Modellformulierung

  • Roland Gareis
  • Daniel W. Halpin

Zusammenfassung

Das Modellieren eines Bauproduktionsprozesses beinhaltet mehrere Phasen, deren Folge im Flußdiagramm des Bildes 3.1 dargestellt ist. Zur Entwicklung der Struktur und zur Darstellung der Logik eines Bauproduktionsprozesses ist im ersten Schritt der Modellformulierung ein Bauproduktionsprozeß in seine einzelnen Arbeitsvorgänge zu zerlegen. Nach der Bestimmung der einzusetzenden Flußeinheiten können die Flußzyklen der einzelnen Flußeinheiten analysiert werden. Für jede Flußeinheit ist die einzusetzende Menge festzulegen. Danach können deren Zyklen zu einem Gesamtmodell vereint werden. Diese Vereinigung erfolgt durch Überlagerung einzelner Flußzyklen an Arbeitsvorgängen, die in jedem der Zyklen enthalten sind. Durch diese Vereinigung mehrerer Zyklen zu einem Gesamtmodell werden oft parallele Pfade im Modell ersichtlich, die eliminiert werden können. Ein weiterer Schritt zur Vereinfachung des Modells ist die eventuelle Neudefinition eines KOMBI-Elementes als NORMAL-Element. Da es möglich ist, daß manche KOMBI-Elemente gleichzeitig in einem Arbeitsvorgang mehr als eine Serviceleistung durchführen, ist die maximale Menge der gleichzeitig in einem Arbeitsvorgang durchführbaren Serviceleistung fest-zustellen. Die Festlegung der Ausgangssituation des Bauproduktionsprozesses schließt die Entwicklung der statischen Struktur des Modells ab.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • Roland Gareis
    • 1
  • Daniel W. Halpin
    • 2
  1. 1.Institut für Baubetrieb und BauwirtschaftTechnische Universität WienWienÖsterreich
  2. 2.Construction ProgramGeorgia Institute of TechnologieAtlantaUSA

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