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Das Drude-Lorentz-Modell

  • Peter Grosse
Part of the Hochschultext book series (HST)

Zusammenfassung

Um zur Beschreibung der elektronischen Transportphänomene die aufwendigen und etwas unübersichtlichen Verfahren der statistischen Transporttheorie zu umgehen, verwenden wir ein recht altes, sehr anschauliches Verfahren, das auf DRUDE [4.1] und LORENTZ [4.2] zurückgeht. Hierbei dreht man die Reihenfolge der Argumentation um: anstatt äußere Kräfte auf die einzelnen Teilchen wirken zu lassen und dann über das Verhalten aller Teilchen zu mittein, beschreibt man hier den Einfluß der äußeren Kräfte auf ein mittleres Teilchen, repräsentativ für ein ganzes Ensemble. Das makroskopische Verhalten erhält man dann, indem man den Effekt des “mittleren” Elektrons mit der Zahl der Teilchen bzw. ihrer Dichte multipliziert. Im folgenden Kapitel werden wir die Kräfte, die auf ein Elektron wirken, zusammenstellen und die darin auftretenden Größen interpretieren. Besondere Bedeutung kommt einer Reibungskraft zu, die wir durch Relaxationsprozesse bzw. Streuprozesse deuten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • Peter Grosse
    • 1
  1. 1.I. Physikalisches InstitutRhein.-Westf.-Techn. HochschuleAachenDeutschland

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