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Verhalten der β-Glucuronidase beim Diabetes mellitus und der Arteriosklerose

  • Rolf E. Dohrmann
Part of the Experimentelle Medizin, Pathologie und Klinik book series (EXPERIMENTELLE, volume 28)

Zusammenfassung

Ein besonders auffälliges Verhalten zeigt die Serum-β-Glucuronidase beim Diabetes mellitus. Bereits 1959 berichteten unabhängig voneinander Goldbarg u. Mitarb. [128] sowie Dohrmann [63–66], daß die Enzymaktivität bei dieser Erkrankung erhöht ist. Während die erstgenannte Autorengruppe nur in 60% der Fälle eine gesteigerte Aktivität feststellen konnten, konnte in eigenen Untersuchungen der Befund dahingehend erweitert werden, daß im Zustand der diabetischen Stoffwechseldekompensation stets mehr oder minder stark erhöhte Aktivitäten nachweisbar sind. Bei einem normalen Grenzwert von 300 μg/100 ml · Std wurden maximale Steigerungen bis 3000 μ/100 ml · Std beobachtet, wobei eine Beziehung zwischen den gemessenen Aktivitäten und dem Schweregrad der jeweiligen diabetischen Stoffwechsellage nicht nachweisbar war. Wie in Abb. 18 und 19 dargestellt, bestehen keine Relationen zwischen der Höhe der Blutzuckerkonzentration oder der quantitativen Harnzuckerausscheidung und der β-Glucuronidase-Aktivität im Serum.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1969

Authors and Affiliations

  • Rolf E. Dohrmann
    • 1
  1. 1.Medizinische Poliklinik der RheinischenFriedrich-Wilhelms-Universität BonnDeutschland

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