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Einleitung

  • Peter Berlit
Part of the Schriftenreihe Neurologie book series (NEUROSER, volume 27)

Zusammenfassung

1941 — gut 45 Jahre nach Entdeckung der Röntgenstrahlen — beschrieb Ahlbom erstmals das Krankheitsbild der Strahlenmyelopathie. Heute -weitere gut 45 Jahre später — sind nach wie vor sehr viele Fragen im Zusammenhang mit dem Krankheitsbild offen. Die Strahlenmyelopathie hat in den vergangenen vier Jahrzehnten in erster Linie Radiologen, Neurologen und Pathologen beschäftigt. Da es sich um eine iatrogene Erkrankung handelt, lag der Schwerpunkt der radiologischen Literatur von Anfang an in der Zielsetzung Toleranzdosen für das menschliche Rückenmark zu definieren und Bestrahlungstechniken zu entwickeln, die das Risiko dieser ernsten Bestrahlungsfolge so gering wie möglich halten. Das (neuro-) pathologische Schrifttum beschäftigt sich ausgehend von den morphologischen Eigenheiten der Schädigung des zentralnervösen Gewebes durch ionisierende Strahlen vornehmlich mit der Frage der Pathogenese dieser Läsionen. Der Neurologe steht sozusagen zwischen der Radiologie und der Pathologie. Er hat die Aufgabe, klinisch die Diagnose der Strahlenmyelopathie zu stellen, in der Differentialdiagnose mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln andere Krankheitsbilder auszuschließen und nach Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten, die er betreut, zu suchen.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1987

Authors and Affiliations

  • Peter Berlit
    • 1
  1. 1.Neurologischen Klinik im Klinikum MannheimUniversität HeidelbergMannheim 1Deutschland

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