Pathologische Anatomie der Organe des Stoffverkehrs

(Herz und Gefäße)
  • Wilhelm Doerr
Part of the Heidelberger Taschenbücher book series (HTB, volume 69)

Zusammenfassung

Alle Teile des menschlichen Körpers werden durch zwei „Mittel“ miteinander verbunden. Einmal handelt es sich um das Nervensystem. So fein verzweigt es auch angelegt ist, so muß es doch fraglich erscheinen, ob tatsächlich alle Zellen unseres Körpers in echter nervöser Verbindung miteinander stehen. Das andere „Mittel“ ist der Säftestrom. Durch ihn wird jede Zelle erreicht. Ein wesentlicher Teil des Säftestromes wird durch die Gewebeflüssigkeit dargestellt. Bei primitiven Tieren, zum Beispiel bei Würmern, kommt die Bewegung der Flüssigkeit durch muskuläre Biegung und Krümmung des ganzen Körpers (wesentlich) zustande. Rücklaufsperrventile sind in den Flüssigkeitsleitern eingebaut. Bei Schnecken, Insekten und Wirbeltieren wird ein spezieller Bewegungsapparat, ein besonderes System muskulärer Kontraktionsfähigkeit mit Ventilen, Klappen und Röhren ausgebildet. Bei den Wirbeltieren ist das Gefäßsystem (im allgemeinen) in sich geschlossen. Der Stoßverkehr dient nicht nur dem Stoffwechsel im engeren Sinne, sondern auch dem Transport sogenannter biologischer Wirkstoffe. Er unterstützt gerade hierdurch auch die Tätigkeit des Nervensystemes.

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Literatur

  1. Das Herz des Menschen, herausgegeben von W. Bargmann und W. Doerr, Stuttgart: Thieme 1963, 2 Bände.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Doerr
    • 1
  1. 1.Pathologisches InstitutUniversität HeidelbergDeutschland

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