
  534. 2.
    In der Beobachtung von Horn handelte es sich nach Stefani nicht um ein echtes Melanosarkom, sondern um einen von Blutpigment durchsetzten hämorrhagischen Tumor.Google Scholar
  535. 1.
    Nach Borst (1924, S. 158) bezeichnet man als Melanoplasten die pigmenthaltigen epithelialen Zellen der Haut (Epidermiszellen, Epithelien der Haarmatrix). Unter Chromatophoren versteht man die pigmenthaltigen mesenchymalen Zellen im Corium. Die Pigmentverteilung an den äußeren Genitalien schildert Stefani (1923) in folgender Weise: „An den äußeren Genitalien befindet sich das Pigment in den tiefen Zellagen des Oberflächenepithels und in vielgestaltigen Chromatophoren des darunterliegenden Bindegewebes. Die Stärke der Pigmentierung ist nicht nur bei den einzelnen Individuen verschieden, sondern sie wechselt auch bei dem gleichen Individuum an den verschiedenen Stellen der äußeren Genitalien. Sie ist deutlich ausgesprochen am freien Rand der großen Schamlippen. Von hier aus nimmt sie allmählich nach dem Sulcus interlabialis hin ab. An der Außenfläche der kleinen Schamlippen nimmt sie wieder zu und am freien Rand der kleinen Labien erreicht sie ihren höchsten Grad. An der Innenfläche der kleinen Labien wird sie nach der Vulva zu allmählich geringer. Noch vor dem Scheideneingang und dem Hymen verschwindet sie zugleich mit den Talgdrüsen und den übrigen Charakteristica der vulvaren Decke vollkommen. Im Hymen, den Scheidenwänden, an der Portio und im Cervicalkanal haben wir niemals Zellen gefunden, die auch nur eine Spur von Pigment enthalten hätten.“Google Scholar
  536. 1.
    Hier ist die Schreibweise „Angio-Sarkom“ zu beachten. Die Bezeichnung „Angiosarkom“ wird nach Borst (1919, S. 802) besser vermieden, da sie sehr verschieden angewendet wird: „teils bezeichnet man damit Sarkome beliebiger Art, die durch besonders starke Gefäßentwicklung, durch teleangiektatischen, kavernösen Habitus ausgezeichnet sind, teils wird darunter eine Kombination von Angiom mit Sarkom verstanden, teils endlich will man damit Sarkome benennen, in welchen die Geschwulstzellen die Neigung haben, sich hauptsächlich in der nächsten Umgebung der Gefäße zu gruppieren“ (Borst, l. c).Google Scholar
  537. 2.
    Fälle von „maligner Entartung“ typischer Angiome, also Übergänge von ihnen in angioplastische Sarkome sind von v. Hansemann u. a. beschrieben worden [Borst (1924), S. 143].Google Scholar
  538. 1.
    Aus den Abbildungen die dem Falle von Jellet (1907) beigegeben sind, gewinnt man den Eindruck eines teils soliden, teils drüsigen Carcinoms. Rowlette, der die Neubildung mikroskopisch untersuchte, schreibt aber: „The tumour is an endothelioma, the clear spaces being dilated lymphatics surrounded by proliferating masses of endothelium“. Die adenocarcinomähnlichen Stellen erklärt Rowlette durch Ausfallen von Zellen in den Schnitten („Some of the cells have fallen away, so that the section resembles an adeno-carcinoma“).Google Scholar
  539. 2.
    Borst: Bd. 1, S. 337.Google Scholar
  540. 1.
    Langhans: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 120, S. 65.Google Scholar
  541. 2.
    Lubarsch: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 135, S. 149.Google Scholar
  542. 1.
    Amann: Mikrosk.-gyn. Diagnostik S. 38.Google Scholar
  543. 2.
    Borst: Geschwulstlehre. Bd. 1, S. 402.Google Scholar
  544. 3.
    Gurlt: Zit. nach Gornig, J. D. Greifswald 1895.Google Scholar
  545. 4.
    Piccagnoni: Policlinico, sez. chirurg. n. 1. Vol. 28, 1921.Google Scholar
  546. 1.
    Pick: Arch. f. Gynäkol. Bd. 46, S. 254.Google Scholar
  547. 1.
    Siehe Jellet: Journ. of obstetr. a. gynecol. of the Brit. Empire. Vol. 12, p. 285.Google Scholar
  548. 1.
    Beim Uterussarkom beträgt die Sarkomdosis 60–70% der Hauteinheitsdosis (Seitz und Wintz).Google Scholar
  549. 2.
    Hofmokl: Wien. med. Presse. 1891, S. 1229, zit. nach Veit, Handbuch d. Gynäkol. 1. Aufl., Bd. 1, S. 361.Google Scholar
  550. 3.
    Lewers: Transact. of the obstetr. soc. of London. Bd. 28, p. 78.Google Scholar
  551. 4.
    Pfannenstiel: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 127, S. 336.Google Scholar
  552. 5.
    Borst: Bd. 2, S. 513.Google Scholar
  553. 6.
    Borst: Bd. 2, S. 519.Google Scholar
  554. 1.
    Die Arbeiten von Marchesi („Vaginite verrucosa ed epithelioma botulata della vagina“ Rassegna internaz. della med. moderna. 1901, p. 345 und „Vaginite verrucosa“. Arch. di ostetr. e. ginecol. 1900, p. 1) waren uns leider nicht im Original zugänglich.Google Scholar
  555. 1.
    Lipschütz: Arch. f. Dermatol, u. Syphilis. Bd. 148, S. 201.Google Scholar
  556. 2.
    Hartenstein: Klin. Wochenschr. 1926, S. 563.Google Scholar
  557. 3.
    Juliusberg: Dtsch. med. Wochenschr. 1905.Google Scholar
  558. 4.
    Ciuffo: Giorn. ital. d. malatt. vener. d. pelle. Bd. 42, S. 12, 1907.Google Scholar
  559. 5.
    Serra: Ib. 43, S. 11, 1908.Google Scholar
  560. 6.
    Die Infektiosität der Warzen ist 1895 durch Übertragungsversuche von Jadassohn (V. Kongr. d. Dtsch. Dermatol. Gesellsch. Graz. 1895. Wien-Leipzig 1895, S. 497) bewiesen worden.Google Scholar
  561. 1.
    Waelsch: Arch. f. Dermatol, u. Syphilis. Bd. 124, S. 625, 1917.Google Scholar
  562. 2.
    Waelsch und Habermann: Ib. Bd. 147, S. 144, 1924.Google Scholar
  563. 3.
    Ziegler: Zentralbl. f. Haut-u. Geschlechtskrankh. Bd. 2, S. 426, 1921.Google Scholar
  564. 4.
    Frey: Schweiz, med. Wochenschr. 1924.Google Scholar
  565. 5.
    Die nachfolgenden Ausführungen sind entnommen aus Martenstein: Die benignen infektiösen Epitheliome der Haut. Klin. Wochenschr. 1926, S. 565.Google Scholar
  566. 6.
    Ziegler: Zentralbl. f. Haut. u. Geschlechtskrankh. Bd. 2. S. 426, 1921.Google Scholar
  567. 1.
    Biberstein: Klin. Wochenschr. 1925, S. 638.Google Scholar
  568. 2.
    Ullmann, E. V.: Wien. klin. Wochenschr. 1921, S. 599. — Monatsschr. f. Ohrenheilk. u. Laryngo-logie Bd. 55, S. 1715 u. Bd. 56, S. 844.Google Scholar
  569. 3.
    Marsh: Polypoid growths in the bladder and vagina. Patholog. Transact. 1874, p. 178, zit. nach Pick 1894, S. 213.Google Scholar
  570. 4.
    Die Schilderung dieses Falles ist entnommen aus Sänger, Arch. f. Gynäkol. Bd. 16, S. 61.Google Scholar
  571. 1.
    Sänger: Arch. f. Gynäkol. Bd. 16, S. 63.Google Scholar
  572. 2.
    Crook: Philadelphia med. and surg. Report. Bd. 32, p. 263, 1875, zit. nach Breisky, S. 739 und 793.Google Scholar
  573. 3.
    Billroth: Chirurg. Klinik Wien 1871–1876. Berlin 1879, S. 360, zit. nach Breisky, S.739u.793.Google Scholar
  574. 4.
    Foulerton: Lancet. Bd. 2, S. 70, 1891.CrossRefGoogle Scholar
  575. 5.
    Baniecki: Zentralbl. f. Gynäkol. 1929, S. 1978.Google Scholar
  576. 1.
    Grimsdale: The Liverpool medico-chirurgical Journ. Vol. 20, p. 334, 1900, zit. nach Kiessel-bach und nach Frommels Jahresber. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 1901, S. 532.Google Scholar
  577. 2.
    Walter: In Frommeis Jahresber. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 1902, S. 225 findet sich als Literaturstelle angegeben: „Walter, Recurring papilloma of the vagina. Journ. obstetr. a. gynecol. soc. Jan. Brit. Gyn. Aug.“Google Scholar
  578. 3.
    Marshall: Brit. med. journ. 1889, Bd. 1, p. 127.CrossRefGoogle Scholar
  579. 4.
    Frankl: Pathologische Anatomie und Histologie der weiblichen Genitalorgane in Liepmann, Kurzgefaßtes Handbuch der gesamten Frauenheilkunde. Leipzig. Bd. 2, S. 252, 1914.Google Scholar
  580. 5.
    Nach Frankl sahen Fergusson und Young am Scheidenstumpfe nach Totalexstirpation ein Papillom und sie führten dieses auf die Tube zurück. Leider konnten wir an der angegebenen Literaturstelle („Edinburgh obstetr. soc. 1912“) die erwähnte Beobachtung nicht finden.Google Scholar
  581. 1.
    Glendining: Proc. of the roy. soc. of med. Vol. 4. Obstetr. a. gynecol. Sect. p. 18.Google Scholar
  582. 2.
    Amann: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 32, S. 507.Google Scholar
  583. 3.
    Amann: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 42, S. 492.Google Scholar
  584. 4.
    Außerdem erschien im Jahre 1911 eine Arbeit von Berry Hart mit dem Titel: „Adenoma vaginae diffusum (Adenomatosis vaginae), with a critical discussion of present views of vaginal and hymeneal development“. Transact. of the Edinburgh obstetr. soc. Vol. 36, p. 160. In dieser Arbeit berichtet Berry Hart über keine eigene Beobachtung, sondern er stellte, im Anschluß an die Veröffentlichungen von Bonney und Glendining und Haultain, nur entwicklungsgeschichtliche Betrachtungen an.Google Scholar
  585. 5.
    Die Fälle von Fievez, Uffreduzzi und Stone waren uns leider nicht zugänglich.Google Scholar
  586. 1.
    S. Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 70, S. 585.Google Scholar
  587. 2.
    Meyer, R.: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 59, S. 252.Google Scholar
  588. 1.
    Meyer, R.: Arch. f. mikroskop. Anat. Bd. 73, S. 792.Google Scholar
  589. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. IX, 2, S. 559 u. 615.Google Scholar
  590. 2.
    Forßner: Ref. Frommeis Jahresber. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 1918, S. 43.Google Scholar
  591. 3.
    Küstner hat in einer Diskussionsbemerkung (Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 37, S. 245) darauf hingewiesen, daß er schon Ende der 80er Jahre eine diffuse Infiltration in der Scheide sah. Er hielt das Gebilde für eine Narbe und exstirpierte es. Der pathologische Anatom — R. Thoma — der es untersuchte, fand drüsige Einschlüsse; er bezeichnete es als Teratom.Google Scholar
  592. 4.
    Meyer, R.: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 54, S. 192.Google Scholar
  593. 5.
    Frankl: Zentralbl. f. Gynäkol. 1913, S. 907.Google Scholar
  594. 1.
    Meyer, R.: In Lubarsch-Ostertag, Ergebn.derallg. Path. und path. Anat. Bd. IX, 2, S. 559.Google Scholar
  595. 2.
    Meyer, R.: In Zentralbl. f. Gyn. 1909, S. 907.Google Scholar
  596. 3.
    Meyer, R.: Ib. S. 908.Google Scholar
  597. 1.
    Kitai (Arch. f. Gynäkol. Bd. 124, S. 186) vermißte bei Adenomyosis uteri interna im prägraviden Stadium in den heterotopen Herden meistens die Zeichen der Funktion.Google Scholar
  598. 1.
    Mit Ausnahme der anscheinend seltenen Fälle, in denen die Adenomyosis retrocervicalis nur die Fortsetzung einer Adenomyosis interna des Uterus ist.Google Scholar
  599. 1.
    Becker: Zentralbl. f. Gynäkol. 1920, S. 490.Google Scholar
  600. 2.
    Ebenso wie man bei den echten Neubildungen scharf die Fibrome von den Myomen trennen muß, müssen auch die Adenofibrosis und die Adenomyosis auseinander gehalten werden. In der Praxis ist dies aber häufig leider unmöglich. In der Scheide liegen nun die Dinge so, daß „außer der Wucherung des Epithels und des begleitenden Bindegewebes“ „auch eine Muskelwucherung im rectogenitalen Zwischengewebe nachweisbar“ ist, „der gegenüber das lockere fibrilläre Bindegewebe und Fettgewebe innerhalb der Wucherung gegen die Norm zurücktritt“ (R. Meyer, Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 908). Infolgedessen soll im folgenden der Einfachheit halber nur von „Adenomyosis“ der Scheide gesprochen werden.Google Scholar
  601. 3.
    Als Adenofibrosis und Adenomyosis der Scheide sind im folgenden nur diejenigen Fälle bezeichnet, in denen die Scheidenwand selbst an der Erkrankung beteiligt war. Diejenigen Fälle von „Adenomyosis“ retrocervicalis“, in denen sich die Erkrankung oberhalb des vorderen oder hinteren Scheidengewölbes abspielte, ohne die Scheidenwand in Mitleidenschaft zu ziehen, sind nur insoweit berücksichtigt worden, als für das Verständnis unumgänglich notwendig ist.Google Scholar
  602. 4.
    Polster: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 259, S. 105.Google Scholar
  603. 1.
    Whitehouse beobachtete Cysten in der ganzen oberen Hälfte der Scheide (also vorn, hinten und seitlich). Vom rechten Scheidengewölbe reichten die Cysten kettenförmig bis fast zur Vulva.Google Scholar
  604. 2.
    Mayer, A.: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 42, S. 438.Google Scholar
  605. 1.
    Labhardt: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 66, S. 91.Google Scholar
  606. 2.
    Stade: Berlin, klin. Wochenschr. 1912, S. 2338.Google Scholar
  607. 1.
    Cullen: Arch. of surg. Vol. 1, p. 223.Google Scholar
  608. 1.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 908.Google Scholar
  609. 2.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 908.Google Scholar
  610. 1.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 908.Google Scholar
  611. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 618: „Die Adenomyome haben zum Teil in ihren drüsigen Bestandteilen einen charakteristischen Bau, zum anderen Teil gleichen sie mehr der Uterusschleimhaut; Übergänge zwischen beiden Formen gibts zur Genüge“.Google Scholar
  612. 2.
    Halban (Arch. f. Gynäkol. Bd. 124, S. 472): „Tatsache ist, daß wir das charakteristische Stroma durchaus nicht bei allen Schläuchen finden. Ich möchte darauf hinweisen, daß ich cytogenes Gewebe gerade bei den Lymphdrüseneinschlüssen nicht gesehen habe.“Google Scholar
  613. 3.
    Heim: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 1762.Google Scholar
  614. 4.
    Lauche: Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 2460f.Google Scholar
  615. 5.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 573.Google Scholar
  616. 1.
    Lauche: Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 2460.Google Scholar
  617. 2.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 908.Google Scholar
  618. 1.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 908.Google Scholar
  619. 1.
    Meyer, R.: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 46. H. 1.Google Scholar
  620. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 559ff. u. 615.Google Scholar
  621. 2.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64. Auch Schleimdrüsen scheinen von der Scheidenschleimhaut gebildet werden zu können, da R. Meyer (Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600) derartige Drüsen gefunden hat, die mit dem Plattenepithel zusammenhingen. Möglicherweise sind die Schleimdrüsen aber auch auf eine Versprengung von Sinusepithel zurückzuführen (R. Meyer l. c, S. 600).Google Scholar
  622. 3.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 559.Google Scholar
  623. 4.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 615.Google Scholar
  624. 5.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 621.Google Scholar
  625. 6.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 576f.Google Scholar
  626. 1.
    Mayer, A.: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 42, S. 410.Google Scholar
  627. 2.
    Der Urnierenkörper scheidet als Mutterboden für versprengte Epithelien in der Scheidenwand aus, da das Gebiet der Urnierenkanälchen nur bis zu der Stelle herabreicht, an der sich der Urnierengang vom Cölomepithel entfernt. Unterhalb dieser Stelle, die später durch die Plica genito-inguinalis oder inguino-mesonephrica — das Lig. rotundum — markiert ist, sind keine Urnierenkanälchen mehr vorhanden. Die Plica inguino-mesonephrica ist also dauernd die „äußerste Grenze der Urniere“ (R. Meyer, Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 580). Die Entstehung von Adenomyomen aus Urnierenresten im Bereiche des hinteren Scheidengewölbes, die Pick und v. Herff angenommen hatten, ist also unmöglich, weil der untere Urnierenpol nie so weit herabreicht (R. Meyer, Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 582).Google Scholar
  628. 3.
    Außerdem können sich in der Scheidenwand auch Schleimdrüsen finden. Ihre Herkunft ist schwer zu bestimmen. R. Meyer (Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. 9, II, S. 600) hat in der Scheide Schleimdrüsen gefunden, die teils mit dem Plattenepithel zusammenhingen, teils auch isoliert in der Scheidenwand lagen. Die Abstammung der Schleimdrüsen vom Scheidenepithel ist also nicht auszuschließen. Möglicherweise handelt es sich aber auch um Versprengungen von Sinusepithel (R. Meyer, l. c., S.600).Google Scholar
  629. 4.
    Meyer, R.: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 167, S. 81.Google Scholar
  630. 1.
    Schickele: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 37, S. 382.Google Scholar
  631. 2.
    Walthard: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 37, S. 383.Google Scholar
  632. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 535.Google Scholar
  633. 2.
    Vaßmer: Arch. f. Gynäkol. Bd. 60, S. 1.Google Scholar
  634. 3.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 584f.Google Scholar
  635. 4.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600.Google Scholar
  636. 5.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600.Google Scholar
  637. 1.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 909.Google Scholar
  638. 2.
    Zuckerkandl: Zeitschr. f. urol. Chirurg. Bd. 31, 1891.Google Scholar
  639. 3.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600, Fußnote.Google Scholar
  640. 4.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 909.Google Scholar
  641. 5.
    Iwanoff: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 7, S. 298f.Google Scholar
  642. 6.
    Meyer, R.: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 54, S. 191 u. 193.—Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 614 u. 620. — Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 174, S. 270.Google Scholar
  643. 7.
    Opitz: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 47, S. 140. — Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 20, S. 1153.Google Scholar
  644. 8.
    v. Rosthorn: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 20, S. 1151.Google Scholar
  645. 9.
    Schottlaender: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 20, S. 1151.Google Scholar
  646. 10.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Gebursh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 551.Google Scholar
  647. 11.
    Amann: Zentralbl. f. Gynäkol. 1912, S. 1224 u. 1915, S. 525. — Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 36, S. 590.Google Scholar
  648. 12.
    Tobler: Frankfurt. Zeitschr. f. Pathol. Bd. 29.Google Scholar
  649. 13.
    Lauche: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 243, S. 252.Google Scholar
  650. 14.
    Meyer, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 909.Google Scholar
  651. 15.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64.Google Scholar
  652. 1.
    Halban: Arch. f. Gynakol. Bd. 124, S. 459.Google Scholar
  653. 1.
    Auf diese Tatsache hat schon R. Meyer (Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S.620) mit den Worten hingewiesen, daß der Zusammenhang mit der Serosa kein zwingender Beweis für die Abstammung von Peritonealepithel ist, da auch sekundäre Durchbrüche ähnliche Bilder ergeben können.Google Scholar
  654. 2.
    R. Meyer: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 615.Google Scholar
  655. 3.
    Borst: Geschwulstlehre. Bd. 1, S. 292.Google Scholar
  656. 4.
    Meyer, Robert: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 49, S. 554.Google Scholar
  657. 5.
    Im Jahre 1897 fand Ries (Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 37, S. 522f.) bei einem typischen Plattenepithelcarcinom der Cervix in den iliacalen Lymphdrüsen neben soliden Carcinomsträngen auch drüsenähnliche, mit hohem Cylinderepithel ausgekleidete Hohlräume. Da er außerdem ähnliche Drüsen-schlauche im linken Lig. sacro-uterinum und Adenomyome der beiden Tubenwinkel fand, so betrachtete er im Anschluß an die Lehre v. Recklinghausens diese gesamten „abnormen Drüsenmassen“ als Reste des Wölfischen Körpers. Dieser Deutung schloß sich auch Wülfing (Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 44, S. 1) an, der in einem Falle von Portiocarcinom neben Adenomyomen der Tubenwinkel zahlreiche Drüsenschläuche in den carcinomfreien iliacalen Lymphdrüsen nachweisen konnte. Kermauner und Laméris (Hegars Beiträge Bd. 5, S. 87, 1901) fanden unter 33 Fällen von Uteruscarcinomen, in denen sie die Lymphdrüsen eingehend untersuchten, 5 mal teils spärliche, teils zahlreiche, zum Teil cystisch erweiterte und konfluierende Drüsenschläuche in iliacalen Drüsen. Auch Kermauner und Laméris führten diese Gebilde auf Reste des Wolffschen Körpers zurück. Wertheim (Zentralbl. f. Gynäkol. 1903, S. 105) konnte derartige drüsenartige Bildungen in den Lymphdrüsen bei 13 % seiner operierten Uteruscarcinome feststellen. Er lehnte die Ableitung dieser Gebilde vom Wölfischen Körper ab, und er faßte sie einfach als metaplastische Carcinommetastasen auf. In dieser Anssicht wurde er noch dadurch bestärkt, daß sich in 80 Leichen mit nicht carcinomatösem Uterus niemals ähnliche Bildungen fanden. R. Meyer (Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 49, S. 554) gelang dann aber zum ersten Mal der Nachweis, daß derartige Schläuche und Cysten auch bei nicht carcinomatösen Kranken und nicht nur in den regionären Lymphdrüsen des Uterus vorkommen. Bei zwei Frauen, von denen die eine an Eklampsie, die andere an subakuter Peritonitis gestorben war, fand er nicht nur in den Lymphdrüsen des Beckens, sondern auch des Oberschenkels epitheliale Schläuche und Cysten (weitere Literatur bei Sitzenfrey, Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 57, S. 419) (Abb. 207/8). R. Meyer nahm an, daß längerdauernde entzündliche Reizzustände die Ursache derartiger Bildungen sind. Diese Möglichkeit gab später auch Wertheim zu. Er fand ebenfalls ganz die gleichen Bildungen bei Eiterungsprozessen ohne Carcinom, und er ließ dann durch Falkner (Zentralbl. f. Gynäkol. 1903, S. 1496) mitteilen, daß die Drüsenschläuche nicht notwendigerweise nur mit dem Carcinom zusammenhängen müssen, sondern daß sie auch bei entzündlichen Prozessen vorkommen können.Google Scholar
  658. 6.
    Brunet: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 56, S. 88.Google Scholar
  659. 7.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 57, S. 419.Google Scholar
  660. 8.
    Krömer: Arch. f. Gynäkol. Bd. 73, S. 133f.Google Scholar
  661. 9.
    Pankow: Arch. f. Gynäkol. Bd. 76, S. 424.Google Scholar
  662. 10.
    Scheib: Klinische und anatomische Beiträge zur operativen Behandlung des Uteruscarcinoms. Habilitationsschrift, Berlin 1909.Google Scholar
  663. 1.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 552.Google Scholar
  664. 2.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S, 552.Google Scholar
  665. 3.
    Mayer, A.: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 42, S. 418.Google Scholar
  666. 4.
    Kermauner: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 663.Google Scholar
  667. 1.
    Opitz: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 20, S. 1154. Die Epithelien der Tumoren können auch vom Gefäßendothel abstammen. Über die Häufigkeit konnte Opitz keine Angaben machen; ihm „ist der Nachweis dieser Abstammungsart nur einmal an Serienschnitten einwandfrei gelungen“.Google Scholar
  668. 2.
    Schottlaender: Ib. S. 1155.Google Scholar
  669. 3.
    Jacobs: Hegars Beitr. Bd. 19, S. 160f.Google Scholar
  670. 4.
    Vogt: Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 2401.Google Scholar
  671. 1.
    Halban: Arch. f. Gynäkol. Bd. 124, S. 461.Google Scholar
  672. 2.
    Fischel, A.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 661.Google Scholar
  673. 3.
    Peham: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 390.Google Scholar
  674. 4.
    Demgegenüber hat Lauche auf die Ergebnisse von Sekiba (Arch. f. Gynäkol. Bd. 121, S. 36) hingewiesen, der die epithelialen Elemente der Uterusschleimhaut bei der Menstruation oft noch leidlich gut erhalten fand, obwohl die Nekrobiose des infarcierten Stromas schon ziemlich weit fortgeschritten war.Google Scholar
  675. 5.
    Halban: Arch. f. Gynäkol. Bd. 124, S. 461.Google Scholar
  676. 6.
    „Die Adenofibrosis ist in allen ihren Lokalisationen hyperplastisches, deportiertes Uterusdrüsengewebe“ (Halban, S. 475).Google Scholar
  677. 1.
    Becker: Zentralbl. f. Gynäkol. 1920, S. 490.Google Scholar
  678. 2.
    Adler: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 660.Google Scholar
  679. 3.
    Schiller, R.: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 667.Google Scholar
  680. 4.
    Peham: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 390.Google Scholar
  681. 1.
    Fischel: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 668.Google Scholar
  682. 2.
    Sternberg: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 663.Google Scholar
  683. 3.
    Adler: Zentralbl. f. Gynäkol. 1925, S. 660.Google Scholar
  684. 4.
    Wolff: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 39, S. 580. Die beiden Beobachtungen von Wolff sind identisch mit denen von Fries, J. D., Heidelberg 1914.Google Scholar
  685. 5.
    Becker: Zentralbl. f. Gynäkol. 1920, S. 490.Google Scholar
  686. 6.
    Meyer, B.: Veit, Handbuch d. Gynäkol. 2. Aufl. Bd. 1, S. 481.Google Scholar
  687. 1.
    Kitai: Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 2449.Google Scholar
  688. 2.
    Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 2452.Google Scholar
  689. 3.
    Halban: Arch. f. Gynäkol. Bd. 124, S. 473.Google Scholar
  690. 1.
    Cullen: Arch. of surg. Bd. 1, p. 223.Google Scholar
  691. 2.
    Mayer, A.: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 42, S. 424.Google Scholar
  692. 1.
    Mit L. Seitz (Zentralbl. f. Gynäkol. 1922, S. 50) unterscheidet man zweckmäßigGoogle Scholar
  693. 1.
    die Algomenorrhoe (τò ȁλγoς der Schmerz), die „schmerzhafte“ Periode, die mit lokalen Schmerzen und Krämpfen verbunden ist, die sich auf den Uterus und dessen Umgebung beschränkenGoogle Scholar
  694. 2.
    die Dysmenorrhoe (δνς = schlecht), die „schlechte Periode“, bei der allgemeine Störungen (Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, nervöse Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Migräne) vorherrschen.Google Scholar
  695. 1.
    Lauche: Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 2462.Google Scholar
  696. 2.
    Lauche: Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 2462.Google Scholar
  697. 1.
    Cullen: Arch. of surg. Bd. 1. S. 222.Google Scholar
  698. 1.
    Cullen: Arch. of. surg. Bd. 1, S. 222.Google Scholar
  699. 2.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 559.Google Scholar
  700. 1.
    Amann: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 42, S. 497.Google Scholar
  701. 2.
    Amann: Ib. S. 496.Google Scholar
  702. 1.
    Cullen: Arch. of surg. Bd. 1, S. 224.Google Scholar
  703. 1.
    Anmerkung bei der Korrektur: Inzwischen haben auch Zondek (Zentralbl. f. Gynäkol. 1929, S. 2683) und Lehmann (ib.) über erfolgreiche Röntgenbestrahlungen bei Adenomyosis berichtet.Google Scholar
  704. 2.
    Döderlein: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 42, S. 547.Google Scholar
  705. 1.
    So erwähnt z.B. Weibel (Zentralbl. f. Gynäkol. 1926, S. 2975), daß sich im Museum der II. Frauenklinik in Wien „nicht wenige Präparate von radikaloperierten primären Scheidenkrebsen“ befinden.Google Scholar
  706. 1.
    Morgagni. De sedibus et causis morborum. 1779. Epist. XXXIX, 33.Google Scholar
  707. 2.
    Küstner: Arch. f. Gynäkol. Bd. 9, S. 283.Google Scholar
  708. 1.
    v. Kindfleisch: Zit. nach Borst, Bd. 2, S. 633.Google Scholar
  709. 2.
    Borst: Bd. 2, S. 633.Google Scholar
  710. 3.
    Borst: Bd. 2, S. 633f.Google Scholar
  711. 4.
    Prytek: Arch. f. Dermatol. u. Syphilis. Bd. 120.Google Scholar
  712. 5.
    Unna: Virchows Arch. f. pathol. Anat. 1913.Google Scholar
  713. 1.
    Bei Schlund findet sich die Angabe, daß es 75 Fälle sind, die Addition ergibt aber nur 74 Fälle. In den „75“ Fällen handelte es sich nach Schlund 69 mal um Carcinome an der Hinterwand, 6 mal um diffuse Scheidencarcinome.Google Scholar
  714. 1.
    Die nachstehenden Angaben sind der Arbeit von Schlund entnommen.Google Scholar
  715. 2.
    „Von anderen Drüsen ist nirgends die Kede“ (Schlund).Google Scholar
  716. 3.
    Schlund erwähnt noch einen Fall von Wertheim. Er meint damit anscheinend die Arbeit vonWertheim,„AbdominaleTotalexstirpation der Vagina“. Zentralbl. f. Gynäkol. 1900, S. 1393. In den beiden Fällen, über die in dieser Arbeit berichtet wird, handelte es sich aber um sekundäre Scheidencarcinome.Google Scholar
  717. 4.
    In allen diesen Fällen waren die Inguinaldrüsen beiderseits erkrankt, häufig die der erkrankten Seite stärker befallen.Google Scholar
  718. 5.
    Schlund zit. hier „Zentralbl. f. Gynäkol. 1903“. Gemeint scheint zu sein die Arbeit von Füth über Adenomyome des Uterus.Google Scholar
  719. 1.
    Rhode: Inaug.-Diss. Halle 1897.Google Scholar
  720. 2.
    Schröder: Lehrb. der Gynäkol., 2. Aufl., S. 614.Google Scholar
  721. 3.
    Noto: Arch. di ostetr. e. ginecol., 1899, p. 530 u. 599, zit. nach Jayle und Bender.Google Scholar
  722. 4.
    v. Franqué: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 60, S. 253.Google Scholar
  723. 5.
    Im Gegensatz zu der Leukoplakie der Scheide (und der Portio) ist bei der Leukoplakie der Vulva stets eine deutliche Keratohyalin-, Eleidin-und Hornschicht vorhanden.Google Scholar
  724. 1.
    Im Original nicht gesperrt gedruckt.Google Scholar
  725. 1.
    Löhnberg betont, daß die weißfleckigen Veränderungen der Scheidenschleimhaut erst an dem exstirpierten Operationspräparat wahrgenommen wurden. „Es ist also wohl anzunehmen, daß die Veränderungen an der Lebenden nicht so scharfausgeprägt waren, daß sie direkt auffielen“. Die Tatsache, daß am gehärteten Präparat die Veränderungen so deutlich waren, führt Löhnberg darauf zurück, daß durch das lange Liegen in der Konservierungsflüssigkeit die makroskopische Differenzierung der veränderten und normalen Schleimhautpartien erst richtig in Erscheinung trat.Google Scholar
  726. 1.
    Sitzenfrey: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 567.Google Scholar
  727. 1.
    Küstner, O.: Lehrb. d. Gynäkol. 2. Aufl. S. 93.Google Scholar
  728. 2.
    Küstner, O.: Lehrb. d. Gynäkol. 2. Aufl., S. 93.Google Scholar
  729. 3.
    Nitzsche: Münch. med. Wochenschr. 1912, Nr. 23.Google Scholar
  730. 4.
    Labhardt: In Halban-Seitz, Bd. 3, S. 1301.Google Scholar
  731. 1.
    Morgagni: De sed. et caus morb. Ep. XLV, 16. „Mulier consistente aetate, mediocri habitu, et statura, nullo alio incommodo quam catarrho a frigidi aeris injuria, laborabat, cum ad hunc accessit febris ob quam continuo in Nosocomium illata est. Acuta enim erat, et cum magna spirandi difficultate, genarum rubore, permolesto in thorace ponderis sensu, duriusculis pulsibus conjuncta. Incassum quae oportebat, facta sunt omnia. Expectorare, id quod unice optabat, nihil poterat. Humiles et, intermittentes pulsus sunt facti, respiratio autem difficilis adeo, ut novissime jacere non posset. Igitur quineto ex quo febricitare coeperat, die e vita cessit circa medium Martium A. 1748. Cadaver ibi, studiosorum Juvenum gratia, diligenter, et ordine persectum est. Sed hic tibi quae in Thorace, et Capite praeter naturam invenerim, primum exponam. Etsi pulmones turgidi, ad pleuram costas succingentem fere ubique, prae-sertim autem a sinistris, arcte adhaerebant; e sinistro tarnen thoracis cavo serum, quod a pure admisto albicare libentius dixisses, si ulla puris hic fuissent indicia, ea copia profluxit, quam septi transversi pars sinistra, non fornicata, sed potius depressa, cum a ventris cavea inspiceremus, antea significaverat. Ejus-modi pars seri peculiariter inter pulmonem sinistrum, et pleuram qua prope vertebras fere medias thoracis, costas vestiebat, ad non parvum tractum concludebatur, quo tractu albas concretiones, membranarum instar crassissimarum, tum pulmo, tum pleura adhaerentes habebant; eaque dumtaxat parte pulmo durior, densusque factus, inventus est. Neque tarnen aegra de peculiari ad dorsum molestia querebatur, ut neque de pungente dolore, cum pleura utroque in latere roseo rubore ad non parva spatia ruberet, neque demum; nam haec omnia diligenter quaesivi; de cordis tremore, aut de animi defectionibus aut in Nosocomio, aut domi unquam conquesta fuerat, etsi in pericardio ea deprehendi quae continuo describam. Pericardium erat amplum et sero ejusmodi plenum, quale in thoracis sinistra cavea fuisse, dixi; ut a primo non pericardium, sed apertum magnum quendam abscessum videre crederes. Eo sero exhausto, superficies omnis pericardii interior, exterior autem cordis, et auricularum, et Magnorum vasorum lurida apparuit, obducente omnia materia quadam ex albo cinerea, nihil magis quam calcem, parieti modo inductam, referente, ut continuo in mentem venerit Guarinonii, qui, sicuti alias ad te scripsi, in hujusmodi inflammatoriis pulmonum, et pleurae morbis cor quasi calce coopertum offendit, it est polyposis, ut ibi explicavi, et hic rursus vidi, concretionibus, membranam crassam sed laxam, mentientibus, nullo negotio ut detrahendam, sic quoque discerpendam. Qua detracta, omnia quae operuerat, naturali colore, et constitutione in con-spectum venere, nisi quod pericardium crassius factum erat, et subrubrum, id est non inflammatione quidem, sed phlogosi tarnen affectum. Cor, aequo majus visum, nigrum, qualis passim in hoc cadavere occurrebat, sanguinem utrobique habuit, in dextero autem ventriculo, annexaque auricula etiam teretes polyposas concretiones. Cerebri medullaris substantia, quacunque incideres, ut et Lateralium ventri-culorum superficies, vascula sanguine turgidula ostendebant: in iisdem autem ventriculus erat serum colore ad subflavum obsoletum inclinante. In Ventre haec adnotaveram. Lien grandis; jecur maximum, ut sinistrum quoque occupans hypochondrium, ventriculum deprimeret; itaque gulae, in hunc desinentis, portio ad transversos digitos duos infra diaphragma apparebat. Sed praeter earn magnitudinem, vitium in illis visceribus percipiebatur nullum. In subjecto venae Cavae trunco oblonga, et crassa erat concretio polyposa. Tandem quod ad muliebria attinet, uterus sinistro lateri aliquanto proprior erat, quam dextero, et antrorsum concidebat. Ovaria praelonga, sed exilia, alba, dura cum eo jungebantur per sua vincula, non paulo quam soleant, crassiora. Quae per Lata uteri vincula discurrunt, vasa nigro sanguine nimis turgebant, hic illic varicosa. Cum a summo utero ad imum vaginae orificium sectionem perduxissem; fundi illius, et continuatae cervicis cavum muco plenum vidi, gelatinae instar ferme perspicuo, nulloque colore infecto, et eo tenuiore, qui ad uteri osculum esse consuevit, neque hic deerat. Muco ilio superiore adempto, minima excrescentia, circuli ferme ambitu, ex rubro fusca, leviter exstare conspecta est e fundi interiore facie. Dempto autem crasso inferiore muco, infima cervicis pars insolitis quibusdam lineis inae-qualis apparuit brevibus, rubicundis, secundum longitudinem positis, et nonnihil prominentibus. Vagina etsi rugis a medio deorsum non carebat, erat pro statura quam mediocrem fuisse, dixi, aequo longior, et latior, condebatque ligneum annulum, prolapsus indicium, eo situ locatum quo alias vidisse non memini. Cum enim ellypsis forma esset; longiorem axem secundum vaginae longitudinem statutum habebat, bre-viorem autem, sed ita breviorem, ut tarnen multum distenderet utrumque latus vaginae, secundum hujus latitudinem positum. Utrumque igitur eorum laterum quo loco ab annulo pressum fuerat, prominebat in excrescentiam, majoris amygdalae decorticatae forma, et magnitudine, duritiae cartilaginea, albam, nisi quod earum altera in medio livebat; ut proximam a scirrhosa in pejorem naturam minari mutationem videretur“.Google Scholar
  732. 2.
    Hegar: Operative Gynäkologie. 1886, S. 783.Google Scholar
  733. 3.
    Kaltenbach: Ib.Google Scholar
  734. 1.
    v. Winckel: Lehrb. d. Frauenkrankh. 1886, S. 175.Google Scholar
  735. 2.
    Chrobak: In Th. Billroth, Handb. d. Frauenkrankh. 1870, S. 213, zit. nach Neugebauer, Arch. f. Gynäkol. Bd. 43, S. 403, Nr. 105.Google Scholar
  736. 3.
    Leopold: Zentralbl. f. Gynäkol. 1909, S. 703.Google Scholar
  737. 4.
    Wille: Inaug.-Diss. Erlangen 1903.Google Scholar
  738. 5.
    Rohde: Inaug.-Diss. Halle 1897, Fall 4.Google Scholar
  739. 6.
    Über Narbenkrebse überhaupt siehe Herxheimer und Schmidt in Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. 16. Jahrg., S. 582, 1912.Google Scholar
  740. 1.
    Smith, T.: Zit. nach v. Winckel, Lehrb. d. Frauenkrankh. Leipzig 1886, S. 174, Literatur-angaben macht v. Winckel nicht.Google Scholar
  741. 2.
    Breisky in Billroth — Luecke: Handb. d. Frauenkrankh. 2. Aufl. Bd. 3, S. 747.Google Scholar
  742. 3.
    Breisky: Die Krankheiten der Vagina.Google Scholar
  743. 1.
    Bodwin: Philadelph med. Times. Dec. 1870, zit. nach Bruckner.Google Scholar
  744. 1.
    Colombat: Zit. nach Neugebauer, Arch. f. Gynakol. Bd. 43, S. 391.Google Scholar
  745. 2.
    Clarke: Ib. S. 393.Google Scholar
  746. 3.
    Horrocks: Transact. of the obstetr. soc. of London. Vol. 26, p. 54.Google Scholar
  747. 4.
    Breisky: Die Krankheiten der Vagina. 1879, S. 105, zit. nach Neugebauer.Google Scholar
  748. 1.
    Cova: Ref. Zentralbl. f. Gynäkol. 1907, S. 1527.Google Scholar
  749. 2.
    Schick: Zentralbl. f. Gynäkol. 1907, S. 635.Google Scholar
  750. 3.
    Legneu: Soc. de chirurg. Vol. 13, p. 2, 1907.Google Scholar
  751. 1.
    Bei der Operation im Gesunden können selbstverständlich auch mit der einfachen Exstirpation der Neubildung gute Erfolge erzielt werden. So excidierte Windisch ein carcinomatöses Geschwür an der Hinterwand der Scheide. Zwei Jahre später mußte wegen beiderseitiger Ovarialcystome die Laparatomie ausgeführt werden. Nirgends fanden sich Spuren eines Rezidivs.Google Scholar
  752. 1.
    Olshausen: Zentralbl. f. Gynäkol. 1895, S. 1.Google Scholar
  753. 2.
    Nach Olshausen ist die von ihm zur Entfernung von Vaginalcarcinomen angegebene Methode schon von Zuckerkandl (Wien. med. Presse 1889, Nr. 7 u. 12) für die Exstirpation des Uterus empfohlen worden.Google Scholar
  754. 1.
    Schauta: Zeitschr. f. Heilk. 1891, zit. nach Eiseisberg (1889), war, soweit wir sehen, der erste, der vorschlug außer der Scheide auch das Rectum zu exstirpieren. Amann (1899), Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 10, S. 458.Google Scholar
  755. 1.
    Dührssen: Charitéannalen 16. Jahrg. 1891.Google Scholar
  756. 1.
    Lauenstein: Dtsch. Zeitschr. f. Chirurg. Bd. 41, S. 411, 1895.CrossRefGoogle Scholar
  757. 1.
    Klien: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 7, S. 574.Google Scholar
  758. 2.
    Klien: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 7, S. 575.Google Scholar
  759. 3.
    Schon im Jahre 1898 hatte A. Martin auf der Naturforscherversammlung in Düsseldorf ein Präparat demonstriert, das Vagina, Uterus und Adnexe im Zusammenhang darstellte und durch Exstipartion von der Vulva aus gewonnen worden war (zit. nach A mann).Google Scholar
  760. 1.
    Martin, A.: Düsseldorfer Naturforscherversammlung 1898.Google Scholar
  761. 1.
    v. Herff: Frankfurter Naturforscherversammlung 1896.Google Scholar
  762. 1.
    Clark und Jacobs: Rev. de gynécol. et de Chirurg, abdom. 1898, Nr. 1 u. 1900, Nr. 4.Google Scholar
  763. 2.
    Veit: In Veit, Handb. d. Gynäkol. Bd. 3, S. 322.Google Scholar
  764. 1.
    Kleinhans: Verhandl. dtsch. Ges. f. Gynäkol. Bd. 9, S. 509f.Google Scholar
  765. 1.
    Labhardt hat sich allerdings gegen die prinzipielle Resektion des Rectums ausgesprochen, da sie den Nachteil hat, „den Eingriff wesentlich zu komplizieren, ohne die Aussichten zu verbessern“.Google Scholar
  766. 1.
    Bumm: Zentralbl. f. Gynäkol. 1919, S. 1. Unter den 5 geheilten Fällen von insgesamt 22 Scheidencarcinomen waren zwei inoperabel gewesen.Google Scholar
  767. 2.
    Heymann: Strahlentherapie Bd. 23, S. 25, 1926.Google Scholar
  768. 1.
    „Zwei Fälle, in welchen das Carcinom bis zur Abtragungsstelle reicht (55, 87), sind hier mitgezählt.“Google Scholar
  769. 2.
    Borst: Geschwulstlehre. Bd. 2, S. 717.Google Scholar
  770. 3.
    Gallien: Inaug.-Diss. Würzburg 1898.Google Scholar
  771. 1.
    Über eine Hautmetastase bei Collumcarcinom berichtete Ballerini.Google Scholar
  772. 2.
    Säxinger: Über Uteruskrankheiten. Vierteljahrsschr. f. d. prakt. Heilk. Bd. 24, 1867.Google Scholar
  773. 3.
    Kaltenbach: Erfahrungen über Totalexstirpation des Uterus. Berl. klin. Wochenschr. 1899, S. 391.Google Scholar
  774. 1.
    Wahn: Über einen Fall von primärem Carcinom des Corpus uteri mit sekundärem Carcinom der Vagina. Inaug.-Diss. Halle 1890.Google Scholar
  775. 2.
    Fischer: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 21, 1899.Google Scholar
  776. 3.
    Lebensbaum: Krebs der Vagina als Impfmetastase bei Corpuscarcinom. Zentralbl. f. Gynäkol. 1893, S. 112.Google Scholar
  777. 4.
    Pfannenstiel: Beitrag zur pathologischen Anatomie und Histogenèse des Uteruskrebses auf Grund eines weiteren Falles von „doppeltem Carcinom an der Gebärmutter“. Zentralbl. f. Gynäkol. 1893, S. 414.Google Scholar
  778. 1.
    Hesse: Ein Fall von primärem Carcinoma corporis uteri mit nachfolgendem Carcinom des Scheideneinganges. Inaug.-Diss. Jena 1886.Google Scholar
  779. 2.
    Niebergall: Arch. f. Gynäkol. Bd. 52, S. 491, 1896.CrossRefGoogle Scholar
  780. 1.
    Kaufmann: Lehrbuch der speziellen pathologischen Anatomie. 7./8. Aufl., S. 1311.Google Scholar
  781. 1.
    Kaufmann: l. c. S. 1126.Google Scholar
  782. 2.
    Kaufmann: l. c. S. 1323.Google Scholar
  783. 1.
    Borst: Geschwulstlehre. S. 808.Google Scholar
  784. 1.
    Bei der Ovarial-und Abdominalgravidität scheinen Chorionepitheliome bisher nicht beobachtet worden zu sein. Nur Kleinhans (Zentralbl. f. Gynäkol. 1902, S. 1148) berichtete über einen vielleicht hierher gehörenden Fall. Bei der Operation einer Patientin mit Verdacht auf Tubargravidität fand sich links ein subserös gelegener, von Blutungen durchsetzter Tumor, der „dem linken Ovarium angehörte“, und der diffus mit der Umgebung verlötet war. Die „nur anscheinend verdickte Tube“ lag über ihm. Salpingo-Oophorektomie. Die histologische Untersuchung ergab Chorionepitheliom. Die Geschwulst war zum Teil von einer Kapsel umgeben, die „Eierstockselemente“ enthielt. Die Tubenschleimhaut war intakt, in der Tubenwand fanden sich zahlreiche kleine Geschwulstknoten. Die Autopsie ergab Lungenmetastasen, sowie eine Metastase in der Scheide. Der Uterus und die Adnexe der anderen Seite waren frei. Nach Kleinhans ist „die Annahme einer Entstehung aus einer linksseitigen Ovarialgravidität nicht von der Hand zu weisen“.Google Scholar
  785. 2.
    In den Lungen kann die Neubildung in die Lungenvenen einbrechen und damit aus dem venösen in den arteriellen Kreislauf gelangen. Auf diese Weise können dann Metastasen im ganzen übrigen Körper entstehen.Google Scholar
  786. 1.
    Auf S. 556 seiner Arbeit schreibt Hitschmann, daß er unter 18 Fällen 11 mal Scheidenmetastasen gefunden habe, auf S. 560 heißt es, daß Scheidenmetastasen in den 18 Fällen 15 mal vorhanden waren, auf Tab. IV, S. 562, sind 16 Fälle mit Scheidenmetastasen verzeichnet.Google Scholar
  787. 1.
    Glaserfeld: Zeitschr. f. Krebsforch. Bd. 5, S. 47.Google Scholar
  788. 2.
    Außerdem sollen nach Hitschmann (S. 557) noch folgende Autoren Scheidenmetastasen „bei Blasenmole in situ“ beschrieben haben (Stankievicz, Solowij, Schlagenhaufer, Aschoff, Apfelstaedt, J. Schmidt, Jaworski, Zacharias, Heinricius, Gustavson u. a.). Von diesen Fällen waren uns nicht zugänglich die Arbeit von Stankiewicz („Exochorioma malignum mit vaginalen Metastasen“. Gaz. lekarska 1908, zit. nach Frommeis Jahresber. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 1909, S. 158), Heinricius (Arbeiten aus der geburtsh.-gynäkol. Klinik zu Helsingfors 1912), J. Schmidt, Gustavson. In dem Falle von Solowij und Krzyszkowski (Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 12, S. 151) wird eine Scheidenmetastase nicht erwähnt. Apfelstaedt und Aschoff fanden in ihrem Fall 2 (Arch. f. Gynäkol Bd. 50, S. 515f.) eine Blasenmole in einer paravaginalen Höhle. Aus dem Uterus war schon drei Monate vorher eine Blasenmole ausgestoßen worden. Zacharias (Zentralbl. f. Gynäkol. 1910, S. 704) berichtete über Scheidenmetastasen bei Chorionepitheliom des Uterus nach „Abgang einer normalen Placenta“ 8 Wochen vorher. Von einer Blasenmole ist in dem uns zur Verfügung stehenden Referat nichts erwähnt. In dem Falle von Jaworski (Gaz. lekarska 1904, Nr. 1, ref. Zentralbl. f. Gynäkol. 1905, S. 252) handelte es sich wohl um eine Blasenmole in situ, in dem Referate werden nur Lungenmetastasen, aber keine Scheidenmetastasen erwähnt.Google Scholar
  789. 3.
    Schauta: Wien. med. Presse. 1897, Nr. 1 und Zentralbl. f. Gynäkol. 1897, S. 53.Google Scholar
  790. 4.
    Neumann: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 6, S. 18.Google Scholar
  791. 1.
    Pick: Zentralbl. f. Gynäkol. 1897, S. 1216.Google Scholar
  792. 2.
    Zagorjanski-Kissel: Arch. f. Gynäkol. Bd. 67, S. 334 u. 335, Tabelle Fall 1.Google Scholar
  793. 3.
    Poten und Vaßmer: Arch, f. Gynäkol. Bd. 61, S. 206f.Google Scholar
  794. 4.
    Schickele: Arch. f. Gynäkol. Bd. 78, S. 212.Google Scholar
  795. 1.
    Holzapfel: Zentralbl. f. Gynäkol. 1901, S. 1139.Google Scholar
  796. 2.
    Kleinhans: Zentralbl. f. Gynäkol. 1902, S. 1148.Google Scholar
  797. 1.
    Schmit: Zentralbl. f. Gynäkol. 1900, Nr. 47.Google Scholar
  798. 2.
    Marchand: Münch. med. Wochensehr. 1901, S. 1303.Google Scholar
  799. 1.
    Noch im Jahre 1924 hat Hoehne (Zentralbl. f. Gynäkol. 1924, S. 1912) darüber geklagt, daß das Chorionepitheliom der Scheide in weiten Ärztekreisen unbekannt ist.Google Scholar
  800. 1.
    Der sichere histologische Nachweis für die Heilung von Lungenmetastasen ist durch Risei (Über das maligne Chorionepitheliom und die malignen Wucherungen in Hodenteratomen, Leipzig 1903, Fall 1) erbracht worden. Klinische Beobachtungen für die spontane Rückbildung chorionepithelialer Geschwulstknoten in der Lunge wurden veröffentlicht von Chrobak (1896), v. Franqué (1896 und 1902) Zagorjanski-Kissel, Jaworsky, Kworostansky u. a.Google Scholar
  801. 2.
    So hatte sich z. B. in einem Falle von Schmorl ein Chorionepitheliom der Scheide 18 Monate nach einer normalen Entbindung bemerkbar gemacht und im Verlaufe eines halben Jahres zum Tode geführt. Uterus, Tuben und Ovarien waren frei. Metastasen fanden sich in den Lungen, der Leber, den Nieren und dem Darm.Google Scholar
  802. 1.
    Hörmann: Hegars Beiträge Bd. 8, S. 425.Google Scholar
  803. 2.
    Die spätere Untersuchung ergab, daß es sich höchstwahrscheinlich um Myome handelte.Google Scholar
  804. 3.
    Fleischmann: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 17, S. 415.Google Scholar
  805. 1.
    In diesem Falle war auch der Uterus exstirpiert worden. Dieser erwies sich aber als nicht erkrankt.Google Scholar
  806. 2.
    Auch hier wurde der Uterus exstirpiert. In ihm fanden sich Reste einer Blasenmole.Google Scholar
  807. 3.
    Bürger: Zentralbl. f. Gynäkol. 1905, S. 376, Fall 2.Google Scholar
  808. 4.
    Krukenberg: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 30, S. 641.Google Scholar
  809. 1.
    Fabricius: Zentralbl. f. Gynäkol. 1906, S. 725.Google Scholar
  810. 1.
    Beckett — Overy: Transact. of the obstetr. soc. of London. Vol. 49. S. 205.Google Scholar
  811. 1.
    Latzko: Zentralbl. f. Gynäkol. 1918, S. 356.Google Scholar
  812. 1.
    Raschke: Zentralbl. f. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 14. 1903.Google Scholar
  813. 1.
    Borst: Die Lehre von den Geschwülsten. Bd. 2, S. 814f.Google Scholar
  814. 1.
    „Les pathologistes s’accordent à considérer comme cyste du vagin toute tumeur cystique dévelopée dans la cavité vaginale et recouverte par sa muqueuse. Cette définition n’implique pas nécessairement qu’un tel produit soit compris dans la paroi vaginale et provienne de ses éléments. En effet, de ce qu’un cyste est recouvert par la muqueuse vaginale on ne saurait conclure qu’il est contenu dans la paroi du vagin. La muqueuse est inséparable par la dissection des plans sousjacents, de manière qu’un cyste formé en dehors de la paroi vaginale tout entière peut très bien se développer dans le vagin, s’il en refoule la paroi et s’il s’en coiffe, même jusqu’à se pédiculiser. Au sens strict des mots, de tels cystes appartiennent à la région vaginale et non au vagin. Nous conserverons donc au terme cyste du vagin son sens le plus étendu, en lui attribuant par conséquent et surtout une valeur topographique. Il faut reconnaître qu’une telle dénomination est incorrecte au point de vue de l’anatomie pathologique, et qu’on devrait la compléter par un qualificatif indiquant l’origine de la tumeur“. Fredet: Ann. de gynécol. et d’obstétr. 1904, S. 130.Google Scholar
  815. 1.
    Über Harnröhrendivertikel, die Cysten der vorderen Scheidenwand vortäuschten, berichteten Veit(Verh. d. dtsch. Gesellsch. f. Gynäkol. Bd. 7, S. 169), Chéron, Wiggin, Fromme (Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 74, S. 143) u. a. — Kolaczek führte eine Cyste des Septum urethrovaginal auf die Littréschen Drüsen der Harnröhre zurück.Google Scholar
  816. 2.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 597.Google Scholar
  817. 3.
    Meyer, R.: Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 167, S. 481.Google Scholar
  818. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 598.Google Scholar
  819. 1.
    „Versprengungen von Epithelien der Müllerschen Gänge sind während ihrer Bildung im Uterovaginalgebiet wahrscheinlich sehr häufig, in den späteren Monaten der Entwicklung sind sie ebenfalls nicht selten“ (R. Meyer, l. c, S. 601).Google Scholar
  820. 2.
    Kleinwächter: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 11, S. 255.Google Scholar
  821. 3.
    Freund, W. A.: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 1, S. 242.Google Scholar
  822. 1.
    Freund nahm an, daß die „schwarze, teerartige Masse“, die er in seinem Falle fand, „retiniertes Menstrualblut“ war, „das wohl von der Vaginalschleimhaut allmählich abgesondert und in einer langen Reihe von Jahren eingedickt worden war“. Die Annahme, „daß ein sehr kleines linkes Uterushorn die Quelle der Absonderung gewesen sei“ lehnte Freund ab, ebenso den Einwand, „daß die ganze Bildung als „Blutcyste“ „etwa als erworbenes Leiden und in der Geburt acquiriert aufzufassen sei“. Allerdings begründete Freund diese Ablehnung nicht näher, sondern er schrieb nur diese Annahme brauche „nicht erörtert zu werden“.Google Scholar
  823. 1.
    Ruge: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 8, S. 405.Google Scholar
  824. 2.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 781.Google Scholar
  825. 1.
    Sellheim: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 64, S. 528 und Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 30, S. 117.Google Scholar
  826. 1.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 769.Google Scholar
  827. 1.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 778.Google Scholar
  828. 2.
    In einem Falle fand R. Meyer (l. c., S. 778) den einen Wolffschen Gang nicht nur in der ganzen Scheide, sondern auch in der Portio mehr-und vielschichtig, der Wolffsche Gang der anderen Seite zeigte nur im untersten Teil der Scheide mehrschichtiges, sonst überall einreihiges zylindrisches Epithel.Google Scholar
  829. 1.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 779.Google Scholar
  830. 2.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 782.Google Scholar
  831. 1.
    Meyer, R.: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 47, S. 401.Google Scholar
  832. 2.
    Über eine Beobachtung, die vielleicht hierher gehört, berichtete Conitzer. In dem Falle von Conitzer handelte es sich um ein 26jähriges Mädchen, das von Jugend auf stets an den äußeren Genitalien naß war, obwohl es regelmäßig Urin ließ. Die Untersuchung ergab, daß ständig aus der Scheide Flüssigkeit abfloß. Diese stammte aus zwei Stellen: 1. aus einer rechts und unten von der äußeren Harnröhrenmündung gelegenen Öffnung entleerte sie sich tropfenweise, 2. aus einer Öffnung, die sich an der Vorderwand eines nußgroßen cystischen Sackes am Harnröhrenwulst befand, spritzte sie auf Druck im Strahle hervor. Eine Sonde, die in die erste Öffnung eingeführt wurde, gelangte in die Cyste und aus dieser durch die zweite Öffnung frei in die Scheide. Ein Zusammenhang der Cyste mit der Blase ließ sich nicht nachweisen. Nach der Spaltung der Cyste zeigte sich, daß sich ihr Lumen nach dem rechten Scheidengewölbe zu und höher hinauf, nach der rechten Seite des Uterus hin, verfolgen ließ. Es wurden nun die rechten Adnexe mittels Laparatomie exstirpiert. Dabei war von einem Gange aber nichts zu finden. Im Anschluß an die Operation kam die Kranke ad exitum. Bei der Autopsie zeigte sich, daß der über fingerdicke stark-wandige Gang vom rechten Scheidengewölbe aus retroperitoneal zuerst nahe dem Uterus und dann zum oberen Pol der rechten Niere verlief. Dieser obere Nierenpol saß als kleines Anhängsel kappenartig der eigentlichen Niere auf. Er bestand zum Teil aus atrophischem Nierengewebe, zum Teil aus glattwandigen Hohlräumen, die mit Eiter gefüllt waren. Der Ureter der eigentlichen rechten Niere zeigte normalen Verlauf und normale Mündung in die Blase. Auf der linken Seite fanden sich zwei Ureteren, die an normaler Stelle, aber getrennt in die Blase mündeten. Conitzer nimmt an, daß der erwähnte Gang ein zweiter Ureter war, der aber nicht in der Blase sondern am Tuberculum vaginae ausmündete.Google Scholar
  833. 1.
    G. Veit: Handbuch der Krankheiten der weiblichen Geschlechtsorgane. 2. Aufl. S. 544, 1867: „In der Mehrzahl der Fälle erreichen sie“ — die Cysten der Vagina — „nur den Umfang einer Erbse oder Kirsche. Kiwisch fand 5 solcher zarten Bälge nebeneinander vor, und Boys deLoury hat sie längs der ganzen Scheide rosenkranzartig aneinandergereiht gesehen. Der letztgenannte Befund spricht dafür, daß es sich um die stellenweise Ausdehnung eines präexistierenden Kanales handelte. Uns selbst sind nur drei Fälle vorgekommen, in denen aber der Sitz der Cysten, die wir bei der Exploration zufällig bemerkten, nahezu derselbe war. Bei zwei Kranken war auf jeder Seite der Vaginalwand, fast in dem Niveau des Muttermundes, wenn auch rechts und links nicht in ganz gleicher Höhe, ein kirschengroßer Balg vorhanden, durch dessen Wand der seröse Inhalt deutlich durchschimmerte, bei der dritten war nur auf der rechten Seite eine solche Cyste zu sehen. Beim Einstechen zeigte sich stets, daß die Wand stärker war als sie erschien. Wir haben uns der Mutmaßung nicht entziehen können, daß diese Cysten ihren Ursprung einer Ausdehnung der Wolffschen Gänge verdanken, welche bei der Kuh als Gartnersche Kanäle persistieren und bei hermaphroditischer Bildung auch am Menschen sichtbar sind“.Google Scholar
  834. 1.
    v. Winckel: Lehrb. der Frauenkrankheiten S. 142.Google Scholar
  835. 2.
    v. Winckel: Lehrb. der Frauenkrankheiten S. 142.Google Scholar
  836. 3.
    Koßmann: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 1. S. 97.Google Scholar
  837. 4.
    Chalot: Zit. nach Vaßmer, S. 40.Google Scholar
  838. 5.
    Das Vorkommen von Plattenepithel in Cysten des Wölfischen Ganges erklärte Baumgarten — in Analogie mit den Kiemengangscysten — in der Weise, daß beim Verstreichen der Ausmündungen der Gartnerschen Gänge in der Scheide die Plattenepithel tragende Mündung durch Abschnürung von der freien Oberfläche in den Wolffschen Gang hineingezogen wird.Google Scholar
  839. 1.
    Vaßmer: Arch. f. Gynäkol. Bd. 60, S. 42.Google Scholar
  840. 2.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 789.Google Scholar
  841. 3.
    Ruge: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 8, S. 405.Google Scholar
  842. 1.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 778.Google Scholar
  843. 2.
    Stübler: Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 67, S. 5.Google Scholar
  844. 3.
    Meyer, Robert: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 46, S. 17.Google Scholar
  845. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 560.Google Scholar
  846. 2.
    Meyer, E.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 548.Google Scholar
  847. 3.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600.Google Scholar
  848. 4.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 561.Google Scholar
  849. 5.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 559.Google Scholar
  850. 6.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 561.Google Scholar
  851. 7.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 562.Google Scholar
  852. 1.
    Vgl. R. Meyer in Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, 2, S. 539ff.Google Scholar
  853. 2.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. IX, 2, S. 542.Google Scholar
  854. 3.
    Davidsohn rechnete hierher auch die Fälle von Geyl (1894) und Ito (1897). In dem Falle von Geyllag die Cyste aber in der rechten unteren Scheidenwand in einer „Vaginoperinealnarbe“. Die Innenfläche der Cyste war „größtentheils entzündet, nur an wenigen Stellen fand sich eine vollkommen intakte, von indifferenten Epithelzellen bekleidete Oberfläche“. In der Cystenwand fanden sich Drüsen, die aus „hellen Cylinderzellen“ bestanden. Der Fall von Ito ist identisch mit dem von Widmer.Google Scholar
  855. 4.
    Veith (Virchows Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol. Bd. 117, S. 171) fand in 30 Scheiden von Frauen aus allen Lebensaltern nur in einem Falle Drüsen „in dem unteren Drittel der hinteren und vorderen Vaginalwand etwa 1½ cm oberhalb des Scheideneingangs“, und zwar bei einer 55jährigen Virgo, die an Bronchopneumonie mit Pleuritis exsudativa gestorben war. Dem histologischen Bau nach handelte es sich um „Talgdrüsen, welche denen der Vulva morphologisch vollständig gleichen“. Im Scheidengewölbe beobachtete Veith selbst nie Drüsen, er gab aber die Möglichkeit zu, daß in seltenen Fällen im Fornix wirklich Drüsen „als eine Art Glandulae accessoriae s. aberrantes der Cervicaldrüsen“ vorkommen können infolge von „Verrückungen der Schleimhautgrenzen zwischen Cervix und Vagina“.Google Scholar
  856. 1.
    Der Sinus urogenitalis ist von Entoderm ausgekleidet, d. h. von dem gleichen Epithel, das sich auch im Darm findet, und das hier Schleim bildet.Google Scholar
  857. 2.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 562.Google Scholar
  858. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 563.Google Scholar
  859. 2.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 562.Google Scholar
  860. 3.
    An einer anderen Stelle (S. 426) bezeichnete Davidsohn als gemeinsame Merkmale der aus Scheidendrüsen entstandenen CystenGoogle Scholar
  861. 1.
    die Multiplizität der CystenGoogle Scholar
  862. 2.
    ihr geringes VolumenGoogle Scholar
  863. 3.
    die Einschichtigkeit des Epithels. Er betonte aber selbst (S. 428), „daß es keineswegs in allen Fällen von Scheidencysten, mögen sie auch von Scheidendrüsen abstammen, gelingen wird, diese Genese unzweideutig aus dem rein morphologischen Befund der Cysten festzustellen. Denn sowohl die Multiplizität (rosenkranzartige Aneinanderreihung von Cysten des Wolffsehen Ganges!), geringes Volumen, Einschichtigkeit des Epithels, fibröses muskelfaserloses Stroma, eventuell Flimmerzellen, klarer Inhalt finden sich auch (cfr. Vaßmer, S. 40ff.) bei Cysten anderer Genese, namentlich solchen, deren Herkunft sich aus dem Gartnerschen (Wolffschen) Gange ableitet“.Google Scholar
  864. 4.
    Poupinel: Des Cystes du Vagin. Eev. de chirurg. Bd. 9, 1889. Eine ausführliche Beschreibung dieses Falles findet sich bei Davidsohn, Arch. f. Gynäkol. Bd. 61, S. 421 f.Google Scholar
  865. 5.
    Selbstverständlich kann diese Zusammenstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit machen. Die Kasuistik der Scheidencysten ist heute schon so groß, daß ihre Zusammenstellung Jahre erfordern würde.Google Scholar
  866. 1.
    Meyer, R.: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 774.Google Scholar
  867. 2.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600.Google Scholar
  868. 3.
    Meyer, R.: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 71, S. 280.Google Scholar
  869. 1.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol, u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600.Google Scholar
  870. 2.
    Meyer, R.: Ergebn. d. allg. Pathol. u. pathol. Anat. Bd. 9, II, S. 600.Google Scholar
  871. 3.
    Veit: Bd. 3, 2, S. 277.Google Scholar
  872. 1.
    Klebs (Handbuch der pathologischen Anatomie. Bd. 1, Abt. 2, S. 965, 1876) war der Ansicht, daß alle Scheidencysten „durchweg lymphatische, im Bindegewebe entstandene Cysten“ sind, „die wahrscheinlich, wofür ihre Endothelauskleidung spricht, aus dilatierten Lymphgefäßen hervorgehen“. Nach Graefe (1882) fanden sich bis 1882 insgesamt 3 Fälle von Lymphcysten in der Literatur: 2 Fälle von Klob (Pathologische Anatomie der weiblichen Sexualorgane. Wien 1864, S. 430) und 1 Fall von Hunt (Americ. journ. of obstetr. a. gynecol. Vol. 9, S. 683). In der angeführten Stelle von Klob findet sich aber nur der Satz: „In zwei von mir untersuchten Fällen von einmal kirschen-, einmal walnußgroßen Cysten in der Vagina fand sich eine ziemlich leicht in continuo darstellbare Cystenwand, welche an ihrer Innenfläche glänzend glatt, und mit kleinzelligem Pflaster-epithel bekleidet war“. Irgendwelche Angaben über die histogenetische Wertigkeit dieser Cysten macht Klob nicht. Er betont vielmehr, daß die Entstehung der Scheidencysten „noch nicht ergründet“ ist. Die Arbeit von Hunt war uns leider nicht im Original zugänglich.Google Scholar
  873. 1.
    Virchow: Die krankhaften Geschwülste. Bd. 1, S. 211.Google Scholar
  874. 2.
    Auf diese Tatsache hat — wie auch Virchow (l. c, S. 213) betont — schon van Swieten (Commentaria in Hermanni Boerhaave Aphorismos. Lugd. Bat. 1745, T. 1, p. 165) hingewiesen: „Numerosissimae in variis locis corporis sunt ampullae sive folliculi; tota cutis externa, interior superficies oris, oesophagi, ventriculi, intestinorum etc. similibus follicullis obsidetur undique. Si jam a quacunque causa obstruatur emissarium talis folliculi, non potent evacuari contentus in cavo folliculi liquor, augebitur copia liquidi retenti et distendetur folliculus, sic ut ex invisibili parvitate in molem aliquot librarum aliquando excrescat. Haec jam est communis idea ampullosorum tumorum: sed variant ratione materiae contentae“.Google Scholar
  875. 1.
    Die perlschnurartige Anordnung ist aber kein zuverlässiges Merkmal für die Abstammung vom Gartnerschen Gang (s. S. 694).Google Scholar
  876. 2.
    Unklar ist eine Beobachtung von Heymann. Dieser fand bei einem 12 jährigen Mädchen einen hühnereigroßen, verjauchten, cystischen Tumor, der rechts neben dem Uterus dem Scheidengewölbe auflag. Der Tumor, der mit geschichtetem Plattenepithel ausgekleidet war, stand in offener Verbindung mit dem Cervixkanal. Dieser Fall erinnert an eine Beobachtung von Unterberger (Monatsschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 29), der neben dem Uterus zwei Cysten fand, die mit diesem kommunizierten.Google Scholar
  877. 1.
    Besonders ausgesprochen findet man Übergänge auch bei der Adenomyosis.Google Scholar
  878. 1.
    Die vielfach übliche Ausdrucksweise „in einen nicht präformierten Hohlraum hinein“ ist nicht empfehlenswert, da z. B. beim Décollement vorher ein Hohlraum geschaffen wird, in den hinein die Flüssigkeitsansammlung erfolgt.Google Scholar
  879. 2.
    v. Winckel: Lehrbuch der Frauenkrankheiten. 1890, S. 143.Google Scholar
  880. 3.
    Meyer, Robert: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 781f.Google Scholar
  881. 1.
    Meyer, Robert: Arch. f. mikr. Anat. Bd. 73, S. 781.Google Scholar
  882. 2.
    Klob (Pathologische Anatomie der weiblichen Sexualorgane. Wien 1864, S. 430): „Cysten-bildungenin der Scheide gehören zu den selteneren Fällen“, v. Scanzoni (Lehrbuch der Krankheiten der weiblichen Sexualorgane. 4. Aufl. Bd. 2, S. 256, Wien 1867): „Die Vagina ist außerordentlich selten der Sitz cystöser Neubildungen“.Google Scholar
  883. 3.
    Nach Stafford Lee (Cannstatts Jahresber. für 1847, Bd. 4, S. 229) soll Sir Astley Cooper als erster die Cysten der Scheide erwähnt haben, v. Winckel konnte aber in den Werken von Astley Cooper keine entsprechende Angabe finden.Google Scholar
  884. 4.
    Johnston, G. W.: Americ. journ. of obstetr. a. gynecol. 1887, p. 1121 u. 1241.Google Scholar
  885. 5.
    Kleinwächter: Zeitschr. f. Geburtsh. u. Gynäkol. Bd. 16, S. 36.Google Scholar
  886. 1.
    v. Winckel: Arch. f. Gynäkol. Bd. 2, S. 395.Google Scholar
  887. 2.
    Bell: Ref. Journ. of obstetr. a. gynecol. of the Brit. Empire. Aug. 1908. Zit. nach Frommeis Jahresber. f. Geburtsh. u. Gynäkol. 1908, S. 118.Google Scholar
  888. 1.
    Abbildung 271.Google Scholar
  889. 1.
    Lang, G.: Thèse de Nancy 1904.Google Scholar
  890. 1.
    Straßmann: Zentralbl. f. Gynäkol. 1891 S. 827.Google Scholar
  891. 1.
    Tandler in Opitz, Handbuch der Frauenkunde I, S. 75.Google Scholar
  892. 1.
    v. Jaschke in Opitz, Handbuch der Frauenheilkunde, Bd. II, S. 739.Google Scholar
  893. 2.
    Veit, Handbuch der Gynäkologie, 2. Aufl. Bd. III, 1, S. 258.Google Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann in München 1930

Authors and Affiliations

  • Ludwig Nürnberger
    • 1
  1. 1.UniversitätsfrauenklinikHalle a. S.Deutschland

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