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Nitrostigmin, ein direkt wirkendes Hepatotoxin?

  • S. Okonek
  • G. Boelcke
Conference paper
Part of the Aktuelle Probleme der Intensivmedizin / Current Topics in Intensive Care Medicine book series (AEMB, volume 195B)

Zusammenfassung

Bei der Verlaufskontrolle von Vergiftungen mit Nitrostigmin, einem Cholinesterasehemmer, der in Deutschland unter dem Handelsnamen E 605® als Pflanzenschutzmittel viel verwendet wird, sind wiederholt Zeichen einer Leberschädigung beobachtet worden. Diese Zeichen, wie z. B. der Anstieg der Transaminasen und Bilirubinvermehrung im Plasma fanden sich a) im Initialstadium der Vergiftung und b) in der zweiten Krankheitswoche. Die zu Beginn der Vergiftungen aufgetretenen pathologischen Veränderungen sind im Tierversuch dosisabhängig reproduzierbar. Das spricht für eine direkt hepatotoxische Wirkung von Nitrostigmin.

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Copyright information

© Dr. Dietrich Steinkopff Verlag, Darmstadt 1974

Authors and Affiliations

  • S. Okonek
    • 1
  • G. Boelcke
    • 1
  1. 1.Pharmakologisches InstitutUniversität34 GöttingenDeutschland

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