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Die Bedeutung prätraumatischer Befunde für die Bewertung der Unfallfolgen

  • H. Lange-Cosack
  • G. Tepfer
Chapter
Part of the Schriftenreihe Neurologie — Neurology Series book series (NEUROSER, volume 12)

Zusammenfassung

Bei der systematischen Anamnesenerhebung stellte sich heraus, daß von den 240 Kindern und Jugendlichen 49 (20,4%) bereits vor dem Unfall Auffälligkeiten im Verhalten (unter Ausschluß der Hypermotilität) bis zu eindeutigen neurotischen Störungen gezeigt hatten. Die neurotischen Symptome kamen teils einzeln, teils mit anderen Symptomen kombiniert vor. Es fanden sich u. a. Eß- und Schlafstörungen, Enuresis und Enkopresis, Nägelknabbern, Stottern, verschiedenartige Tics, Neigung zu Pseudologien, zum Fortlaufen, Schulschwänzen und zu Eigentumsdelikten. Einige Kinder waren von jeher durch Ängstlichkeit, Schüchternheit, Gehemmtheit und Kon-taktschwierigkeiten, andere durch Ungebundenheit, Aggressivität oder Mangel an Stetigkeit aufgefallen. 6 Jugendliche hatten eine Neigung zum Alkohol und waren z. T. bereits wegen Verkehrsdelikten unter Alkoholeinwirkung bestraft worden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • H. Lange-Cosack
    • 1
  • G. Tepfer
    • 2
  1. 1.Neurologisch-Psychiatrischen AbteilungStädtischen Krankenhauses NeuköllnBerlinDeutschland
  2. 2.Städtischen Krankenhaus NeuköllnBerlinDeutschland

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